Coronavirus-Ticker

Corona-Newsblog: Drei Menschen im HSK auf Intensivstation

Im Ticker berichtet die Westfalenpost im Altkreis Brilon täglich über Neuigkeiten zum Coronavirus im östlichen HSK.

Im Ticker berichtet die Westfalenpost im Altkreis Brilon täglich über Neuigkeiten zum Coronavirus im östlichen HSK.

Foto: dpa

Altkreis Brilon/Hochsauerlandkreis.  Der Corona-Newsblog für Brilon, Olsberg, Marsberg, Winterberg, Medebach, Hallenberg und den restlichen HSK. Der Text wird laufend aktualisiert.

Aufgrund der laufend steigenden Anzahl der Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus und der aktuellen Situation rund um die Lungenerkrankung COVID-19 steht auch in Brilon, Olsberg, Marsberg, Winterberg, Medebach und Hallenberg das gesellschaftliche und soziale Leben still. Menschen sollen sich möglichst wenig draußen aufhalten und soziale Kontakte auf das Nötigste beschränken. Abstand halten lautet die Devise, um die weitere Verbreitung der Krankheit einzudämmen, damit Kliniken und Intensivstationen nicht überlastet werden.

Der WESTFALENPOST-Corona-Newsblog, die laufend aktualisiert wird, gibt einen Überblick über die gegenwärtige Situation in der Corona-Krise und erneuert alle anderen Entwicklungen mit Schwerpunkt im östlichen Hochsauerlandkreis und den angrenzenden Gebieten im HSK und in Hessen.

  • Zahl der an dem Coronavirus Erkranken Menschen steigt im Hochsauerlandkreis weiter: Das HSK-Gesundheitsamts meldet kreisweit 177 infizierte Bürger.
  • Alle Veranstaltungen werden abgesagt. Geschäfte sind geschlossen Das gesellschaftliche Leben im Altkreis Brilon steht fast still. Auch alle Vereine sagen ihre Versammlungen ab.
  • Immer mehr Einrichtungen werden und Brilon, Olsberg, Marsberg oder Winterberg geschlossen, um zu erreichen, dass das Coronavirus eingedämmt wird.

  • Krankenhäuser
    im Altkreis Brilon stellen sich auf das Coronavirus ein. Es gibt Einschränkungen für Besucher. In Marsberg und Winterberg dürfen sogar keine Patienten besucht werden. Auch am Klinikum Bigge gilt ein striktes Besuchsverbot.
  • Am St.-Franziskus-Hospital Winterberg nimmt eine ambulante Corona-Abstrichstelle ihre Arbeit auf.

28. März

Der Überblick

11.10 Uhr: Mit gerade einmal 30 Jahren ist Lukas Paulus schwerstkrank und Frührentner, ohne Organspende jenseits der 40 keine Perspektive.

Jetzt, während das Coronavirus die Welt in Atem hält, gilt er als Risikopatient. Er ist vom Außenleben streng abgeschirmt. Er verliert trotzdem nicht den Mut – eine Geschichte voller Hoffnung.

10.30 Uhr: Die Olsberger Christoph Hanfland, Christopher Strake und Sebastian Dörr brechen wegen der Coronakrise ihre Philippinenreise ab – was viel schwieriger war, als sich die drei jungen Männer vorstellen konnten. Hier erzählen sie ihre abenteuerliche Geschichte.

27. März

18.20 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen steigt im HSK an, aber: Das Abflachen der Infektionskurve ist das zentrale Ziel in der Corona-Krise.

Der Verlauf im HSK in einer Grafik und die Wertung des Krisenstabs dazu.

16.50 Uhr: Die SBL-Kreistagsfraktion im Hochsauerlandkreis forder die Kommunalwahl in NRW zu verschieben. Grund: das Coronavirus. Die Wählergruppe sieht vor dem Hintergrund der Krise kleine Parteien und Gruppen benachteiligt.

16.00 Uhr: Wegen der Corona-Krise gerät nun auch die Aufforstung im Briloner Stadtwald ins Stocken. Rund 250.000 Setzlinge hat das Forstamt bestellt, darunter 115.000 Douglasien, und bei denen herrscht Druck. „Die müssen in den nächsten vier Wochen in den Boden“, sagt der Leiter des Forstbetriebs, Dr. Gerrit Bub. Denn Douglasien können nur im Frühjahr gepflanzt werden. Allerdings: Wer soll das machen? Es fehlen Pflanzer.

13.55 Uhr: Zumindest an einem Tag am Wochenende wird es im Hochsauerlandkreis fast frühlingshaft. Sonnenschein und Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius.

Wegen der Corona-Krise bittet die Polizei im Hochsauerlandkreis auf Ausflüge ins Sauerland zu verzichten. #stayathome heißt die Devise für Touristen und Bürger.

13.35 Uhr: Die Zahlen zum Coronavirus für Freitag, 27. März, mit Stand von 13 Uhr liegen vor: Demnach gibt es derzeit 26 genesene Patienten und 177 erkrankte Menschen im Hochsauerlandkreis.

13.15 Uhr: Thomas Schröder will Bürgermeister von Marsberg werden. Der 53-jährige Ortsbürgermeister von Erlinghausen ist der Wunschkandidat der CDU Marsberg. Eigentlich sollte er auf dem Stadtparteitag der CDU an diesem Montag nominiert worden sein. Aber wegen des Coronavirus fiel auch dieser Stadtparteitag vorläufig ins Wasser. Jetzt ist er in einer Telefonkonferenz ernannt worden.

12.45 Uhr: Die WP Brilon hat die wichtigsten Telefonnummern zusammen gestellt, die Bürger im östlichen Hochsauerlandkreis in der Coronavirus-Krise benötigen.

11.30 Uhr: Ein aggressiver Mann aus Brilon hustete am Donnerstagabend in einem Discounter einen 24-jährigen Kunden an. und ruft: „Ich habe Corona!“. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann.

9.55 Uhr: Das Coronavirus sorgt für viele kreative Ideen im Sauerland. Eine dieser Ideen stammt aus Marsberg und wird beworben mit „Wir retten eure Woche“. Dahinter steckt das Café Magnus.

8.30 Uhr: „Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet“, sagt Anja Vorderwülbecke, Geschäftsführerin des Pflegedienst PAPS in Olsberg. Noch in der vergangenen Woche machte sie öffentlich, dass sie keine Schutzmasken, Handschuhe und Desinfektionsmittel erhalten kann, um sich, ihre Mitarbeiter und ihre Patienten vor einer Corona-Infizierung zu schützen. Nun erlebt sie erste Reaktionen darauf: Der Hilferuf zeigte unerwartete Wirkung.

26. März

19.55 Uhr: Corona kennt keine Grenzen – und schon mal gar keine Landesgrenzen. Trotzdem gibt es erstaunliche Unterschiede bei den Fallzahlen. Der Fall einer Erkrankung aus dem Hochsauerlandkreis sorgte allerdings im Kreis Waldeck-Frankenberg für eine gesonderte Aufmerksamkeit: Friedrich Merz . Der Politiker hatte bei einer Parteiveranstaltung kurz vor seine Corona-Diagnose die Hände viele Besucher geschüttelt.

18.15 Uhr: Wer in Winterberg zum Corona-Test will, kommt an den kräftigen Männern in Schwarz nicht vorbei. An der eigens eingerichteten Abstrichstelle am Winterberger Krankenhaus sorgt ein Sicherheitsdienst für geregelten Ablauf und achtete auf den erforderlichen Abstand. Die Corona-Krise sorgt im Hochsauerlandkreis für viele Anfragen bei Sicherheitsdiensten. Doch die Security-Firmen haben ein gewaltiges Problem.

17.40 Uhr: Andreas Kreuzmann hat Corona. Symptome? Keine! Kein Fieber. Kein Husten. Kein Kratzen im Hals. Nicht einmal abgeschlagen fühlt sich er sich.

Andreas Kreuzmann wurde auf das Coronavirus getestet. Weil es ein großes Risiko gab, dass er das Virus haben könnte. Weil der 58-Jährige aus Winterberg Angst hatte, dass er dieses Virus in sich trägt. Angst davor, seinen Vater anzustecken, der an Krebs erkrankt ist und kaum Immunabwehr hat. Nur über viele Umwege kommt er an den Test - und ist positiv. Weshalb musste er darum kämpfen?

16.45 Uhr: Die Zahl der Gesunden ist im Hochsauerlandkreis am Donnerstag, 26. März, auf 21 gestiegen (Stand: 14 Uhr). 172 Personen sind erkrankt, davon befinden sich zwölf in stationärer Behandlung. Darüber hinaus gibt es 14 begründete Verdachtsfälle. Am Mittwoch hatte der Hochsauerlandkreis 166 Krankheitsfälle gemeldet, am Dienstag waren es 160 Corona-Fälle.

14.40 Uhr: James Bond muss warten und Joachim Wahle auch. Während der Geheimagent ihrer Majestät der Filmpremiere im November entgegen fiebert, kann der einzige Kino-Betreiber im Altkreis Brilon nur hoffen, dass es mit Corona und Fieber bald vorbei sein wird. Joachim Wahle und seine Frau Annette sind zurzeit in Quarantäne. Aber wie alle Kinos in Deutschland hat auch das Filmtheater Winterberg ohnehin geschlossen. Keine leichte Zeit für den Familienbetrieb, der in den vergangenen Jahren ordentlich investiert hat, um in puncto Technik und Gemütlichkeit auf dem neuesten Stand zu sein.

14.15 Uhr: Die Sparkasse Hochsauerland kündigt an, ihren von der Corona Krise betroffenen Firmenkunden Hilfe durch Förderkredite und Liquiditätshilfen zu geben. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, eine wirtschaftliche Talfahrt in der Region zu verhindern“, so Vorstandsvorsitzender Ingo Ritter. Die Sparkasse bietet zudem ab sofort Privatkunden, die aufgrund der Corona-Pandemie von Einnahmeausfällen betroffen sind, eine Aussetzung der Ratenzahlung für den Zeitraum 1. April bis zum 30. Juni 2020 an.

12.50 Uhr: Schutzkleidung im Kampf gegen das Coronavirus wird derzeit überall knapp.

Das Byzille-Team aus Winterberg hat sich eine Lösung einfallen lassen. Sie nähen Mundschutze auf Bestellung. Ihr Facebook-Post schlägt dabei ein wie eine Bombe und sorgt für eine Flut an Aufträgen. Die Nachfrage ist zwar riesig. Es gibt aber zwei Probleme.

11.10 Uhr: Die Innenstädte im Altkreis Brilon sind menschenleer. Nur vereinzelt sind Passanten sind auf den Straßen. Das ist die – gewollte – Folge des Kontaktverbots, das infolge der Ausbreitung des Coronavirus verhängt wurde. Wo im Hochsauerlandkreis noch Geschäfte geöffnet sind, wird Abstand voneinander gehalten. Insgesamt, so die erste Bilanz der Polizei, wird das Corona-Kontaktverbot weitgehend eingehalten.

10.00 Uhr: Die Stadt Brilon möchte Hilfsangebote in der Coronavirus-Krise bündeln. „Zusammenhalt und Solidarität – in einer besonderen und herausfordernden Situation wie der jetzigen ist es schön zu beobachten, dass die Menschen (noch) näher zusammenrücken“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Brilon.

8.45 Uhr: Die Marsberger werden trotz Corona versorgt: Das Magnus Café liefert Essenspakete für die ganze Woche und Sahnetorten für den Sonntagskaffee nach Hause. „Wir retten eure Woche“ heißt die Aktion, die zumindest bei Facebook schon gut ankommt.

7.45 Uhr: Mal etwas in eigener Sache: Auch die WP Brilon arbeitet - wie viele andere - derzeit unter erschwerten Bedingungen.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns Ihnen vorzustellen und zu erzählen, was sich für uns im redaktionellen Alltag geändert hat. Wir arbeiten von zu Hause und machen Zeitung. Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Aber wir sind froh, dass wir – im Gegensatz zu manch anderen Branchen – nach wie vor unserer Beschäftigung nachgehen können.

