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Altstadtdinner Arnsberg: Feuerwerk als einmalige Zugabe

Das Feuerwerk beim Altstadtdinner am Samstag, 17. August, wird ein einmaliges Dankeschön des Sponsors an die Besucher sein.

Das Feuerwerk beim Altstadtdinner am Samstag, 17. August, wird ein einmaliges Dankeschön des Sponsors an die Besucher sein.

Foto: Guenter Lehn / WP

Arnsberg.  Trotz Kritik von Verena Verspohl (Grüne): Arnsberger Altstadtdinner wird zum fünfjährigen Bestehen dieses Jahr wie geplant „aufgepeppt“.

Trotz Kritik aus Reihen der Arnsberger Grünen: Das Feuerwerk aus Anlass des Altstadtdinners am Samstag, 17. August, wird wie geplant stattfinden – bleibt aber ein einmaliges „Beiwerk“ zu dessen fünfjährigem Bestehen. „Der Verkehrsverein möchte am Feuerwerk festhalten“, hat dessen Geschäftsführerin Annette Baumeister auf Anfrage erklärt. Es handele sich dabei um ein „Dankeschön“ des Hauptsponsors Volksbank Sauerland – weil sich das Event als ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender etabliert habe – und 2019 bereits seinen fünften Geburtstag feiern kann.

Jubiläum mit Verzögerung

Dieses kleine Jubiläum sollte ursprünglich schon 2018 gefeiert werden, doch das Wetter machte den Veranstaltern damals bekanntlich einen Strich durch die Rechnung. Gewitter sorgte für eine Ab­sage – das Jubi-Feuerwerk fiel ebenfalls ins Wasser; und soll nun nachgeholt werden. Die Idee dazu entstand bereits 2017; und das Thema Klimaschutz stand noch nicht so stark im Fokus der Öffentlichkeit wie heute.

Aktuell und lokal in den Fokus gerückt hat es Verena Verspohl. In einer Pressemitteilung spricht sich die Arnsberger Ratsfrau (Bündnis 90/Grüne) gegen ein Feuerwerk als Höhepunkt des Arnsberger Altstadtdinners aus. „Das Arnsberger Altstadtdinner ist großartig, ein echtes Highlight“, sagt sie, „man mag über Höhenfeuerwerke unterschiedlicher Meinung sein, aber ich finde, wir sollten hier nicht noch eine weitere Feuerwerkstradition in Arnsberg einrichten.“ Von Tradition allerdings ist das am 17. August vorgesehene Feuerwerk weit entfernt – wie gesagt, es handelt sich um ein einmaliges „Dankeschön“ – und von einem Höhenfeuerwerk ist auch nicht die Rede: „Wir möchten den Arnsbergern und allen weiteren Festbesuchern etwas Besonderes zum fünfjährigen Bestehen des Dinners bieten“, sagt Helmut Schulte. Dabei handele es sich um ein etwa zwölfminütiges Feuerwerk, dessen Pyrotechnik maximal 20 bis 23 Meter in die Höhe steige, so der Marketingchef der VoBa weiter.

Die Feinstaubbelastung sei äußerst gering, betont Schulte. Und eine Wiederholung in den kommenden Jahren steht gar nicht zur Diskussion? „Nein, wir möchten keine Tradition daraus machen“, betont Schulte die Einmaligkeit.

Die Grünenpolitikerin kann demnach zufrieden sein – und hat sich mit dem Spektakel 2019 wohl auch bereits arrangiert: Dieses Jahr werde das fünfjährige Jubiläum des letzten Jahres nachgeholt – und das Feuerwerk stehe, stellt sie fest – und ergänzt: „Genießen wir es alle zusammen, ganz nach dem Motto des Altstadtdinners...“

„Aber für Weiterentwicklungen sollten wir endlich annehmen, dass wir ein Umdenken brauchen“, mahnt die Ratsfrau. Wenn das Altstadtdinner weiter entwickelt werden soll, dann könnten als Highlight für das nächste Jahr zum Beispiel nur regionale Produkte verwendet werden. Weiter regt Verspohl an, es könne auf Plastik verzichtet werden; „oder es wird ein Dinner speziell für Kinder integriert.“

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