Wasserqualität

Hillebachsee bei Winterberg nicht mit Blaualgen verseucht

Der Hillebachsee: Es gibt keine Spuren von Blaualgen.

Der Hillebachsee: Es gibt keine Spuren von Blaualgen.

Foto: wp / WP

Niedersfeld.   Der Hillebachsee in Winterberg-Niedersfeld ist nicht mit Blaualgen verseucht. Entsprechende Gerüchte hatten die Bevölkerung verunsichert.

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Der Hillebachsee ist nicht durch eine eine Blaualgen-Plage belastet. Das teilt die Stadt Winterberg auf ihrer Facebookseite mit. Anfang Juni hatte es Gerüchte gegeben, der See sei von der gefährlichen Pflanze befallen.

Bei Facebook kursierten Gerüchte, ein Hund sei gestorben, weil er aus dem verseuchten See getrunken habe. Bereits damals hatte Wolfgang Senger, Investor der Wasserskianlage, gegenüber der WP gesagt, dass für Badegäste keine Gefahr bestehe. Bei den Pflanzen im Hillebachsee handelt es sich um die Kanadische Wasserpest, die für Mensch und Tier ungefährlich ist.

„Mittlerweile liegen die Ergebnisse der Überprüfung der Wasserqualität des Hillebachsees vom Hygiene-Institut Gelsenkirchen vor“, so die Stadt Winterberg auf ihrer Facebookseite. Sowohl die Proben aus der Badebucht als auch die Proben aus dem See seien völlig unauffällig.

Nach den EU-Richtlinien sei die Wasserqualität des Hillebachsees „als Hervorragend“ zu bezeichnen. Die Wasserqualität des Hillebachsees werde auch zukünftig, wie auch schon in den vergangenen Jahren, ständig durch das Hygiene-Institut überprüft.

Erbrochenes des verstorbenen Hundes untersucht

Auch wurde das Erbrochene des verstorbenen Hundes durch ein Labor auf 2000 Stoffe untersucht, darunter auch die Toxine der Blaualgen. „In den Proben wurden keine Fremdstoffe nachgewiesen, so dass die Todesursache des Hundes keine Vergiftung war und somit nicht mit dem Aufenthalt des Hillebachsees in Zusammenhang gebracht werden kann“, so die Stadt Winterberg.

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