Klimaschutz

Umweltschutz wird in Marsberg honoriert. Drei Preisträger.

Dei Preisträger des Klimaschutzpreises 2019 mit von links Johannes Kobeloer (Fa. innogy), Helmut Löhr (Bauamt) und Michaela Schröder (Stadtmarketing).

Dei Preisträger des Klimaschutzpreises 2019 mit von links Johannes Kobeloer (Fa. innogy), Helmut Löhr (Bauamt) und Michaela Schröder (Stadtmarketing).

Foto: Annette Dülme

Marsberg.  Insektenhotel und Wasserkreislauf: 2.500 Euro Preisgeld an drei vorbildliche Projekte in Sachen Umweltschutz und ein Sonderpreis.

Mit dem Aufruf „Die Umwelt gewinnt – gewinnen auch Sie! Ressourcenschonung und Klimaschutz beginnen vor der eigenen Haustür. Machen Sie mit!“ rief die Stadtverwaltung im Mai die Marsberger Bürger auf, sich zu bewerben. Denn auch für das Jahr 2019 vergibt die Stadt wieder einen Klimaschutzpreis in Höhe von 2.500 Euro. Zur Verfügung stellt ihn der Energieversorger innogy. Mit dieser Auszeichnung honorieren die Stadt Marsberg und die Firma innogy wieder gute Ideen und besonderes Engagement in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz.

„In diesem Jahr sind bei Stadtverwaltung zahlreiche, wirklich sehr interessante Bewerbungen eingegangen“, so Jurymitglied Michaela Schröder gestern Abend bei der Preisverleihung im Rathaus. Die Qual der Wahl hatte vorher die Auswahlkommission bestehend aus Johannes Kobeloer (Fa. innogy), Antonius Löhr (Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters), Michaela Schröder (Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing), Helmut Löhring (stellvertretender Bauamtsleiter) und Sabine Korinth (Sachbearbeiterin Umweltschutz).

Der Sponsor innogy gab die Preisstaffelung vor. Da es viele tolle Bewerbungen gab, wird in diesem Jahr sogar noch ein zusätzlicher Sachpreis vergeben.

Der erste Platz

Über den ersten Platz, dotiert mit 1.250 Euro freut sich der Sportverein BC 23 Meerhof. Er hat sein Sportheim aus 1978 energetisch saniert. Dadurch haben sich die Heiz- und Stromkosten um fast 50 Prozent reduziert. Erreicht wurde das durch eine Wärmedämmung, neue Fenster und Türen, eine neue Heizungsanlage und die Umrüstung der Leuchten auf LED.

Der zweite Platz

Platz zwei mit 750 Euro geht an den Sportverein Canstein. Der SV organisiert die „Highland Games“ und wirtschaftet dabei nachhaltig. Es wird auf Plastikgeschirr und Pappbecher verzichtet. Getränke werden aus der Region geordert. Das Grillfleisch kommt von bekannten Landwirten und es werden bewusst keine Handzettel verteilt, alles zu Gunsten der Umwelt.

Der dritte Platz

Über den dritten Platz mit 500 Euro freut sich die Katholische Kindertageseinrichtung „Haus Bethlehem“ in Westheim.

Väter haben ein über zwei Meter hohes Insektenhotel gebaut. Davor haben Erzieherinnen und Kinder ein Wildblumenbeet angelegt, um etwas gegen das Bienensterben zu tun. Auf einer Schautafel können Tiere zugeordnet werden mit Nahrung, Lebensraum und Fortpflanzung.

Der Sonderpreis

Über den Sonderpreis, ein Baumbewässerungssack, freut sich der Evangelische Jona-Kindergarten für das Projekt: Die Wasserdetektive.

Dabei wurde der Bedeutung des Wassers auf den Grund gegangen. Die Kinder lernten, wie das Wasser in die Leitung kommt und wie Abwasser gereinigt wird. Dazu wurde ein Wasserkreislauf und eine Filteranlage gebaut und es wwurde Wassereis hergestellt.

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