25. März

18.45 Uhr: Die Absage der Hansetage kam im Zuge der Corona-Pandemie nicht unerwartet. Der Schock in Brilon sitzt dennoch tief. Das sind die Reaktionen auf die Absage der Hansetage im Sommer.

18.10 Uhr: Eine schöne Aktion zum Nachahmen: Vor allem bei den Eltern jüngerer Kinder verbreitet sich gerade eine virtuelle Idee: Knallbunte Regenbögen malen – auch im Hochsauerlandkreis. Gegen den Coronavirus-Frust. Das Bild eines Regenbogens im Fenster soll ein Zeichen der Hoffnung für die Kinder sein.

17.20 Uhr: Die Verbreitung des Coronavirus gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern sie bereitet auch der heimischen Wirtschaft große Sorgen. Geschlossene Geschäfte, rasante Umsatzeinbußen und viele Fragezeichen begleiten derzeit Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Das merkt auch die Agentur für Arbeit bei der es derzeit nur ein Thema gibt. „Es besteht derzeit ein riesiger Beratungsbedarf, wenn es um Kurzarbeit geht.“

16.35 Uhr: Einzelhändler und Gastronomiebetriebe in der Region suchen derzeit nach Möglichkeiten, trotz der Corona-Krise weiter am Markt für ihre Kunden präsent zu bleiben. Netzwerken und die digitalen Möglichkeiten nutzen – das ist jetzt für viele das Gebot der Stunde. Wir stellen einige kreative Ideen vor, die sich im Raum Winterberg gerade entwickeln.

15.45 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es mit Stand Mittwoch, 25. März, 14 Uhr, 166 Menschen, die nachweislich mit dem neuartigen Coronaviru s infiziert sind, von denen elf stationär behandelt werden. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle liegt bei sechs, die der von der Lungenkrankheit Covid-19 geheilten Menschen beträgt im HSK unverändert zwei. corona- die aktuelle lage auf der geburtsstation in brilonAm Dienstag hatte der Hochsauerlandkreis 160 Corona-Fälle gemeldet. Am Montag gab es kreisweit 149 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind. Am Sonntag hatte der HSK 131 Corona-Fälle gemeldet, am Samstag waren es 116.

14.00 Uhr: Ich habe ein tolles Team“, sagt Paul Wyschka, Filialleiter von Aldi Nord in Brilon.

Seit 1983 ist er bei Aldi angestellt und eine Situation wie diese; Hamsterkäufe wie sie gerade gemacht werden, hat er noch nie erlebt. Der Aldi-Chef aus Brilon schildert, die Lage in der Coronakrise. Er hat eine Botschaft an alle Kunden.

12.50 Uhr: Die Stadt Marsberg bucht bis auf weiteres in der Coronavirus-Krise keine Kindergartenbeiträge und Beiträge für die Offenen Ganztagsschulen ab. Aufgrund der aktuellen Kindergarten- und Schulschließungen muss entschieden werden, ob die Beiträge für diesen Zeitraum erstattet werden. Der Hochsauerlandkreis hat eine Entscheidung im April in Aussicht gestellt.

11.20 Uhr: Als einzige Geburtsklinik im östlichen Hochsauerland und mit einem Einzugsbereich über die Landesgrenze hinaus nach Hessen hat sich das Maria-Hilf-Krankenhaus Brilon natürlich auch für den Fall vorbereitet, dass eine Schwangere mit Covid-19-Kontakten oder einem positiven Coronavirus -Befund zur Entbindung erscheint.

130 Geburten hat es in diesem Jahr bisher am Schönschede gegeben, 45 in diesem Monat. Die WP hat mit dem Krankenhaus über das Thema geredet.

10.15 Uhr: Das Coronavirus stellt alle vor große Herausforderungen - auf der gesamten Welt, in Deutschland, im Land Nordrhein-Westfalen und auch in Stadt Winterberg. Die Stadt Winterberg und die drei Ratsfraktionen wollen den Bürgern sowie den Unternehmen Sicherheit geben und bemühen sich alle Kräfte zu bündeln. Auch Werner Eickler, Bürgermeister der Stadt Winterberg, wendet sich mit einem Statement an die Bürger.

9.30 Uhr: Spielen oder nicht spielen? In Zeiten von Corona stehen viele Freilichtbühnen vor dieser Frage. In Hallenberg betrifft das die Passion.

8.45 Uhr: Eigentlich ist sie ein Ort der Geselligkeit. Ein Ort der Gemeinschaft. Ein Ort, der einlädt, gemeinsam den eigenen Glauben zu praktizieren. Doch während der Coronakrise ist die Moschee in Brilon geschlossen. Und das hat auch Konsequenzen für Muslime.

7.05 Uhr: Sie brauchen sich nur anzuschauen. „Schon weiß einer, was der andere denkt“, lacht Erna Klude vergnügt.

Sie und ihr Mann haben viel gemeinsam erlebt und sind durch dick und dünn gegangen. Ihren 70. Hochzeitstag feiern Erna und Heinz Klude aus Marsberg – wegen des Coronavirus allein. Die Familie lässt sich aber etwas einfallen.

24. März

18.45 Uhr: In der Coronakrise muss man Querdenken, wenn das Gesundheitssystem nicht überlastet werden soll. Das Maria Hilf Brilon hat eine spezielle Idee. Es geht um Kooperationen in der Coronakrise mit anderen Häusern im HSK.

17.45 Uhr: Die Coronavirus-Krise zwingt die Stadt Brilon zu einer schmerzhaften Entscheidung: Die Stadt sagt die Hansetage ab.

Das teilte die Stadt am Dienstagnachmittag mit. „Wir müssen uns dem Diktat des sich ausbreitenden Virus beugen. Zu den Hansetagen, die vom 4. bis 7. Juni stattfinden sollten wurden rund 100.000 Besucher erwartet. Die Gäste wären aus 111 Ländern gekommen. Fast 2000 Delegierte wurden ebenfalls in Brilon erwartet.

16.55 Uhr: Claudia Becker aus dem Raum Brilon bekommt ihr zweites Kind Anfang Mai. In einer Zeit, in der Corona für Besuchsbeschränkungen in Krankenhäusern sorgt. Für ausgefallene Geburtsvorbereitungskurse wegen der Coronavirus-Krise und für die Angst unter werdenden Müttern, allein im Kreißsaal entbinden zu müssen. Die Sauerländerin erzählt über ihre Gefühle.

15.45 Uhr: Im Hochsauerlandkreis sind, Stand Dienstag, 24. März (14 Uhr), 160 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Acht Patienten sind stationär in Krankenhäusern untergebracht. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt drei. Am Montag gab es kreisweit 149 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind. Am Sonntag hatte der HSK 131 Corona-Fälle gemeldet, am Samstag waren es 116. Zwei Personen im Hochsauerlandkreis sind geheilt und dürfen die Quarantäne verlassen.

13 .35 Uhr: Am Montag eingetroffen sind die 10.000 Mundschutzmasken, die der Bürgermeister von Liyang, Zhuang Songnian, der Firma Hoppecke aus Brilon versprochen hatte – im Zuge der Coronavirus -Krise.

7500 Masken stellte das Unternehmen der Stadt Brilon zur Verfügung. Bürgermeister Dr. Christof Bartsch hat die Lieferung persönlich in Hoppecke abgeholt und noch die ersten 1500 Masken im Maria Hilf-Krankenhaus abgeliefert.

12.50 Uhr: In Zeiten der Corona-Krise nutzen Kriminelle die Ängste und Sorgen der Menschen schamlos aus. In Winterberg gaben sie sich als Polizisten aus und „kontrollierten“ einen 20-jährigen Autofahrer. Sie wollten die Angst der Menschen im Zuge der Coronavirus -Krise ausnutzen und an sein Geld.

10.05 Uhr: Sichere Versorgung mit Energie und Wasser ist unverzichtbar. Sauerländer Versorger äußern sich im Zuge der Corona-Krise mit klaren Botschaften. „Die Energie- und Wasserversorgung in der Region ist gewährleistet“, teilt der zum Beispiel der Energiedienstleister Westfalen Weser Energie mit.

8.15 Uhr: Seitdem Kitas und Schulen geschlossen sind, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, arbeiten deutschlandweit zehntausende Menschen – sofern es möglich ist – im Homeoffice. Arbeit und die Betreuung der Kinder unter einen Hut zu bekommen ist eine besondere Herausforderung. In anderen Familien ist ein Homeoffice-Arbeitsplatz nicht realisierbar – auch dort muss die plötzliche Betreuung der Kinder organisiert und geregelt werden. Zwei Beispiele aus dem Raum Brilon zeigen, wie kompliziert die Situation ist – denn auf die Großeltern soll schließlich nicht zurückgegriffen werden, damit diese Corona-Risikogruppe sich nicht ansteckt. Zwei Beispiele aus Brilon verdeutlichen die komplizierte Lage.

23. März

18.50 Uhr: Die Winterberger halten sich offenbar an die Vorgabe und verlassen ihre Häuser und Wohnungen nur für dringend notwendige Erledigungen. Die Innenstadt jedenfalls war Montag - trotz des sonnigen Wetters - komplett leer. Nur einige wenige Fußgänger waren allein oder zu zweit unterwegs, die Parkplätze waren leer, Straßen, Plätze und der gesperrte Kurpark-Spielplatz verlassen. Da, wo jetzt kein persönlicher Kontakt mehr möglich ist, ist Kreativität und nach Vorneschauen gefragt. Nachbarschaftshilfe und Netzwerke gewinnen an Bedeutung.

18.20 Uhr: Dominik Stahl aus Brilon hat sich einer Herausforderung gestellt: Der Kampf gegen Corona.

Zusammen mit zwei Arbeitskollegen und Freunden hat er am Hackathon der Bundesregierung #WirVsVirus teilgenommen, bei dem Problemlöser aus Tech- und Kreativbranche innerhalb von 48 Stunden Ideen zur Bekämpfung des Coronavirus oder zur Erleichterung des neuen Alltags einreichen konnten. Ihre Idee ist gut – aber jetzt brauchen sie Unterstützung.

16.25 Uhr: Der Hochsauerlandkreis meldet am Montag, 23. März, 149 Menschen, die nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Davon sind weiterhin sieben Personen stationär in Krankenhäusern untergebracht. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt sechs. Am Sonntag hatte der HSK 131 Corona-Fälle gemeldet, am Samstag waren es 116.

16.15 Uhr: Die Ordnungsämter im HSK verstärken ihr Personal zur Kontrolle der Coronavirus-Auflagen.

In Brilon, Olsberg und Marsberg wird Härte gezeigt. Mit den am Sonntag ausgesprochenen Beschränkungen der sozialen Kontakte zur Eindämmung des Coronavirus können bei Verstöße empfindliche Strafen verhängt werden.

15.40 Uhr: Brilons Bürgermeister appelliert, Maßnahmen weiter strikt zu befolgen. „Diese Maßnahmen sind einschneidend. Dennoch bitte ich die Regelungen unbedingt zu beachten. Das bisherige Verhalten der Brilonerinnen und Briloner ist weit überwiegend vorbildlich“, so Bürgermeister Dr. Bartsch. In Brilon gelinge es bisher, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Noch immer gebe es im Stadtgebiet Brilon nur einen bestätigten Infektionsfall, 17 Personen stünden in häuslicher Quarantäne.

14.55 Uhr: Auch im Altkreis Brilon wurde es am Sonntagabend musikalisch. Am Sonntag sollte um Punkt 18 Uhr in den Privatwohnungen Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“ ertönen. „Wir haben auf Facebook einen Aufruf zu der Aktion gesehen und später über Whatsapp-Gruppen die Information bekommen, dass die Europa-Hymne gespielt werden soll. Die Noten gingen auch herum mit der Bitte, dass möglichst viele mitmachen sollen“, sagt Birgit Lülfs, Vorsitzende der Musikkapelle Meerhof stellvertretend für viele Musiker aus dem Raum Brilon.

12.45 Uhr: Die Stadt Brilon soll „mit ersten Maßnahmen auf die existenzielle Bedrohung kleiner und mittelständischer Unternehmen“ durch die Coronavirus-Krise reagieren und ihnen durch Steuerstundungen und den Verzicht auf bestimmte Gebühren „kurzfristig Luft zum Atmen verschaffen“. Damit hat sich Linken-Stadtrat Reinhard Prange per Antrag an Bürgermeister Dr. Bartsch gewandt.

