Gericht

Winterberg: Vater soll im Kindstod-Prozess aussagen

Am Landgericht Arnsberg verantwortet sich eine Mitarbeiterin des Jugendamtes im Hochsauerlandkreis, weil sie eine Verantwortung für den Tod eines Zweijährigen tragen könnte. Heute sagt der Vater des Kindes aus.

Am Landgericht Arnsberg verantwortet sich eine Mitarbeiterin des Jugendamtes im Hochsauerlandkreis, weil sie eine Verantwortung für den Tod eines Zweijährigen tragen könnte. Heute sagt der Vater des Kindes aus.

Foto: Thomas Winterberg / WP

Winterberg/Arnsberg.  Am Landgericht Arnsberg soll geklärt werden, ob eine Mitarbeiterin des Jugendamtes eine Verantwortung am Tod eines zweijährigen Jungen trägt.

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Im Berufungsverfahren einer Mitarbeiterin des Jugendamtes im Hochsauerlandkreis steht heute der nächste Prozesstag an. Seit zwei Jahren steht die Frage im Raum, ob sie u. a. mitverantwortlich für den Tod eines zweijährigen Jungen in Winterberg ist.

Im Mai 2017 war die junge Frau zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft ging in Berufung, weil sie das Urteil für zu milde erachtete. Sie hatte neun Monate auf Bewährung gefordert. Die Angeklagte legte ebenfalls Berufung ein; sie will eine vollständige Rehabilitation und einen Freispruch am Ende des Verfahrens erwirken.

Heute sagt der Vater verstorbenen Jungen aus. Er hatte das Kind wenige Monate vor dessen Tod über einen Zeitraum von mehreren Tagen gesehen und soll den Zustand des Kindes daher vor Gericht beschreiben. Der Zeuge überraschte am vergangenen Verhandlungstag, als er plötzlich als Nebenkläger auftrat.

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