Sauerlandwetter

Kuriose Wetterlage – Wo es im HSK warm wird und wo nicht

Wie wird das Wetter Ende Oktober im HSK?

Wie wird das Wetter Ende Oktober im HSK?

Foto: Nossutta

Altkreis Brilon.  Eine nasse Sache war der Oktober. Nun setzt sich Hochdruckwetter durch. Wo es dann im HSK normalerweise warm wird, bleibt es vermutlich trüb.

Teils wird es nochmal „golden“ im Oktober – das gilt aber nicht für alle Regionen im östlichen Hochsauerlandkreis, sagt unser Wetterexperte Julian Pape.

Kahler Asten und Winterberg – Das Wetter auf dem Berg

92 Liter in Winterberg, 101 Liter in Altastenberg und 111 Liter in Siedlinghausen – der Oktober hat seine Pflicht in Sachen Regen bereits erfüllt bzw. teilweise schon überschritten. Nun hat er sich eine Pause verdient und so wird diese Statistik in den kommenden Tagen nicht weiter ausgebaut. Stattdessen übernimmt ein kräftiges Hochdruckgebiet die Regie bei unserem Wetter und es stellt sich das klassische Spiel aus Sonnenschein und Nebelfeldern ein. Würden wir uns jetzt im Juli befinden wäre die Vorhersage recht einfach, denn mit einem Hochdruckgebiet ist die Sonne sehr schnell da und es besteht lediglich noch die Gefahr einiger Hitzegewitter. In der zweiten Oktoberhälfte dagegen kann die schwächere Sonne die feuchte Luft nicht mehr so einfach abtrocknen und so kann sich diese bei einer windschwachen Wetterlage in den Tälern sammeln. Auf den Bergen bleibt hingegen oft trockenere und mildere Luft zurück. So sind die Sonnenchancen hier besonders ab Mittwoch am größten. Gerade im Raum Züschen, auf der Südostseite des Gebirges, kann sich der Nebel teils zäher halten und auch die Temperaturen bleiben eher frisch.

Das Wetter für die Medebacher Bucht und Marsberg

Über die Grenzen des Sauerlandes hinaus ist die Medebacher Bucht für ihr mildes und trockenes Klima bekannt. Der Raum Marsberg ist insgesamt sogar noch etwas trockener. Meist schaut man von den Bergen rund um Winterberg daher mit Neid in Richtung Osten, denn hier zeigt sich meist ein heller Streif am Horizont. Eine Ausnahme gibt es allerdings und dies sind herbstliche und winterliche Hochdruckwetterlagen. Dann nämlich kann sich die feuchte Luft im hessischen Becken bis zum Rothaargebirges ausbreiten und rund um Medebach, Hallenberg und teils auch über den Diemelsee hinaus bis nach Marsberg für vernebelte Stunden sorgen. Auf der anderen Seite des Gebirges trocknet die Luft dagegen ab und hier ist es teils sogar sonnig. Während wir am Dienstag allgemein noch mit einigen Wolken zu kämpfen haben könnte sich diese Situation bereits ab Mittwoch einstellen. Dann würde es hier deutlich kühler bleiben als z.B. auf dem Kahlen Asten. Die Hoffnung, dass sich auch hier die Sonne durchsetzt bleibt aber – denn keine Hochdrucklage ist wie die andere.

Brilon und Olsberg – Das Wetter für den Nordkreis

Vollkommen anders als in der Medebacher Bucht dürfte die Gemütslage in Olsberger und Brilon sein, denn hier liegt man bei der Wetterlage, die uns diese Woche erwartet, meist auf der Sonnenseite. Bei südlichen bis südöstlichen Winden lösen sich die feuchten Nebelschwaden spätestens rund um Winterberg und Willingen auf und entlang des Ruhrtals und auf der Briloner Hochfläche scheint die Sonne. Ob sich diese Situation ab Mittwoch exakt so wieder einstellt kann man leider nicht exakt vorhersagen, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit doch deutlich erhöht. So wird man wahrscheinlich auch wieder einige „T-Shirt-Träger“ erblicken, denn die Temperaturen können in den sonnigen Phasen bis auf 20°C oder sogar ein wenig darüber ansteigen. Da der Südwind immer recht lebhaft sein wird sinken die Werte auch in den Nächten nur wenig unter 10°C ab, in etwas höheren Lagen bleiben sie sogar zweistellig. Damit setzt sich das insgesamt bereits recht milde Wetter in diesem Monat weiter fort bzw. steigert sich sogar noch ein wenig.

Der Trend: Bis zum kommenden Wochenende ändert sich an der Hochdruckwetterlage kaum etwas. Die Sonne ist immer wieder mal mit von der Partie, zähe Nebelfelder müssen aber ebenso eingeplant werden.

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