12.00 Uhr: Das Coronavirus „krempelt“ vorerst das Leben und den Alltag der Menschen um - auch in der Stadt Olsberg. Besonders betroffen sind ältere Menschen und Menschen mit Handicap, die auf Unterstützung angewiesen sind. In der Stadt Olsberg und ihren Dörfern sind zahlreiche Gruppen und Initiativen entstanden, die Hilfe leisten möchten. Eine Übersicht über diese Hilfsangebote gibt es im Olsberger Rathaus. Hier können Interessierte, die Hilfe in Anspruch nehmen möchten, telefonisch unter Tel. 02962/982-0 entsprechende Angebote für ihren Wohnort erfragen.

10.00 Uhr: Michael Ester hat sich etwas überlegt: in der Coronaviruskrise will er mit seinem Genuss Truck in Brilon Burger liefern. Auch seine Hilfe beim Einkaufen bietet er an.„Mir sind alle Veranstaltungen geplatzt, für die wir gebucht waren. Seien es Firmentreffen oder Geburtstage oder Märkte. Auch das Fußballcamp im Sommer ist abgesagt worden. Also habe ich jetzt wirklich viel Zeit“, sagt Michael Ester. Seine Alternativlösung: ein Lieferdienst in Brilon Stadt.

22. März

18.54 Uhr: Auch die Frauenselbsthilfe nach Krebs in Winterberg merkt die Folgen von Corona. Ohne Veranstaltungen, die , verlagert sich das Angebot ins Internet.

18.01 Uhr: Eigentlich möchte sie doch nur nach Hause. Aber die Marsbergerin Katharina Sieffert ist stattdessen in Panama gestrandet und fragt sich, wie sie zurück nach Deutschland kommen soll. Ihre Optionen schwinden.

17.23 Uhr: In Winterberg reagiert das Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) des St.-Franziskus-Hospitals auf die Folgen von Corona und bietet jetzt für Patientinnen der Gynäkologie eine Videosprechstunde an

15.08 Uhr: Die Polizei im Hochsauerlandkreis geht gut vorbereitet mit dem Thema Corona um. Aber die Beamten merken auch, dass Kriminelle sich die schwierige Situation zunutze machen, um Profit daraus zu schlagen.

14.26 Uhr: Am Weltwassertag erklärt Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer des heimischen Kommunalunternehmens Hochsauerlandwasser GmbH, dass Coronaviren dem Trinkwasser nichts anhaben kann und damit auch weiterhin uneingeschränkt als Lebensmittel genutzt werden kann. Das liegt an einem ausgeklügelten System.

12.30 Uhr: Der Hochsauerlandkreis verzeichnet am Sonntag, 22. März, 12 Uhr, 131 Personen, die an dem Coronavirus erkrankt sind. Sieben Personen davon werden stationär behandelt, eine von ihnen intensiv. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle liegt derzeit bei zehn.

Der DRK Kreisverband Meschede hat im Auftrag des Hochsauerlandkreises gestern (21. März) eine Teillieferung von Schutzmasken am Düsseldorfer Messegelände abgeholt, die bereits weiter verteilt worden sind. Der Krisenstab steht mit den Landesbehörden in Kontakt, um weitere Schutzkleidung zu bekommen.

11.25 Uhr: Die Youngcaritas Brilon sucht für die Hilfsaktion „Sei gut, Mensch – Gemeinsam für unsere Mitmenschen – auch in Zeiten von Corona“ engagierte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren. Damit soll Risikogruppen im Alltag geholfen werden.

21. März

20:02 Uhr: Die Wachabteilung der Leitstelle für Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Hochsauerlandkreises von Freitag, 20. März, schließt sich dem Appell vieler Einrichtungen in der Region an und macht an einer Challenge mit.

14.10 Uhr: Die Firma Hoppecke aus Brilon nimmt am Samstag, 21. März, ihr Werk in Wuhan in China, dem ehemaligen Epizentrum der Coronavirus-Krise, wieder in Betrieb.

„In China ist COVID-19 nun offenbar besiegt", so das Unternehmen mit Zuversicht auf Anfrage der Westfalenpost. Auf dem Weg von Wuhan ins Sauerland sind unterdessen rund 10.000 Atemschutzmasken. Ein Parteisekretär versendet das Geschenk nach Brilon, da sie in China nicht mehr benötigt würden.

12.45 Uhr: Die Zahl der nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen ist HSK-weit erneut gestiegen. Der Hochsauerlandkreis vermeldet (Samstag, 21. März, 12 Uhr) 116 Erkrankte, davon sind sechs stationär untergebracht. Die Zahl der bestätigten Verdachtsfälle liegt bei sieben. Am frühen Freitagnachmittag gab es 105 bestätigte Coronavirus-Fälle im Hochsauerlandkreis, am Donnerstag waren 85 Personen nachweislich an COVID-19 erkrankt.

12.15 Uhr: Für den Wocheneinkauf sollten Kunden in der Coronavirus-Krise mehr Ruhe und Geduld mitbringen.

Dazu hatten zuletzt immer wieder Handelsverbände und Politiker aufgerufen. Seit Wochen wird betont: Eine maßvolle Vorratshaltung ist sinnvoll, Hamsterkäufe sind unnötig. Die Versorgungssicherheit in Deutschland sei nicht gefährdet. Allein: Manche Bürger ignorieren die Appelle – auch im Hochsauerlandkreis und in Brilon. Es gab erneut Hamsterkäufe.

9.30 Uhr: „Wenn es eine andere Zeit wäre, würde ich mein Leben jetzt vielleicht feiern. Aber so möchte ich einfach nur die Schule und den Alltag zurück!“ Stoßseufzer einer knapp 16-Jährigen in der Corona-Krise. Jule, Pauline, Viviane, Timon, Matteo, Hannah, Thea und Marc kommen aus Liesen und Hallenberg. Die unverhoffte schulfreie Zeit können sie nicht wirklich genießen. Was Jugendliche aus dem Hochsauerlandkreis über die Coronavirus-Krise denken und welche Lehren sie daraus ziehen.

8.15 Uhr: Ungeachtet der Corona-Krise gehen die Bauarbeiten in der Olsberger Innenstadt voran. Sowohl an der Bahnhofstraße als auch am Marktplatz arbeiten Unternehmen mit Hochdruck, damit die Baumaßnahmen im Rahmen des „Integrierten Handlungskonzepts“ bis zum Kreisschützenfest im September abgeschlossen sind. Ob dann gefeiert werden kann, ist ungewiss.

7.30 Uhr: Die Volksbank Marsberg reagiert auf die Empfehlung der öffentlichen Behörden im Umgang mit Corona und schließt. Für Kunden ist die Bank weiterhin erreichbar. Die Maßnahme wird am Montag, 23. März, umgesetzt.

7.00 Uhr: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Nils Kampkötter, Fachbereichsleiter Alten- und Krankenhilfe teilstationär und stationär beim Caritasverband Brilon: „Aber die Sicherheit unserer Bewohner hat oberste Priorität.“ Am Donnerstag wurde wegen der Corona-Situation ein Besuchsverbot für die Seniorenzentren St. Engelbert in Brilon und St. Josef in Hallenberg ausgesprochen. Jetzt gibt es eine gute Lösung.

20. März

19.05 Uhr: Bei Haus- und Fachärzten sind besondere Vorkehrungen notwendig. Erwartet wird, dass die Zahl der COVID-19 Fälle auch im HSK dramatisch steigt. Die Vorbereitungen im Hochsauerlandkreis im medizinischen Sektor auf das Coronavirus werden immer konkreter. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe richtet „regionale Behandlungszentren“ für Corona-Infizierte vor und sucht dafür Personal - sowohl Ärzte wie auch medizinische Fachangestellte.

17.35 Uhr: Zwei Frauen aus Brilon, die kranke Angehörige pflegen, berichten über neue Ängste – und mehr Einsamkeit, die das Coronavirus in ihr Leben bringt.

Vor zwei Wochen haben Carina Jarosz-Brüggemann und Katja Filbry aus Brilon in der Westfalenpost über die Pflege ihrer Angehörigen gesprochen. Jetzt hat das Coronavirus Deutschland und den Alltag eines jeden Menschen fest im Griff. Und die beiden Frauen aus Brilon stehen vor einer neuen Herausforderung.

16.50 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus erkrankten Menschen im Hochsauerlandkreis ist erstmals dreistellig, sie liegt bei 105 (Stand: 20. März, 14 Uhr).

Fünf davon sind stationär untergebracht, davon zwei unter 30 Jahre alt. Darüber hinaus gibt es vier begründete Verdachtsfälle. Am Donnerstag waren 85 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, am Mittwoch waren es 82 und am Dienstag 80. Am Montag hatte der Krisenstab des HSK 49 erkrankte Personen gemeldet.

14.15 Uhr: Im Hochsauerlandkreis kursiert ein Kettenbrief von Betrügern – Hintergrund ist nicht das Coronavirus, aber: . Andere Kriminelle versuchen aus der Coronavirus-Krise Kapital zu schlagen.

13.15 Uhr: Die Coronavirus -Krise ist auch bei der IG Metall in Olsberg angekommen. Nicht nur intern, wo Verwaltungsstellenleiter Helmut Kreutzmann am Ruhrufer die Stellung hält und die Mitarbeiter soweit wie möglich von zuhause aus arbeiten.

Kurzarbeit sei in fast allen Betrieben derzeit das beherrschende Thema, sagt Kreutzmann. IG Metall und Arbeitgeber haben auch einen Not-Tarifvertrag abgeschossen. Das soll Unternehmen und Arbeitern helfen, durch die Coronakrise zu kommen.

11.35 Uhr: In Brilon werden Apotheken zusammengelegt: Coronavirus-Infektionsschutz. Das ist nicht die einzige Maßnahme. Aus zwei mach eins: Als Vorsichtsmaßnahme hat Annette Schwarzer eine ihrer beiden Briloner Apotheken geschlossen und die beiden Teams, insgesamt neun Personen, im wochenweisen Wechsel in der anderen zusammen gezogen. Das ist nicht die einzige Maßnahme – alle Apotheken schützen sich derzeit.

10.05 Uhr: Die Polizei im Hochsauerlandkreis sieht sich gut vorbereitet auf die Coronavirus-Pandemie, um weiterhin die Sicherheit im Hochsauerlandkreis zu gewährleisten. „Die Organisation der Polizei ist darauf ausgelegt, flexibel auf die Lage zu reagieren, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten“, so die Polizei Oberste Priorität habe immer das Aufrechterhalten der öffentlichen Sicherheit, hatte Polizeisprecher Sebastian Held

9.45 Uhr: Das St.-Marien-Hospital Marsberg (MHM) bereitet sich auf die Versorgung von Corona-Patienten vor. „Derzeit ist es noch ruhig, wir haben bislang keinen intensivpflichtigen Corona-Patienten zu versorgen. Das kann sich aber jederzeit ändern“, sagt Ralf Beyer, Chefarzt Unfallchirurgie/Orthopädie und Ärztlicher Direktor des MHM. Aus diesem Grund setzt das St.-Marien-Hospital derzeit verschiedene Maßnahmen um, um Corona-(Verdachts-)Patienten gut versorgen zu können.

8.30 Uhr: Wochenlanger Schulausfall, Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen – der Traum aller Kinder und Jugendlichen scheint momentan auf den ersten Blick wahr geworden zu sein. Das stimmt so natürlich nicht: Die meisten Schüler haben begriffen, dass dieser durch das Coronavirus erzwungene Stillstand keine unbeschwerten Extra-Ferien sind. Neben den sozialen Einschränkungen muss der Schulstoff erarbeitet und die freie Zeit aktiv zum Lernen genutzt werden.

8.00 Uhr: Ab Montag richtet die Stadtverwaltung Marsberg eine Coronavirus-Hotline ein, die die Hilfsangebote von Ehrenamtlichen koordiniert. Personen aus dem Stadtgebiet, die Hilfe benötigen, weil sie sich etwa in Quarantäne befinden oder sonst Hilfe bei der Versorgung benötigen, können sich bei der Hotline melden. Genauso können sich aber auch Personen melden, die ihre Hilfe anbieten möchten.

