Spende

Arnsberg: Volksbank vergibt Finanzspritze für Feuerwehren

Die Löscheinheiten wollen die Schecks unterschiedlich einsetzen.

Die Löscheinheiten wollen die Schecks unterschiedlich einsetzen.

Foto: Lutz von Staegmann

Arnsberg.  Die Volksbank Sauerland schüttet insgesamt 50.000 an Feuerwehren aus. Auch die Löscheinheiten der Arnsberger Wehr erhalten Geld.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Geldmittel von 50.000 Euro hat die Volksbank Sauerland an die Feuerwehren in ihrem Geschäftsbereich ausgeschüttet, 50 Löscheinheiten aus Arnsberg, Meschede, Bestwig, Olsberg und Sundern erhielten in der Festhalle der Bürgerschützen an der Promenade jeweils einen symbolischen Scheck über 1000 Euro.

„Ein tolles Bild, so viele Feuerwehrleute zu sehen“, freute sich Vorstandsmitglied Dr. Florian Müller bei der Begrüßung der Feuerwehr-Abordnungen – und „ich würde mir wünschen, dass sich in Zukunft viele junge Menschen für die Arbeit bei der Feuerwehr begeistern“. Das Geld stamme, so Müller, aus den Erträgen der so genannten Gewinnsparmittel.

„Im vergangenen Jahr konnten wir 240.000 Euro aus Zweckerträgen verteilen, beispielsweise an zahlreiche Musikvereine“, so Dr. Florian Müller, denn ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Menschen sei das Leben in der Region nicht denkbar. Diesmal habe man die Feuerwehren bedacht, denn bei den Feuerwehren stünden immer Investitionen an, somit werde dieses Geld sicher einen sinnvollen Einsatz finden.

Unterstützung für die Jugendarbeit

Auch die 13 Löscheinheiten der Arnsberger Feuerwehr konnten sich über jeweils 1000 Euro freuen. Unterbrandmeister Stefan Kleinkorte nahm den Scheck für den Löschzug Neheim entgegen.

„Wir werden das Geld in die Jugendarbeit investieren“, erklärte Stefan Kleinkorte, der auch Verantwortlicher für die Kinderfeuerwehr im Basislöschzug 1 (Neheim/Voßwinkel) ist.

Brandinspektor Rolf Hesse vom Löschzug Arnsberg hat ebenfalls schon konkrete Vorstellungen zur Verwendung der Spende, nämlich die Ausstattung eines Schulungsraumes mit moderner Multimediatechnik.

Investition in Weiterbildung

Für den Basislöschzug 6 (Niedereimer/Bruchhausen) sind sich die beiden örtlichen Einheitenführer Markus Schneider und Sebastian Mattern einig: „Wenn im kommenden Jahr die beiden neuen Fahrzeuge kommen, wollen wir das Geld für den Ausbau der Lichttechnik an den Autos verwenden“, so die beiden Brandinspektoren.

Alternativ komme aber auch die Anschaffung einer Schaumpistole in Betracht. Hauptbrandmeister Stephan Kemper von der Löschgruppe Breitenbruch setzt auf Ausbildung.

„Unsere Atemschutzgeräteträger würden gerne eine so genannte Heißausbildung mitmachen“. Dies ist eine professionelle Weiterbildung unter realistischen Einsatzbedingungen und wird im „Trainingszentrum Graf York“ in Möhnesee angeboten.

Aufgelockert wurde die Spendenübergabe durch zwei Showeinlagen von „Robotman“ Oliver Kessler. Ganz in Feuerwehrmanier durften dabei auch Rauch- Knall und Flammeneffekte nicht fehlen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben