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Bundesschützenfest: Großer Festzug in Medebach

Bundesschützenfest Medebach: Ministerpräsident Armin Laschet am Ehrenmal und das Königspaar Daniela und Matthias Kotewitsch nach dem Hochamt.

Bundesschützenfest Medebach: Ministerpräsident Armin Laschet am Ehrenmal und das Königspaar Daniela und Matthias Kotewitsch nach dem Hochamt.

Foto: Kerstin Neumann-Schnurb / Westfalenpost

Medebach.  Mit der Ansprache Armin Laschets ist Medebach am Sonntag in den Haupttag des Bundesschützenfestes gestartet. Um 12.30 Uhr startete der Festzug.

Der Bundesschützenfest-Sonntag ist gestartet und um 12.30 Uhr beginnt der große Festzug. Nachdem schon Bundespräses Richard Steilmann in seiner Ansprache im Festgottesdienst auf die Wichtigkeit der christlichen Werte für ein menschliches Miteinander eingegangen war, vertiefte der Schirmherr des Bundesschützenfestes, der Ministerpräsident Armin Laschet diesen Gedanken in seiner bewegenden Ansprache am Ehrenmal.

Christliche Werte und Gemeinsinn wichtiger denn je

Er verwies gerade bei der Kranzniederlegung auf Menschen, die für diese Werte in Kriegen gestorben sind und erinnerte daran, wie wertvoll auch in der heutigen Zeit Friede und Freiheit sind. Er lobte die St. Sebastianus Bruderschaft dafür, dass sie christliche Werte und Gemeinsinn ehrenamtlich lebt und weitergibt. Weiter führte er aus: „ Sich im Ehrenamt zu engagieren bedeutet, dass man einander hilft und sich umeinander kümmert.“

Außerdem zeigte er sich sichtlich erfreut darüber, Ehrengast beim Bundesschützenfest zu sein und lobte dessen Durchführung und Organisation.

Bundesschützenkönigin präsentiert sich mit ihrem Mann als Mitregenten

Auch das Bundesschützenkönigspaar Daniela und Matthias Kotewitsch war schon in voller Montur dabei und feierte den Festgottesdienst mit. Gestern hatte sich die Schützin aus Wamel am Möhnesee unter insgesamt 141 Teilnehmern durchgesetzt und als erste Frau überhaupt die Würde der Bundesschützenkönigin erlangt.

Heute im Festzug wird auch ihre Nichte Lara Kotewitsch hinter ihr gehen, denn sie ist die neue Mitregentin des Bundesjungschützenkönigs Steffen Mangels, der am Freitag ebenfalls für die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Wamel am Möhnesee getroffen hatte. In einem wahren Marathon-Schießen war am Samstag der neuen Jungschützenkönig ermittelt worden, fast vier Stunden dauerte das Schießen.

Eilig war eine Einheit des THW mit Tiefstrahlern angefordert worden, weil es dunkel geworden war. Kurz danach hatte sich Steffen Mangels von St. Hubertus Wamel am Möhnesee (Kreis Soest) gegen seine Bewerber durchgesetzt und die Bundesjungschützenkönigswürde des SSB gesichert.

Allein zum großen Festzug am heutigen Sonntag haben sich 12.000 Teilnehmer aus rund 250 Vereinen und mehr als 50 Musikkapellen aus den sieben Schützenkreisen des SSB angemeldet. Der Höhepunkt des Tages ist für 12.30 Uhr mit dem Festzug des neuen Bundesschützenkönigspaares geplant. Darin enthalten ist ein gemütliches Beisammensein mit Stimmung im Festzelt, der Schützenhalle und auf dem gesamten Festgelände.

Natürlich wird auch beim Bundesschützenfest die Sicherheit der Festteilnehmer und Gäste groß geschrieben. Aus diesem Grunde ist die gesamte Medebacher Innenstadt sonntags von 10 bis 22 Uhr für jeglichen Verkehr komplett gesperrt.

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