19. März

19.15 Uhr: Jeder tut in diesen Coronavirus-Krisenzeiten alles, um anderen diese Ausnahmesituation nicht weiter zu erschweren, und verzichtet dabei auch mal auf sonst übliche Gepflogenheiten.

Einem Arzt aus Medebach im HSK platzt wegen der Corona-Bürokratie der Kragen. Das ganze spielt sich in der Sauerlandpraxis in Medebach ab.

Der Mediziner verfasst wütend eine Bescheinigung. In Sozialen Medien geht das viral.

18.35 Uhr: Kitas und Tagespflege bleiben wegen des Coronavirus dicht: Das stellt auch Betreuungen im Hochsauerlandkreis vor Herausforderungen. Sie sind aber nur zum Teil finanzieller Natur. Eine Tagesmutter aus dem Raum Brilon erzählt, wie sie mit der Situation umgeht und wie Eltern darauf reagieren.

18.05 Uhr: „Am St. Franziskus-Hospital Winterberg wurde die Corona-Abstrichstelle in Betrieb genommen.

„Unsere ambulante Abstrichstelle auf dem Außengelände des St.-Franziskus-Hospital Winterberg hat erfolgreich ihre Arbeitaufgenommen“, berichtet Krankenhausgeschäftsführer Andreas Pulver. Die Abnahmestelle war am Mittwoch in Betrieb genommen worden. Wichtig: Die Krankenhausleitung weist ausdrücklich darauf hin, dass dort nur eine Testung möglich ist, wenn der Patient vom Gesundheitsamt oder seinem Hausarzt per Formular zugewiesen worden ist.

17.30 Uhr: Aktuell gibt es im Hochsauerlandkreis 85 an COVID-19 erkrankte Menschen und fünf begründete Coronavirus-Verdachtsfälle (Stand: 19 März, 14 Uhr). Vier Personen sind weiterhin stationär untergebracht, davon wird eine Person intensiv betreut. Alle vier befinden sich in einem betagten Alter, so eine Mitteilung des Hochsauerlandkreises. Am Mittwoch gab es 82 nachgewiesene Corona-Fälle, am Dienstag waren es 80 und am Montag 49.

15.20 Uhr: Im Mai sollen im Kreisschützenbund Brilon die Schützenfeste starten.

Rund 70 Feste gibt es in den Städten und Dörfern in Brilon, Olsberg, Marsberg, Winterberg, Medebach und Hallenberg – eigentlich. Denn aktuell steht das öffentliche Leben fast komplett still, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Was sagen die Verantwortlichen mit Blick auf die Entwicklung rund um das Coronavirus über die bevorstehenden Saison?

14.35 Uhr: Weiterhin befindet sich die Zahl der Blutspenden bundesweit und damit auch im Hochsauerlandkreis und im Altkreis Brilon auf einem niedrigen Niveau. Grund ist nicht nur das Coronavirus, sondern auch die für die Jahreszeit typische Grippewelle. Um den Spendenvorgang möglichst sicher zu gestalten, hat der DRK-Blutspendedienst Maßnahmen ergriffen.

13.05 Uhr: Die Menschen in Olsberg, Bigge und auch in Hallenberg stehen in der Corona-Krise füreinander ein. Die Schützenbruderschaft St. Michael Olsberg unterstützt unter dem Motto „Schützen gegen Corona“ Bürger in der Corona-Krise. Auch Jugendliche in Bigge organisieren Hilfsprojekte. Die Bigger Kolpingjugend, die Messdiener und auch die Kolpingsfamiie steht bereit und hat im Sinne der Nachbarschaftshilfe einen Einkaufsdienst organisiert. Und auch in Hallenberg starten Projekte.

Eine ganze Reihe von Hilfsaktionen im Altkreis Brilon in der Coronavirus-Krise waren bereits schon angelaufen.

10.35 Uhr: Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Krise beschäftigen die Unternehmen derzeit im besonderen Maße – auch im Hochsauerlandkreis. Beispielhaft sind die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe durch Reisestornierungen und Absagen besonders belastet. Die Volksbank im Hochsauerlandkreis, zu der auch Marsberg zählt, bietet Soforthilfe an.

9.45 Uhr: Für den Caritasverband Brilon mit 1150 Mitarbeitern und Verantwortung für 5000 Menschen in Wohnheimen, Werkstätten und sozialen Einrichtungen und Anlaufstellen, ist die aktuelle Corona-Situation natürlich eine ganz besondere Herausforderung, die viel Sensibilität erfordert. Schließlich geht es darum, Mitarbeiter und Klienten zu schützen, aber gleichzeitig auch die sozialen und wirtschaftlichen Folgen im Auge zu behalten. Caritas-Vorstand Heinz-Georg Eirund berichtet, wie der Verband mit der Krisenlage umgeht und welche Auswirkungen das Virus auf die unterschiedlichen Einrichtungen hat.

9.15 Uhr: Die Stadt ist gespenstisch leer. Nur auf dem Marktplatz sitzen noch einige wenige Menschen in der Außengastronomie und genießen die Frühlingssonne.

Die Geschäfte sind geschlossen, die Straßen leer und auch Hotels und Pensionen, die Touristen beherbergen, haben inzwischen ihren Betrieb eingestellt. Die Landesregierung hat die Urlauber per Erlass aufgefordert, ihren Urlaub abzubrechen und aus NRW abzureisen.

Winterbergs Tourismus-Chef Michael Beckmann schätzt, dass allein im Sauerland rund 12.000 Gäste davon betroffen sind.

18. März

19.20 Uhr: Nach Ischgl in Tirol sollte es in diesem Jahr mit neun Leuten gehen und zwar vom 7. bis zum 14. März.

Coronavirus – ja, darüber wurde im Vorfeld gesprochen, aber in Österreich schien alles noch beruhigend weit genug weg zu sein. Doch sie werden dort mit dem Coronavirus infiziert. Später wird ihr verhalten als vorbildlich gelobt. Die Sauerländer haben mit der WP gesprochen.

18.10 Uhr: Ein Einkaufsbummel durch die Stadt ist nicht mehr möglich. Wie hart trifft die Zwangspause Läden in Brilon, Olsberg, Winterberg und Marsberg? Die Maßnahme trifft bei einem Großteil der Händler auf Verständnis. Die Sorgen sind aber groß.

15.55 Uhr: Erstmals muss der Hochsauerlandkreis vermelden, dass vier Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert und an COVID-19 erkrankt sind, stationär behandelt werden. Drei befinden sich im Marienhospital des Klinikums Hochsauerland und eine im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft. Die Zahl der Erkrankten ist nur leicht gestiegen. Grund zur Entwarnung ist das nicht. Insgesamt gibt es aktuell – Stand Mittwoch, 18. März, – 82 Erkrankte und zwölf begründete Verdachtsfälle.

15.30 Uhr: Nachdem durch die Coronavirus-Gefahr keine Gottesdienste mehr stattfinden können, stand Willi Steffen, Küster der Propsteikirche Brilon, vor vielen Kartons schöner Osterkerzen. Diese sollten eigentlich zu den Gottesdiensten in der Propsteikirche verkauft werden. Doch auch die Ostergottesdienste werden wohl ausfallen und die Osterkerzen und die Kerzen im Windschutzbecher für die Osternacht sind übrig. Der Küster hat eine Idee.

15.10 Uhr: Sie sind in der Gesellschaft fast so gefragt wie Klopapier und Desinfektionsmittel: Schutzmasken, um andere nicht mit Viren anzustecken.

Doch die medizinischen Hilfsmittel sind mittlerweile nur noch schwer zu bekommen. Das sorgt beim Pflegedienst PAPS in Olsberg für Probleme. Der ambulante Pflegedienst bekommt derzeit keinerlei Schutzkleidung und Hygienematerialien geliefert. Das gefährdet den Versorgungsbetrieb und lässt Geschäftsführerin Anja Vorderwülbecke überlegen, ob eine Versorgung inklusive Schutz der Patienten als Risikogruppe und der Mitarbeiter überhaupt noch möglich ist.

13.00: „Als Kirchengemeinden sind wir natürlich und ganz besonders in dieser Zeit für Sie da, wenn auch unter veränderten Vorzeichen. Schmerzlich trifft uns das Verbot öffentlicher Gottesdienste“, so Propst Meinolf Kemper aus Marsberg zur Krise rund um das Coronavirus.

10.45 Uhr: Die Coronavirus-Krise macht sich nicht nur in Supermärkten bemerkbar. Auch der Toom-Baumarkt in Marsberg spürt die Auswirkungen der Erlasse des NRW-Gesundheitsministeriums. „Wir versuchen Warteschlangen aktiv zu vermeiden, aber die Kunden achten auch von sich aus darauf und halten viel Abstand zueinander. Dadurch sehen die Schlangen länger aus als sie es eigentlich sind“, erklärt Pohlmeier.

8.45 Uhr: Am St.-Franziskus-Hospital nimmt am Mittwochmittag eine ambulante Corona-Abstrichstelle ihre Arbeit auf.„Auf dem Außengelände des St.-Franziskus-Hospitals Winterberg wird am Mittwochmittag eine ambulante Abstrichstelle zur Untersuchung auf das Covid-19-Virus in Betrieb genommen“, teilt der Geschäftsführer des Krankenhauses, Andreas Pulver, mit.

8.30 Uhr: Kurzarbeit, Lohnfortzahlung, Homeoffice. Vieles ist möglich in der Krise.

Wieso manche Unternehmer wegen Corona trotzdem mehr Probleme bekommen. Verunsicherung herrscht derzeit in den Unternehmen im Altkreis Brilon. Sie bekommen die Auswirkungen des Coronavirus wirtschaftlich zu spüren, sorgen sich um ihre Mitarbeiter, aber auch um ihre Existenz. Für einige greifen die Maßnahmen des Bundes nicht weit genug.

17. März

19.25 Uhr: Die VHS Brilon-Marsberg-Olsberg weitet wegen der Corona-Krise ab sofort seine Webinare aus. „Wir sind ja im Dienst, uns fehlen nur die Teilnehmer“, sagt VHS-Leiter Michael Klaucke. Das soll sich ändern.

18.40 Uhr: Miriam aus dem Hochsauerland lebt seit einem halben Jahr in New York. Die Stadt verändert sich seit dem ersten Corona-Fall.

Nun kehrt sie zurück. Es war ihr Traum: In der Weltmetropole New York leben, eine internationale Sprachenschule im Empire State Building besuchen, Menschen aus der ganzen Welt kennen zu lernen, mit diesen Eindrücken irgendwann im Sommer 2020 zurück nach Deutschland kommen. Für diesen Traum hat Miriam aus dem Altkreis Brilon sogar ihre Stelle aufgegeben und ist im Oktober 2019 losgeflogen in die Neue Welt. Jetzt endet dieser Traum abrupt

17.55 Uhr: Der Landrat des HSK ist erschüttert über Reaktionen in Sozialen Medien. Es gab Beschimpfungen bei Facebook über eine an Corona erkrankte Person. Landrat Dr. Karl Schneider ist erschüttert, wie mit der Familie der ersten bestätigten Erkrankung im Hochsauerlandkreis in den Sozialen Medien und auch persönlich umgegangen wird.

16.15 Uhr: Neue Zahlen vom Krisenstab: Der Hochsauerlandkreis vermeldet für Dienstag, 17. März, 80 Erkrankte mit dem Coronavirus und 22 begründete Coronavirus-Verdachtsfälle (Stand: 12 Uhr).

Noch sind die Krankenhäuser mit Corona-Patienten nicht übermäßig belastet, sie optimieren aber weiterhin ihre Abläufe. Am Montag hatte der Hochsauerlandkreis 49 bestätigte Fälle und 20 begründete Verdachtsfälle gemeldet. Die Fahrschulen im Hochsauerlandkreis sind gehalten, ihren Unterricht einzustellen. Sie fallen ebenfalls unter den Erlass des Landes NRW zu den Schulschließungen.

