Stadtbibliothek

Arnsberg: Sommerleseclub mit neuen Möglichkeiten

Das Team der Stadtbibliothek Arnsberg lädt mit Nadine Kranz, Jutta Ludwig, Alexandra Klute und Bettina Wein zur Teilnahme am diesjährigen Sommerleseclub ein. Anmeldungen sind ab sofort  möglich

Das Team der Stadtbibliothek Arnsberg lädt mit Nadine Kranz, Jutta Ludwig, Alexandra Klute und Bettina Wein zur Teilnahme am diesjährigen Sommerleseclub ein. Anmeldungen sind ab sofort möglich

Foto: Frank Albrecht

Arnsberg.  In diesem Jahr können auch Erwachsene teilnehmen. Auch Teamarbeit ist jetzt beim Sommerleseclub möglich.

Vor Kurzem sind die Anmeldungen für den Sommerleseclub der Stadtbibliothek Arnsberg mit den drei Standorten in Neheim, Hüsten und Arnsberg gestartet. Ganz neu in diesen Jahr:

Neben dem „Einzelkämpfer“ zwischen den Zeilen ist erstmals auch das Team gefragt. Bis zu fünf Personen können mit dem so genannten „Logbuch“ zum Lesen um die begehrten Stempel für ihre Leseleistungen wetteifern.

Trailer auf YouTube erklärt die neuen Möglichkeiten des Sommerleseclubs

Das Kultursekretariat Gütersloh hat mit Unterstützung des zuständigen Landesministeriums die veränderten Angebote beim Sommerleseclub (SLC) angeregt, die Stadtbibliothek ist dieser Änderung in der Umsetzung gefolgt.

„Wir bieten in diesem Jahr erstmals den gemeinsamen Lesespaß“, sagt Bibliotheksleiterin Jutta Ludwig. Auf dem Internetportal „YouTube“ gibt es unter dem Stichwort „Sommerleseclub“ einen Trailer, der die neuen Möglichkeiten für Teams beim SLC erklärt.

„Es geht uns darum, den Spaß am Lesen zu vermitteln und zu fördern“

Darüber hinaus konnten auch die neuen Angebote in der Bibliothek in Arnsberg ausprobiert werden: Tabletts für den Biparcours, das digitale Bücherei-Quiz oder die VR-Brille für den virtuellen Rundgang durch das Wohnhaus von Anne Frank.

Der Grundgedanke beim SLC ist dagegen gleich geblieben. „Es geht uns darum, den Spaß am Lesen zu vermitteln und zu fördern“, erklärt Jutta Ludwig. Der komme in diesem Jahr auch über die Möglichkeit, Teams zu bilden, bei denen zwei bis fünf TeilnehmerInnen je einen Stempel für das Logbuch beitragen müssen.

Inhalt der Bücher wird über die Arbeit mit dem Logbuch erfasst

Das bekommen Teams bei der kostenlosen Anmeldung in der Stadtbücherei „analog“, also in Heftform, ausgehändigt. Dazu können die Leser im SLC aber auch noch ein digitales Logbuch auf der Homepage des SLC führen.

Um an die Stempel zu kommen, werden in diesem Jahr die Inhalte der gelesenen Bücher nicht mehr mit Fragen abgeprüft. „Die Logbuchvarianten sind so angelegt, dass der Inhalt der Bücher über die Arbeit mit dem Logbuch erfasst wird“, beschreibt Büchereimitarbeiterin Alexandra Klute.

Teilnehmen am Leseclub können diesmal auch Erwachsene

Für den SLC 2019 gibt es auch keine verschiedenen Altersgruppen mehr. Teilnehmen können Kinder und Erwachsene jeden Alters, eine Trennung zwischen SLC und „JuniorLeseClub“ findet nicht mehr statt. „Wir würden uns in diesem Sommer auch sehr über ein reines Erwachsenenteam freuen“, sagt Alexandra Klute.

Um an die Stempel der BibliotheksmitarbeiterInnen für das Logbuch zu kommen, zählt aber nicht mehr nur das gelesene Buch.

Den Fleiß-Beweis gibt auch auch für Hörbücher

Den Fleiß-Beweis bekommen Teilnehmer zudem für jedes gehörte Hörbuch und jede besuchte Veranstaltung zum SLC. Zu denen gehören unter anderem die „Logbuch-Kreativ-Werkstatt“ mit Greenscreen, bei der die Logbücher individuell kreativ gestaltet werden können, der virtuelle Rundgang durch das Anne-Frank-Haus oder die Kosmos-Werkstatt als Angebot der Phantasiewerkstatt.

Generationsübergreifendes Lernen ist möglich

Junge Teilnehmer der Kinderstadt, die sich in diesem Jahr mit dem Thema „Buch“ beschäftigt, haben zudem ihren ersten Stempel im Logbuch des SLC sicher.

„Der Sommerleseclub will in diesem Jahr alle Altersgruppen der Stadt mitnehmen und bietet ein generationenübergreifendes Lernen an“, erklärt Bibliotheksleiterin Jutta Ludwig. Dafür habe man über Flyer an Grundschulen sowie auch weiterführenden Schulen schon vorab fleißig geworben.

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