Historisch

Zum ersten Mal seit 50 Jahren klingt Glocke der Stiftskirche

Die Wandlungsglocke ertönt zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder in der Vorabendmesse am Samstag in der Stiftskirche.

Die Wandlungsglocke ertönt zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder in der Vorabendmesse am Samstag in der Stiftskirche.

Foto: Hermann Runte

Obermarsberg.  Zum ersten Mal seit etwa 50 Jahren wird die Wandlungsglocke im Dachreiter-Türmchen auf der Stiftskirche in Obermarsberg erklingen.

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Zum ersten Mal seit etwa 50 Jahren wird die sogenannte Wandlungsglocke am Samstag, 11. August, wieder im Dachreiter-Türmchen auf der Stiftskirche erklingen. Sie wurde so genannt, weil der Küster jeweils zum Höhepunkt der Messfeier, bei der Wandlung, das Seil der Glocke vom Pfeiler in der Kirche löste und sie per Hand in Betrieb setze.

1878 wurde die Glocke von der Firma Heinrich Humpert aus Brilon gegossen und auf den Namen Maria-Jesus geweiht. Schon einige Zeit vorher wurde der Dachreiter errichtet. 1902 wurde er durch einen Blitzschlag schwer beschädigt und 1904 wieder instand gesetzt.

Mit Fernsteuerung versehen

Auf Initiative des Friedhofsverwalters Friedhelm Bracht erteilte der Kirchenvorstand der St.-Peter-und-Paul-Gemeinde Obermarsberg jetzt der Firma Giller den Auftrag, die Glocke auf die Höhe der Schalllöcher auszurichten. Die Firma Dicke aus Bredelar installierte die Stromanlage. Von der Firma HEW aus Herford bekam sie eine sichere Lagerung, ein neuer Klöppel wurde eingebaut und sie wurde mit einer Fernsteuerungsanlage versehen.

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