15.30: In Quarantäne der besondern Art begab sich eine neunköpfige Clique aus dem Altkreis Brilon nach der Rückkehr aus dem in einem Risikogebiet verbrachten Skiurlaub.

15.15 Uhr: Der Kump in Brilon hat sich nun doch entschlossen, die Türen als Reaktion auf Corona zu schließen. „Wir sehen es als unsere Verantwortung den Kneipenbetrieb bis auf Weiteres einzustellen und somit Mitarbeiter und Gäste zu schützen. Die Auflagen unter denen wir den Betrieb in dieser schwierigen Zeit aufrecht erhalten könnten halten wir für sinnvoll, besser ist es aber zuzumachen“ heißt es auf den Social Media Kanälen der Kneipe.

14.30 Uhr: Bei den Amtsgerichten Brilon, Marsberg und Medebach wird der Publikumsverkehr ab sofort eingeschränkt. Grund ist das Coronavirus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu den üblichen Öffnungszeiten telefonisch zu erreichen. Der Sitzungsdienst findet bis auf weiteres statt. In Einzelfällen behält sich das Gericht vor, bereits anberaumte Termine aufzuheben.

12.30 Uhr: Mit einem Aushang am Edeka in Marsberg-Giershagen reagiert der Betreiber auf das Coronavirus. Er stellt Regeln auf. Der Anlass ist äußerst ernst.

„Am Montag war hier die Hölle los“, sagt Stefan Henke. „Ein Betrieb wie vor Weihnachten.“ Er betreibt den Edeka-Markt in Giershagen bei Marsberg im Sauerland und wundert sich über die scheinbare Sorglosigkeit mancher Mitmenschen in Zeiten der Coronavirius-Krise.

10.30 Uhr: Der Coronavirus nimmt Einfluss auf das Leben im Sauerland. Es gibt Vorkehrungen in Kliniken und bei Ärzten. Das tun Apotheken im Raum Brilon.

9.00 Uhr: Die Stadt Winterberg hat angesichts der Corona-Gefährdung einen Maßnahmenkatalog erstellt. Das sind die Einschränkungen für Bürger. Nach dem Erlass des Landes NRW müssen ab sofort nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land NRW eingestellt werden. Weiterhin sind alle öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Unterschieden wird nicht, ob Veranstaltungen in Gebäuden oder im Freien stattfinden. Diese Anordnung gilt zunächst bis mindestens zum 19. April.

8.50 Uhr: Die Stadt Marsberg hat eine Reihe von Einschränkungen beschlossen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Stadt Marsberg hat am Montag eine Allgemeinverfügung zur Umsetzung des Erlasses erlassen. Diese Allgemeinverfügung betrifft insbesondere Gaststätten. Auch Spielplätze werden geschlossen.

16. März

19.40 Uhr: Nach Erlass des NRW-Gesundheitsamtes müssen Bars und Clubs ab sofort ihre Türen geschlossen lassen. Das sorgt für viel Verunsicherung in Brilons Kneipen. Vor allem bei der Frage, ob sie wirklich von der Vorschrift betroffen sind.

17.55 Uhr: Die Menschen im Altkreis Brilon rücken zusammen:

Angesichts des Coronavirus und den Einschränkungen, die damit einhergehen, haben zahlreiche Briloner Hilfsangebote für Erkrankte, Risikopatienten oder Menschen in Quarantäne ins Leben gerufen.

16.30 Uhr: Das Olsberger Rathaus bleibt aus organisatorischen Gründen mit allen seinen Dienststellen vorübergehend für den Besucherverkehr geschlossen. Selbstverständlich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter im Dienst – sie stehen für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger telefonisch oder per E-Mail zu den üblichen Öffnungszeiten bereit.

16.15 Uhr: Die Volksbank Bigge-Lenne teilt mit, dass sie den Geschäftsbetrieb in allen Filialen aussetzt. Die Beratungszentren sind weiter geöffnet.

15.50 Uhr: Auf Grund der aktuellen Entwicklungen, gerade auch im Hochsauerlandkreis, hat der Briloner Bürgermeister Dr. Bartsch am Montag weitere Maßnahmen der Stadt Brilon als Beitrag zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschlossen.

Dr. Bartsch: „Ich bedauere diese Einschnitte für unsere Bürgerinnen und Bürger, unsere Unternehmen und Betriebe sowie unsere zahlreichen Gäste sehr. Auf Grund der aktuellen Entwicklung sind diese Vorkehrungen zur Eindämmung der Pandemie jedoch alternativlos

15.40 Uhr: Der Hochsauerlandkreis nimmt ab Dienstag auch in Brilon wieder seine Arbeit auf, allerdings mit Einschränkungen. Damit verbunden sind Wartezeiten

14.35 Uhr: Patienten im Krankenhaus Marsberg dürfen ab sofort keine Besucher empfangen. Ausnahmen gibt es nur für Patienten, die in Lebensgefahr schweben. Das Krankenhaus Brilon ergreift vorerst keine verschärften Maßnahmen für Besucher. Das St. Franziskus Hospital in Winterberg indes schon.

14.00 Uhr: Die Ausgabestellen für bedürftige Menschen wurden vorerst geschlossen. „Bis zunächst einschließlich 10. April 2020 schließen die Warenkörbe in Brilon, Olsberg, Medebach und Winterberg“, heißt es seitens des Caritasverbandes Brilon. Die Caritas bemüht sich um eine Alternative.

13.25 Uhr: Aktuell gibt es im Hochsauerlandkreis 49 am Coronavirus Erkrankte und 20 begründete Verdachtsfälle (Stand: 16. März, 12 Uhr). Die Zahl der Kontaktpersonen liegt weit über 300.

10.45 Uhr: Die Sauerlandpraxis in Medebach startet einen verzweifelten Facebook-Aufruf. „Wir brauchen Hilfe!“, heißt es darin. Um die Mitarbeiter aber auch die Patienten vor dem Coronavirus schützen zu können, fehle es an genügend Schutzausrüstung. Deswegen bittet die Praxis, FFP2 und FFP3-Masken in der Praxis abzugeben, falls vorhanden. Weitere Informationen dazu sind auf der Facebook-Seite der Praxis zu finden.

10.15 Uhr: Die Caritas Brilon, die einige Seniorenheime im Sauerland betreibt, schränkt Besuche in ihren Häusern ein. „Es ist traurig, aber alternativlos“, sagt die Sprecherin des Caritasverbands Brilon, Sandra Wamers. Die Einschränkungen gelten dem Schutz der Bewohner und der Angestellten in den Seniorenheimen vor dem Coronavirus.

15. März

19.45 Uhr: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie weitere gravierende Einschränkungen für den Freizeitbereich des bevölkerungsreichsten Bundeslandes beschlossen. „Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige sozialen Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Noch am Sonntag sollen durch Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden, wie die Staatskanzlei in Düsseldorf nach einer Kabinettssitzung mitteilte.

Demnach müssten bereits ab Montag alle Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos und Museen schließen. Ab Dienstag sei dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind den Angaben zufolge Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen nicht mehr gestattet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Coronavirus verhindern. Banken und Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebensmittel, Apotheken und Drogerien bleiben geöffnet. Die Regelungen sollen laut Staatskanzlei zunächst bis zum 19. April gelten.

18.00 Die Kreisverwaltung teilt mit, dass sich - Stand Sonntagmittag - 31 Menschen im HSK infiziert haben. Außerdem gibt es 196 begründete Verdachtsfälle. Die Verwaltung des Hochsauerlandkreises bleibt am Montag, 16. März, für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die Schließung betrifft die gesamte Verwaltung mit den Kreishäusern Meschede, Arnsberg und Brilon. Dazu gehören auch die Führerscheinstellen, die Zulassungsstellen sowie die Ausländerbehörde. Schuluntersuchungen sowie weitere Routinetermine finden zunächst nicht statt. Das Gesundheitsamt ist nach wie vor telefonisch erreichbar. Die Entscheidung, ob und in welchem Rahmen die Verwaltung ab Dienstag, 17. März, wieder öffnet, wird der Krisenstab am Montag im Laufe des Tages treffen.

Es gibt immer mehr Absagen im Altkreis Brilon

17.35: Das Erzbistum Paderborn hat mit Blick auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) von Montag, 16. März, an und bis auf weiteres, die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen verfügt. Dies betrifft im Besonderen öffentliche Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, öffentliche Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten. Auch die Feier der ersten Heiligen Kommunion muss aufgrund der Gesamtsituation auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die Kirchen bleiben in dieser Zeit als Orte des Gebetes geöffnet. Ebenso soll die Einzelseelsorge gewährleistet bleiben.

15.15 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus in NRW und bundesweit zu verlangsamen, werden landesweit viele Vorkehrungen getroffen, die das öffentliche Leben stark einschränken.

Veranstaltungen werden abgesagt, öffentliche Einrichtungen schließen. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, lässt zum Beispiel auch die Stadt Essen nun auch alle Bars, Kneipen schließen. Diese Maßnahme wurde – Stand Sonntagnachmittag – im Altkreis Brilon noch nicht ergriffen. Etliche Clubs und Szene-Gastronomien im Hochsauerlandkreis haben sich aber freiwillig eine Pause verordnet.

14.45 Uhr: Unter den Infizierten mit Corona im Hochsauerlandkreis ist Landrat Karl Schneider: Er berichtet, wie es im Mescheder Kreishaus dazu kam. Unter den positiv getesteten Menschen ist ausgerechnet auch Landrat Dr. Karl Schneider. Er muss zuhause in Schmallenberg bleiben. Und jetzt muss auch noch die ganze CDU-Fraktion im Mescheder Kreistag in Quarantäne.

12.45 Uhr: Die Absagenflut im Hochsauerlandkreis geht weiter. Immer mehr Vereine, Verbände und Institutionen sagen Veranstaltungen wegen des Coronavirus ab, ändern Öffnungszeiten oder haben sonstige Einschränkungen.

10.20 Uhr: Die Stadt Marsberg hat jetzt auch ihr Maßnahmenpaket zur Eindämmung des Coronavirus veröffentlicht. Es gibt eine Reihe von Einschränkungen, Verboten und Empfehlungen. Manche Dinge finden aber statt – zum Teil aber an anderen Orten.

9.55 Uhr: Das persönliche Erscheinen wegen Anliegen, die den Hochsauerlandkreis betreffen, sollte auf ein Mindestmaß beschränkt sein. Wegen der Lage, die die Zunehmende Ausbreitung des Coronavirus verursacht, gilt dieser Grundsatz auch für die Kreisverwaltung und so ist der der öffentliche Zugang ab Montag, 16. März, in den drei Kreishäusern Meschede, Arnsberg und Brilon nur bedingt möglich.

14. März

19.35 Uhr: Nach 93 Saisontagen stehen ab Montag, 16. März im Skiliftkarussell Winterberg die Lifte still. Nach einem sehr schwierigen Winter haben die Betreiber nicht wegen Schneemangels, sondern aufgrund der allgemeinen Coronavirus-Problematik entschieden, die Saison zu beenden.

„Wir können die reale Gefahr nicht beurteilen, orientieren uns aber an den Einschätzungen, Prognosen und Empfehlungen von Behörden und Experten“, heißt es in einer Mitteilung.

19.30 Uhr: Im Hochsauerlandkreis sind - Stand Sonntag - 30 Menschen an dem neuartigen Coronavirus erkrankt, es gibt insgesamt 190 Kontaktpersonen. Zum Vergleich: Am Freitagnachmittag, 15 Uhr, gab es kreisweit 25 bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus.

16.20 Uhr: Für die Stadt Winterberg, die besonders touristisch geprägt ist, wird das Coronavirus eine besondere Herausforderung - vor allem nach dem schneearmen Winter.

Eine Prognose dürfte in diesem Zusammenhang möglich sein: Wenn das Coronavirus auch den Sommertourismus schädigt, dürften einige Betriebe große Beschwernisse bekommen - bis hin zu existenziellen Problemen. der Branchenverband schlägt allgemein Alarm.

13.30 Uhr: Es gibt weiterhin Hamsterkäufe in den Supermärkten. Es ist allenfalls ein leichten Abebben zu vernehmen. Dabei raten Experten von Hamsterkäufen ab. Sie seien darüber hinaus auch vollkommen unnötig.

8.35 Uhr: Nicht nur Feste, wie „Brilon blüht auf“ oder sämtliche Kulturveranstaltungen werden bis auf Weiteres in Brilon abgesagt. Es folgen zahlreiche Schließungen von Einrichtungen in Brilon. Dazu gehören Schulen und Kitas, aber auch andere Institutionen. Sonderregelungen gibt es diesbezüglich zum Beispiel für Ärzte und Pflegepersonal. Ein Überblick, was Bürger in Stadt und Dörfer erwartet.

8.20 Uhr: Auch in der Stadt Olsberg werden Schulen und Kitas geschlossen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Die Stadtverwaltung hatte bereits am Freitagnachmittag ein erstes Maßnahmenpaket veröffentlich im Kampf gegen das Coronavirus. Jetzt folgen weitere, ergänzende Schritte.

13. März

19.45 Uhr: Das Corona-Virus ist mit Wucht angekommen im Hochsauerlandkreis. Es gibt massive Einschränkungen für das gesellschaftliche Leben. Vereine, Verbände, Schulen, Kitas und, und, und. Es kommt fast komplett zum Stillstand.

18.25 Uhr: Das städtische Krankenhaus Maria-Hilf Brilon bereitet sich auf das Coronavirus vor – und zwar nicht erst, nachdem die erste Corona-Infektion in Brilon bestätigt wurde.

Wir sind eine von zwei Isolierstationen im Hochsauerlandkreis, also werden wir wohl in Zukunft eine besondere Rolle spielen“, sagt René Thiemann, Geschäftsführer des Krankenhauses. Ihm ist es wichtig, die Vorbereitungen des Krankenhauses auf das Coronavirus so transparent wie möglich für alle Mitarbeiter, aber auch für die Bürger, zu gestalten. Die WP besucht die Station am Krankenhaus Brilon. Ein exklusiver Einblick übers Leben dort.

17.35 Uhr: Die Stadt Olsberg hat Maßnahmen beschlossen, die dem Infektionsschutz vor dem Coronavirus dienen. Das hat Auswirkungen auf die Bürger.

16.45 Uhr: Im Außengelände des St. Franziskus-Hospitals in Winterberg laufen die Vorbereitungen für den Aufbau einer ambulanten Abstrichstelle zur Untersuchung auf das Covid-19-Virus auf Hochtouren.

Dort sollen voraussichtlich ab Mitte nächster Woche symptomatische Personen getestet werden, die entweder vom Hausarzt oder vom Gesundheitsamt an die Abnahmestelle überwiesen werden.

Das teilte das Krankenhaus am Freitag mit. Patienten, die über grippale Symptome klagen und den Verdacht haben, an Covid-19 erkrankt zu sein, werden gebeten, sich zunächst an die Hotline 0291 –942202 bzw. den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung 116117 zu wenden und dort ihren Fall zu schildern.

15.25 Uhr. Die Zahl der an dem Coronavirus erkrankten Menschen im Hochsauerlandkreis hat - Stand: Freitagmittag um 15 Uhr - kreisweit die Zahl von 25 Personen erreicht.

125 Kontaktpersonen wurden zudem unter Quarantäne gestellt. Das sagte Fleur Tauber von der HSK-Pressestelle auf Anfrage der Westfalenpost.

13.45 Uhr: Der derzeitigen Situation rund um die Ausbreitung des Corona-Virus geschuldet, sagt BWT „Brilon Kultour“ ebenfalls alle Veranstaltungen zunächst bis zum 19. April ab. Es betrifft die folgenden Termine:

  • Sonntag, 15. März „Klangkosmos Weltmusik“ mit Safar in der Evangelischen Stadtkirche Brilon,
  • die „Kleinkunststage“ am 19. und 20. März 2020 im Waldbahnhof Brilon-Wald
  • „Musik am Mittwoch“ am 1. April 2020 in der Evangelischen Stadtkirche Brilon.

Bereits gekaufte Tickets (auch online via Ticket-Regional!) werden ausschließlich bei BWT Brilon, Derkere Straße10a, Brilon (Tel.: 02961 9699-0).

13.30 Uhr: Die Redaktion der Westfalenpost erreichen immer weitere Veranstaltungsabsagen. Hier eine Zusammenfassung der jüngsten Absagen:

  • MGV „Cäcilia“ Erlinghausen: Die Probe am morgigen Sonntag wird abgesagt!
  • Der Deutsche Alpenverein Sektion Hochsauerland gibt bekannt, dass bis auf weiteres sämtliche Vorträge in den Monatstreffs Arnsberg, Brilon, Lippstadt, Nuttlar, Schmallenberg und Winterberg ausfallen. Voraussichtlich starten die Vorträge wieder nach der Sommerpause
  • Die für Dienstag geplante Versammlung „Flurbereinigungsverfahren der Bezirksregierung“ fällt wegen der Gefahren des Coronaviruses ersatzlos aus.
  • St. Cyriakus Bruchhausen. Die für den 27. März 2020 geplante Wallfahrt nach Delbrück/Paderborn findet wegen dem Corona-Virus nicht statt.
  • Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird die Mitgliederversammlung des Hospizverein Brilon für Montag, 23. März, abgesagt. Die in dem Rahmen geplante öffentliche Lesung findet ebenfalls nicht statt.
  • Aufgrund der derzeitigen Situation rund um die Ausbreitung des Corona-Virus sagt die Stadtbibliothek Brilon ihre Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 ab. Es betrifft die folgenden Programme: Samstag, den 14. März Wissenswerkstatt der Kinderuni, Donnerstag, 19. März und Donnerstag, 16. April #handgemacht, Donnerstag, den 19. März Poetry Slam im Rahmen der Briloner Kleinkunsttage, Freitag, den 20. März und Freitag, den 17. April Lesestartkino, Freitag, den 27. März Spieleabend, Sonntag, den 28. März LESartEN, Donnerstag, den 2. April Bilderbuchkino und Freitag, den 3. April Repaircafé.
  • Aufgrund der aktuellen Lage unterbricht die DLRG Ortsgruppe Brilon als Vorsichtsmaßnahme den gesamten Ausbildungsbetrieb bis zum Ende der Osterferien in Nordrhein-Westfalen. Dies schließt neben dem normalen Training im Hallenbad auch externe Rettungsschwimmkurse, Erste-Hilfe-Kurse und Theorieabende mit ein. Ob der Ausbildungsbetrieb nach den Osterferien fortgesetzt wird oder aber noch weiter ausgesetzt bleiben wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt in den lokalen Printmedien, auf der Vereinswebsite (brilon.dlrg.de) sowie über die sozialen Kanäle der Ortsgruppe bekannt gegeben.
  • Die Schützenbruderschaft „St. Vitus” 1883 .Bontkirchen teilt mit: Aufgrund des sich ausbreitenden Corona-Virus werden wir unser Kinderschützenfest nicht wie geplant am Samstag, dem 28.03.2020, feiern können.
  • Die für Sonntag den 15.03.2020 geplante Aktion des Pfarrgemeinderates und der Kommunionkinder im Dorfgemeinschaftshaus Elpe wird aufgrund der aktuellen Situation auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
  • Auch der KulturRing Olsberg muss jetzt wegen des Corona Virus eine Veranstaltung absagen. Der Auftritt von C. Heiland am 27. März fällt aus. Informationeen zu einem eventuellen Ersatztermin werden rechtzeitig bekannt gemacht.
  • Versehrten- und Behindertensportgemeinschaft Marsberg: Herzsport, Rehasport, Schwimmen und Wassergymnastik bleib ab Montag 16. bis voraussichtlich Montag, 20. April geschlossen.
  • Der Heimatverein Hildfeld bedauert sehr, dass der große Heimatabend mit dem Festredner Prof. Dr. Norbert Lammert und der Vorstellung der Jubiläums – Festschrift „ 800 Jahre Hildfeld“, der für den 14.03.2020 geplant war, wegen der Gefährdung der Gäste durch das Coronavirus (COVID-19) ausfallen muss. Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
  • Gevelinghausen. Der für den 5. April geplante ü60 (Senioren)-Nachmittag wird aufgrund der momentanen Auswirkungen durch das Coronavirus auf unbestimmte Zeit zu verschoben. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
  • Aufgrund der unklaren Lage und steigenden Corona-Fall-Zahlen, haben wir beschlossen unsere Außendienste im Hochsauerland bis auf weiteres einzustellen. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Mitglieder und Mitarbeiter, sowie der Aufrechterhaltung der Arbeit in der VdK-Kreisgeschäftsstelle. Sie erreichen die Mitarbeiter wie gewohnt telefonisch Mo – Mi und Fr zwischen 9°° und 12°° Uhr unter 0291/90224-0. Zusätzlich können Sie den Kontakt über die E-Mail Adresse vdk-hsk@vdk.de herstellen und Ihre Anliegen vortragen, ebenso ist die Faxnummer 0291/90224-20 rund um die Uhr freigeschaltet. Anliegen zur Wahrung von Fristen zur Rechtsmitteleinlegung (Widerspruch/Klage) und Stellungnahmen in Verfahren richten Sie bitte schriftlich an die Kreisgeschäftsstelle. Postanschrift: Sozialverband VdK, Stiftsplatz 3, 59872 Meschede.
  • Aufgrund der aktuellen Corona-Problematik hat sich auch der Vorstand der Forstbetriebsgemeinschaft Elpe-Negertal dazu entschieden, die für den 19. März 2020 geplante Mitgliederversammlung abzusagen, bzw. auf unbestimmte Zeit zu verschieben.
  • Das evangelische Gemeindebüro Brilon teilt mit: Montag: 16.03. Tanzkreis fällt aufgrund von Corona bis nach Ostern aus und Mittwoch: 18.03. Offener Frauentreff - fällt aus aufgrund von Corona aus.
  • Das Dekanatsbüro Hochsauerland sagt das Worship Café in Brilon am 22.3. aus den gegebenen Umständen ab.
  • Die für Sonntag, 29. März, um 18 Uhr in der Abtei Königsmünster geplante Veranstaltung aus der Reihe LESartEN mit dem Bestsellerautor Peter Prange ist von den Bibliotheken im Hochsauerlandkreis abgesagt worden. Es gibt keinen Ersatztermin. Die Eintrittskarten können ab Dienstag, 31. März, gegen Erstattung des Eintrittspreises in der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.
  • Im Einvernehmen mit Pfarrer i.R. Walter Junk und in Absprache sowohl mit der Gesundheitsamt des Kreises als auch dem Ordnungsamt der Stadt Winterberg wird die äußere Feier des goldenen Priesterjubiläums von Pfarrer Junk in den Herbst verlegt werden. Am Sonntag wird Pfarrer Junk in Siedlinghausen der normalen Sonntagsmesse vorstehen.

12.45 Uhr: Was machen eigentlichen die Kirchen in der Corona-Krise. Die Westfalenpost hat nachgefragt, wie sich die katholischen und evangelischen Gläubigen beim Kirchgang verhalten sollen. Wie sieht das im Erzbistum Paderborn bzw. im Kirchenkreis Arnsberg aus?

11.45 Uhr: Nach Brilon, Olsberg und Winterberg - nun auch in Marsberg. In der Stadt Marsberg wird das große Fest am Wochenende wird abgesagt: „Hallo Frühling!“ findet nicht statt.

