Heimatgeschichte

Jede Menge Winterberg in „De Fitterkiste“

Präsentieren die ersten Exemplare der neuen „Fitterkiste“:  Von links Bernhard Selbach, Rainer Braun, Bürgermeister Werner Eickler und Dr, Friedrich Opes.

Präsentieren die ersten Exemplare der neuen „Fitterkiste“: Von links Bernhard Selbach, Rainer Braun, Bürgermeister Werner Eickler und Dr, Friedrich Opes.

Foto: Verein

Winterberg.  Seit 30 Jahren bring der Heimat- und Geschichtsverein Winterberg die „Fitterkiste“ heraus. Die neue Ausgabe liegt jetzt vor.

Die neue „Fitterkiste“ erscheint noch rechtzeitig vor dem ersten Adventswochenende! Seit genau 30 Jahren bringt der Heimat- und Geschichtsverein Winterberg sein Periodikum „De Fitterkiste“ heraus. In diesem Jahr ist es immerhin der 28. Band, der auf gut 120 Seiten Geschichtliches, Heimatbezogenes und Aktuelles zur Stadt Winterberg mit ihren Dörfern vereinigt.

Einige neu gedruckte Exemplare konnten Redakteur Rainer Braun, Vorsitzender Dr. Friedrich Opes und der Ortsvorsteher der Kernstadt Bernhard Selbach bereits im Rathaus bei Bürgermeister Eickler präsentieren.

Wie immer war diese Leistung nur durch die Beteiligung eines Autorenkollegs machbar, von denen sich drei erstmalig hier verewigen. Herausgekommen ist eine Sammlung aus verschiedenen Themenbereichen, von denen zuerst die Kirche zu nennen ist. Hierzu sind zwei Beiträge „Lasset die Kinder zu mir kommen“ und über die Konsekrierung der dritten steinernen Kirche in Grönebach enthalten.

Beiträge über Florentine Mertens und Katharina Baumeister

Die Kommunalpolitik früherer Zeiten wird am Beispiel der Selbstverwaltung auf dem Dorf für Niedersfeld behandelt. Natur und Umwelt thematisiert ein Artikel über historische Bäume in Züschen. Der Bereich Infrastruktur wird gleich zweimal aufgegriffen in Abhandlungen über die Geschichte des Winterberger Bahnhofes und über die ausländischen Arbeiter beim Bahnbau.

Weiter enthält der Band Teil 1 einer Fortsetzungsgeschichte über das Schicksal der Florentine Mertens. Ein Stück Zeitgeschichte, das vielen Winterbergern quasi aus eigenem Erleben bekannt ist, betrifft die Hebamme Katharina Baumeister, der in dieser Ausgabe ein Denkmal gesetzt wird. Dann werden seit einigen Jahren in lockerer Folge die (ehemaligen) Mühlen des Stadtgebietes mit ihrer Geschichte porträtiert, wobei in diesem Jahr die Zwistmühle an der Reihe ist.

Aus der Arbeit des Heimat- und Geschichtsvereins

Drei kurze Beiträge enthalten Nachrichten aus dem Verein, nämlich die über die Aufstellung der Info-Stele „Günninghausen“ und Nachrufe auf die in diesem Jahr verstorbenen aktiven Mitglieder Ulrich Lange und Msgr. Dr. Wilhelm Kuhne. Eine Auswahl an Zeitungsartikeln und der Wetterbericht schließlich komplettieren die neue Ausgabe. Allen Heimatfreunden sei diese ans Herz gelegt.

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