11.25 Uhr: Der Kreistag des Hochsauerlandkreises am Freitag, 13. März, wird abgesagt.

Ein Mitglied der Verwaltungsleitung ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das meldet der Hochsauerlandkreis auf seiner Facebookseite. Auch der Kreisausschuss fällt aus

9.55 Uhr: Es folgen weitere Absagen von Veranstaltungen aufgrund der Krise, die das Coronavirus hervorruft:

  • Der geplante Empfang zum Patronatsfest in Brilon-Wald, am 21.3.2020, nach der hl. Messe, wird aufgrund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus abgesagt.
  • Das Dekanatsbüro Hochsauerland-Ost teilt mit: Leider müssen wir unser Worship Café in Brilon am 22.3. aus den gegebenen Umständen absagen . Wir werden auf jeden Fall versuchen, einen neuen Termin zu finden.
  • Die Malteser sagen die Lourdeswallfahrt ab. Die für den 2. - 8. April geplante Pilgerfahrt mit rund 900 Teilnehmern fällt aus. Auch im Marienwallfahrtsort Lourdes sind bereits verschiedene Veranstaltungen – wie zum Beispiel Messen in der unterirdischen Basilika – abgesagt und die Bäder im Heiligen Bezirk geschlossen. Frankreich hat darüber hinaus Veranstaltungen mit über 1.000 Personen wegen der Infektionsgefahr durch den Coronavirus schon seit einigen Tagen untersagt.
  • Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus, wird die für Sonntag, den 15.03.2020 um 15.00 Uhr angesetzte Generalsversammlung des Heimatvereins Altenbrilon im Haus Wiesengrund abgesagt. Die Versammlung wird zu einem späteren Termin nachgeholt, zu dem rechtzeitig eingeladen wird.
  • Wegen der aktuellen Situation in Bezug auf den Coronavirus’ wird die Jahresversammlung der Dorfgemeinschaft Bigge am 26.03.2020 abgesagt.
  • „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, schreibt die Schützenbruderschaft St. Sebastianus Bigge, „aber aufgrund des Coronavirus müssen wir unsere für Sonntag, 15.03.2020, geplante Frühjahrgeneralversammlung leider absagen.“
  • Die J ubiläumsfeier 25 Jahre Osteoporose-Selbsthilfegruppe Frankenberg und Umgebung (OSHG) am Samstag, 21. März 2020 in der Burgberghalle in Battenberg findet nicht statt.
  • Die Caritas-Konferenz Winterberg hat alle Veranstaltungen wegen des Corona-Virus abgesagt. Somit kann die Fahrt der Caritas Olsberg am 17.3.2020 nach Winterberg nicht durchgeführt werden. Diese Seniorenbegegnung entfällt daher ersatzlos.

9.20 Uhr: Was muss ich eigentlich beachten, wenn ich wegen des Coronavirus unter häuslicher Quarantäne stehe. was ist erlaubt und was ist verboten.

Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung? Diese Fragen beantwortet das Gesundheitsamt im HSK der WP

12. März

19 Uhr: In der Konzerthalle soll im April eine Groß-Hochzeit stattfinden. Erwartet werden mehrere hundert Gäste. Stattfinden lassen oder absagen vor dem Hintergrund des Coronavirus? Die Stadt Olsberg gibt keine Antwort darauf.

18.10 Uhr: Die Stadt Brilon hat am Donnerstagabend mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus bis Mitte April alle städtischen Veranstaltungen abgesagt.

Das teilte Bürgermeister Dr. Christof Bartasch auf Anfrage der Westfalenpost mit. Zu den abgesagten Veranstaltungen zählen Autosalon, Kneipennacht und Brilon blüht auf mit Vorstellung der 17. Briloner Waldfee am verkaufsoffenen Sonntag. Auch weitere Veranstaltungen in Brilon und auch in Olsberg fallen dem Coronavirus zum Opfer.

17.15 Uhr: Der Hochsauerlandkreis vermeldet am Donnerstagnachmittag, 12. März, fünf weitere, bestätigte Coronavirus-Infektionen.

Sie kommen aus den Stadtgebieten Meschede (1) und Schmallenberg (4). Damit sind es aktuell insgesamt 13 Fälle (Stand: 12. März, 15 Uhr). Einen Fall gibt es auch in Brilon.

17 Uhr: Das Metal-Diver Festival in Marsberg, das für den 14. März geplant war, fällt aus. Die Veranstalter verweisen auf die Krise durch das Coronavirus.

16.40 Uhr: Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim (Kreis Paderborn) sagt den Vortrag „Die Legende von der jüdischen Weltverschwörung“ von Dr. Michael Hagemeister am Sonntag, 15. März, ab. Grund ist die zunehmende Verbreitung des Coronavirus. Das Museum sucht derzeit nach einem Ersatztermin für den Vortrag, der zur aktuellen Sonderausstellung „Verschwörungstheorien - früher und heute“ geplant war.

16.25 Uhr: Die Verantwortlichen der Winterberg Touristik und Wirtschaft sowie des Stadtmarketingvereins Winterberg mit seinen Dörfern sagen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zahlreiche Veranstaltungen ab.

Die am kommenden Samstag geplante KneipenNacht, das JazzKonzert mit Edgar Knecht im Forum des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Winterberg am 20. März sowie der Gesundheitstag am 29. März im Hapimag Ferienresort werden verschoben.

14:15: Noch gibt es im St. Franziskus-Hospital Winterberg keine Corona-Patienten. Dennoch ergreift die Klinikleitung jetzt Vorsichtsmaßnahmen. „Zum Schutz unserer Patienten bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt bis auf Weiteres eine eingeschränkte Besucherregelung“, informierte Geschäftsführer Andreas Pulver. Er appellierte eindringlich, Besuche auf das notwendige Maß zu beschränken. „Aufgrund der nationalen und internationalen Entwicklung der Corona-Pandemie werden wir unsere Besuchszeiten einschränken. Ab sofort werden Besucher nur noch zwischen 14 und 17 Uhrzugelassen. Außerdem wird grundsätzlich nur noch ein Besucher je Patient zugelassen. Darüber hinaus sind ab sofort Personen mit grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Durchfall, als Besucher nicht mehr zugelassen. „Wir möchten nicht, dass sich unsere Patienten bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiteranstecken und die Viren weiterverbreiten, so Pulver.

Eine entsprechende Regelung zur Einschränkung der Besuche und der Besuchszeiten gibt es vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie auch am Maria-Hilf Krankenhaus in Brilon. Auch an dem städtischen Krankenhaus darf nur noch ein Besucher pro Patient und pro Tag das Zimmer betreten. Auch hier bittet die Krankenhausleitung dringend darum von Besuchen abstand zu nehmen, wenn man grippeähnliche Symptome verspürt. Patienten dürfen den Besuch bis auf Weiteres nur noch zwischen 15 und 18 Uhr empfangen.

13.45 Uhr: Es gibt weitere Fälle von bestätigten Erkrankungen mit dem Coronavirus im Hochsauerlandkreis. Das teilte das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises am Donnerstagmittag mit Diesmal ist auch Brilon betroffen.

13.40 Uhr: Die Allendorfer Firma Viessmann spendet Catering-Lebensmittel an die Tafeln. Grund ist die Absage einer Messe in Folge der Ausbreitung des Coronavirus. Die Lebensmittel im Wert von vielen tausend Euro gehen nach Essen und Frankfurt

12.10 Uhr: Es gibt weitere Absagen von Veranstaltungen im Altkreis Brilon: TuS Germania Bruchhausen: Die Generalversammlung am Freitag (13.3.) wird verschoben. Neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Im Hinblick auf die Lage mit dem Coronavirus findet auch die für den 13. März gelante Generalversammlung des Fördervereins der Löschgruppe Elpe nicht statt.

Die für Samstag, 21. März, im Vereinsheim in Olsberg-Heinrichsdorf geplante Mitgliederversammlung der Sektion Hochsauerland des Deutschen Alpenvereins fällt wegen der Coronavirus-Problematik aus.Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

11.10 Uhr: Das Coronavirus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen, so die Arbeitsagentur Meschede-Soest.

Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion, beispielsweise wegen einzelner Quarantänemaßnahmen von Mitarbeitenden, eingeschränkt werden muss. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen gut eingestellt. Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen unter https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Arbeitgeber können sich ebenfalls telefonisch unter 0800 45555 20 oder in der Arbeitsagentur informieren.

11.05 Uhr: Das Coronavirus hat weitere Auswirkungen auf das Krankenhaus in Marsberg: Aufgrund der aktuellen Entwicklung der steigenden Coronavirus-Infektionen und Verdachtsfälle, ergreift das St.-Marien-Hospital Marsberg analog zu den Paderborner Krankenhäusern ab sofort weitere Schutzmaßnahmen.

Es gilt für das St.-Marien-Hospital ein grundsätzliches Besuchsverbot, um die Besucherströme auf ein Minimum zu reduzieren.

9.45 Uhr: Die Caritas-Seniorenreise der Caritas Brilon ins tschechische Franzensbad, die im April stattfinden sollte, ist abgesagt. Hintergrund der Entscheidung ist die aktuelle Situation um die Verbreitung des Coronavirus.

11. März

17.45 Uhr: Die Touristik Winterberg informiert seiner Mitglieder im Newsletter über die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. „Die Vertretbarkeit der Durchführung größerer oder kleinerer Veranstaltungen bewerten wir zurzeit von Tag zu Tag neu. Dies betrifft unter anderem die anstehenden Veranstaltungen wie den 5. Winterberger Gesundheitstag oder auch das 3. Winterberger Stadterlebnis am 09.+10. Mai 2020. Insbesondere für Letzteres laufen die Planungen weiterhin auf Hochtouren. Aktuell gehen wir davon aus, dass das Stadterlebnis durchgeführt wird“, heißt es.

17.20 Uhr: Der Hochsauerlandkreis hat eine Informationsseite zum Coronavirus eingerichtet. Dort wird auch auf eine eine Hotline verwiesen. Auch Infos zum Beispiel über die vom die vom Robert Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete. finden sich dort.

15.20 Uhr: Der Corona-Krise ist jetzt auch die Wochenend-Reise der VHS Brilon-Marsberg-Olsberg zum Opfer gefallen. Die von Samstag bis Montag geplante Tour mit einem Konzert in der Elbphilharmonie und einer Aufführung in der Staatsoper ist abgesagt worden. Am Vormittag hatte die VHS noch an der Reise festgehalten.

14.50 Uhr: Aufgrund der derzeitigen Situation im Zusammenhang mit dem in Deutschland sich verbreitenden Corona-Virus wird die für Freitag, den 20. März, um 17.00 Uhr angesetzte Mitgliederversammlung der Bürgerhilfe Brilon abgesagt. Die Versammlung wird zu einem späteren Termin nachgeholt, zu dem rechtzeitig eingeladen wird. Eine konkrete Terminangabe ist wegen der unsicheren Entwicklung momentan noch nicht möglich.

14.45 Uhr: Die Zahl der Blutspenden im Altkreis Brilon geht zurück – 15 bis 20 Prozent weniger Spenden werden gezählt. Das liegt laut Blutspendedienst nicht nur an dem Coronavirus, sondern auch an der gerade grassierenden Grippe. Um die Bevölkerung trotzdem zum Spenden zu animieren, winkt jedem Spender ein kleines Fläschchen Desinfektionsmittel als Belohnung. „Jeder der gesund ist und kein Fieber hat, kann spenden“, sagt Stephan Jorewitz vom Blutspendedienst.

Alle Infos zum Blutspenden in Brilon gibt es hier beim Blutspendedienst.

14 Uhr: Es gibt eine Handlungsanweisung des HSK-Gesundheitsamts: Bürgerinnen und Bürger, die meinen, nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet Symptome an sich feststellen zu können, sollten sich über die Hotline 0291/94-2202 des Gesundheitsamtes melden (montags bis donnerstags von 9 bis 14.30 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr). Sollten sich bei dieser medizinischen Abklärung nach den Vorgaben des Robert Koch-Institutes die Hinweise verdichten, dass ein begründeter Verdacht auf eine Coronainfektion vorliegt, wird den Betroffenen eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus für den Abstrich zur Diagnostik zugewiesen.

13.55 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es seit Mittwoch, 11. März, zwei weitere bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion. Betroffen sind zwei Frauen aus Schmallenberg, die aus dem Skiurlaub in Südtirol zurück gekehrt sind. Für beide Frauen wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. Sie weisen nur leichte Symptome auf.

12.45 Uhr: Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es zwei weitere bestätigte Corona-Fälle. Damit ist die Zahl der Erkrankten auf insgesamt 3 gestiegen. Wie Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese erklärte, sind die beiden jetzt betroffenen Personen aus einem Urlaub Südtirol zurückgekehrt. Da die Region bereits als Risikogebiet eingestuft war, haben sich beide Personen unmittelbar nach ihrer Rückkehr mit dem Gesundheitsamt in Verbindung gesetzt und sich in Quarantäne begeben.

Nachdem leichte Symptome aufgetreten seien, habe man Tests durchgeführt, deren Ergebnisse positiv waren. Die beiden Personen befinden sich weiterhin in häuslicher Quarantäne und werden vom Gesundheitsamt des Kreises betreut. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut, sie weisen nur leichte Symptome auf. Eine Kontaktperson befindet sich ebenfalls in Quarantäne, sie ist symptomfrei. Das persönliche Umfeld der Betroffenen wird von den Gesundheitsbehörden beraten und überwacht. Frese mahnte auch weiterhin zu Ruhe und Besonnenheit im Umgang mit dem Coronavirus.

Im Landkreis seien sowohl das Gesundheitsamt, die niedergelassenen Ärzte sowie die Krankenhäuser und die Rettungsdienste bestens vorbereitet und man werde weiterhin alles dafür tun, eine Ausbreitung einzudämmen. „Erhöhte Wachsamkeit in Bezug auf mögliche Symptome ist bei jedem einzelnen sicher angebracht, es besteht aber kein Grund für Angst oder gar Panik“.

11.30 Uhr: Wegen des Coronavirus muss das FOR YOU- Konzert „EINMAL LEBEN“ in der Winterberger St. Jakobus-Kirche am 22. März um 17 Uhr auf noch unbestimmte Zeit verschoben werden.

11.15 Uhr: Die VHS Brilon-Marsberg-Olsberg sagt ihre Reise nach Jordanien ab. Die Reiseteilnehmer hätten den Urlaub in Quarantäne verbringen müssen.

10.55 Uhr: Der für Montag, 16. März, geplante Seniorentreff St. Michael Gudenhagen entfällt wegen des Coronavirus. Die Veranstalter: „Wir hoffen, ihn im nächsten Monat wieder veranstalten zu können.“

10.05: Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim hat den Familientag „Et labora. Handwerk im Kloster“ am 19. April abgesagt. Grund ist die zunehmende Verbreitung des Coronavirus. Zum Familientag kommen jährlich rund 2.500 Besucher, davon fast 1.000 Kinder, ins Kloster Dalheim.

10. März

Im Hochsauerlandkreis gibt es den den ersten bestätigten Corona-Fall in Sundern. Es handelt sich nach Angaben des Gesundheitsamtes um einen Mann aus dem Stadtgebiet Sundern, der sich bereits in häuslicher Quarantäne befindet. Er war am vergangenen Wochenende aus Ischgl von einem Skiurlaub zurückgekehrt und hat sich vermutlich dort angesteckt.

Bislang konnten acht Kontaktpersonen (darunter eine aus dem Kreis Soest) durch das Gesundheitsamt ermittelt werden, für die ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet wurde. Der kleine Krisenstab des Hochsauerlandkreises wurde einberufen, um das weitere Vorgehen zu beraten. Dr. Peter Kleeschulte, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, bestätigte, dass eine Krankenhausbehandlung bei dem betroffenen Mann derzeit nicht erforderlich ist. Eine ganze Reihe von Veranstaltungen wurden am 10. März abgesagt.

DKMS

Die Typisierungsaktion der DKMS, die im Rahmen eines Baby- und Kinderbasars für den 14. März in Hoppecke geplant war, wird wegen des Coronavirus abgesagt. Dies teilen sowohl die DKMS als auch Daniela Osthoff, Mitglied des Basar-Teams in Hoppecke, mit. Aufgrund der aktuellen Situation und der steigenden Zahl der Erkrankten habe man sich in einem langen Gespräch dazu entschieden, wie Daniela Osthoff in einer Mitteilung schreibt.

Am 14. März sollte während des Baby- und Kinderbasars in der Schützenhalle Hoppecke eine Typisierungsaktion für Heinz-Peter Ahshauer stattfinden. Der 62-Jährige Erlinghauser hat Leukämie und eine Stammzellspende ist für ihn die einzige Überlebenschance. Wie berichtet, hatten sich bei der großangelegten Typisierungsaktion Ende Januar in Medebach für Katharina Schmidt und Florian Hellwig 2685 Menschen registrieren lassen.

Insgesamt 180.000 Euro konnten als Geldspenden gesammelt werden. Ein Erfolg für alle an Blutkrebs erkrankten Menschen und die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) in Köln, der in Hoppecke wiederholt werden sollte. Während die Typisierungsaktion endgültig abgesagt ist, wird der Baby- und Kinderbasar auf den 9. Mai, von 14.30 bis 17 Uhr, verschoben.

VHS

Auch auf das VHS-Programm hat die Corona-Krise Auswirkungen. So hat die Deutsche Rentenversicherung alle Vorträge abgesagt. Das betrifft auch den für morgen, Donnerstag, 12. März, in Marsberg geplanten Abend zum Thema „Todesfall: Versorgt über den Partner“ sowie die am 2. April in Brilon geplante Veranstaltung „Meine Altersvorsorge: Was habe ich schon, was brauche ich noch?“

Die an diesem Wochenende geplante Zwei-Tages-Fahrt nach Hamburg findet jedoch statt. Dazu habe es drei Stornierungen gegeben, so VHS-Leiter Michael Klaucke auf Anfrage der WP. In allen drei Fällen habe es sich um ältere Teilnehmende gehandelt, denen der Arzt aus individuellen Gründen zur Absage geraten habe. An der von Samstag bis Montag stattfindenden Busreise nehmen 21 Personen teil.

Solange es keine behördlich verordneten Maßnahmen gebe, sollen die Kurse unter Berücksichtigung vernünftiger Vorsorge wie gewohnt weiterlaufen. So sei eine Kursteilnehmerin, von der bekannt war, dass sie in Italien Urlaub macht, gebeten worden, die nächsten Kurseinheiten nicht zu besuchen. „Panische Reaktionen“ seien bisher nicht vorgekommen, sagt der VHS-Leiter.

Insgesamt acht Studienreisen und 14 Tagestouren stehen bei der VHS Brilon-Marsberg-Olsberg in diesem Jahr an, unter anderem nach Jordanien, Madeira sowie durch den Kaukasus. Dabei ist die VHS formal nicht Veranstalter, sondern Vermittler der Reisen.

Second-Hand-Börsen

Auf Empfehlung des Gesundheitsamts haben sich die Teams der Second-Hand-Börse in Medelon und der Kleiderbörse in Züschen entschieden, die am Wochenende anstehenden Börsen wegen Corona abzusagen. Alle Kunden behalten ihre Nummern und melden sich wie gewohnt zu den angegebenen Terminen vor der nächsten Börse. Diese findet in Züschen am 18. und 19. September statt, in Medelon am 24. und 25. Oktober.

Ausbildungsmesse

„Der Termin für die Marsberger Berufs- und Ausbildungsmesse am Dienstag, 24. März, stand als freudig erwarteter Termin in unserem Kalender. Wir haben uns schon sehr auf die Veranstaltung gefreut, leider müssen wir diese nun absagen“, so Michaela Schröder, Geschäftsführerin Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg. „Aufgrund der unklaren Lage rund um das Corona-Virus, haben wir uns gemeinsam mit unseren Vorsitzenden zu diesem Schritt entschlossen.“

Frühlingsmarkt

„Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus haben wir, die Kniffeldamen, uns schweren Herzens entschlossen, den diesjährigen Frühlingsmarkt am 29. März in Hesborn nicht durchzuführen.“ Diese Entscheidung sei den Kniffeldamen nicht leicht gefallen, schreiben sie. Da die Besucher aus einem großen Einzugsgebiet und einige der Aussteller auch aus größerer Entfernung anreisen, soll jedoch kein Risiko eingegangen werden. Der Frühlingsmarkt im nächsten Jahr soll stattfinden.

Benefizkonzert

Das für den 20. März in der Pfarrkirche St. Johannes Ev. Siedlinghausen angesetzte Benefizkonzert fällt wegen der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus aus.

Lions-Konzert

Der Lions Club Olsberg-Bestwig verschiebt sein Geburtstagskonzert „TriTube“, das am Freitag, 20. März, im Abteiforum der Abtei Königsmünster in Meschede stattfinden sollte. Das Konzert soll im Herbst nachgeholt werden. Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Sie können aber auch an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

DLRG-Wettkampf

Die Jugendvergleichswettkämpfe im Rettungsschwimmen, die für den 22. März im Hallenbad Sundern geplant waren, finden erstmalig nach 60 Jahren nicht statt.

9. März

An der Veranstaltung „Brilon blüht auf“ halten die Veranstalter fest. Derzeit wird auch weiterhin mit den Internationalen Hansetagen geplant, die im Sommer rund 100.000 Menschen nach Brilon locken sollen. Das Orga-Team und Bürgermeister Dr. Christof Bartsch wollen rund um Ostern vermutlich entscheiden, ob die Hansetage tatsächlich stattfinden können.

10. Kalenderwoche

Am Samstag, 4. April ist es wieder soweit, die mittlerweile siebte Kneipennacht steigt in Brilon – vermutlich. Denn die Sorge um das Coronavirus könnte den Veranstaltern noch einen Strich durch die Rechnung machen. Aktuell ist aber geplant, dass das Festival stattfindet. Die Veranstalter wollen aber die Entwicklung abwarten.

Viele weitere Veranstaltungen im östlichen Hochsauerlandkreis fallen dem Coronavirus zum Opfer.

Die Angst vor der möglichen Ausbreitung des Coronavirus sorgt für eine Veranstaltungsabsage in Hallenberg: Die für den 15. März um 11.30 Uhr geplante Vernissage zur Ausstellung „Blühende Landschaften“ im Hallenberger Rathaus wird verschoben.

Die Bilder des Künstlers Bruce Lin, der aus Taiwan stammt und seit 30 Jahren in Rotterdam lebt, werden zwar ab übernächster Woche im Rathaus aufgehängt. „Aber die offizielle Eröffnung planen wir für Juni, wenn sich die Lage hoffentlich wieder beruhigt hat“, sagt Bürgermeister Michael Kronauge mit Blick auf das Coronavirus.

Im Kreis Waldeck-Frankenberg gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall. Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 75-jährige Frau aus dem sogenannten Südkreis - das ist der Großraum Frankenberg. Von „milden Erkältungssymptomen“ ist die Rede.

Grippepatienten und die Intensivstation der Klinik Marsberg dürfen jetzt nur eingeschränkt besucht werden. Grund: Engpässe wegen des Coronavirus.

Nicht bestätigt wird ein Corona-Verdacht in Büren. Zwischenzeitlich waren wegen des Verdachtsfalls das Liebfrauen-Gymnasium geschlossen worden. Das Gymnasium wird auch von Schülern aus Brilon uns Marsberg besucht.

Abgesagt wird die große Ausbildungsmesse für die Städte Brilon und Olsberg, die in der Schützenhalle Brilon stattfinden sollte. Wegen der „unklaren Lage rund um das Coronavirus“ haben sich die Veranstalter zu diesem Schritt entschlossen.

9. Kalenderwoche

Der Vorstand des Kreisschützenbundes Brilon hat die für kommenden Samstag, 7. März, in Scharfenberg angesetzte Kreisversammlung wegen der Corona-Lage abgesagt.

Der Hochsauerlandkreis richtet ein Lagezentrum im Zusammenhang mit dem Coronavirus ein. ein. Wenn es einen Erkrankten im Kreisgebiet geben, würde der Krisenstab im Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen (ZFR) in Meschede-Enste einberufen. Von dort aus wird dann im Zusammenwirken mit verschiedenen Landesbehörden entschieden, ob beispielsweise Schulen und Kindergärten geschlossen werden oder ob Veranstaltungen stattfinden können.

Die Sorge vieler Firmen im Sauerland macht die IHK deutlich. Nach einer Blitzumfrage der IHK Arnsberg unter 750 Unternehmen meldet fast jeder dritte Betrieb unmittelbare Auswirkungen des Virus. Zulieferengpässe, Absatzschwierigkeiten, Ausbleiben von Gästen oder Messeabsagen – die Effekte des aus China stammenden Coronavirus sind vielfältig.

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