Einzelhandel

In Arnsberg wirbt das Brückencenter-Management um Kunden

Das Brückencenter in Arnsberg: Ein knappes halbes Jahr nach der Eröffnung sind noch drei Ladenlokale frei. Kunden und Management hoffen gleichermaßen auf einen Schuhladen und zusätzliche Gastronomie. 

Das Brückencenter in Arnsberg: Ein knappes halbes Jahr nach der Eröffnung sind noch drei Ladenlokale frei. Kunden und Management hoffen gleichermaßen auf einen Schuhladen und zusätzliche Gastronomie. 

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.   Aktionen für Familien sollen den Handel im neuen Brückencenter ankurbeln. Drei Ladenlokale sind noch zu vermieten.

Seit knapp einem halben Jahr ist das sanierte Arnsberger Brückencenter wieder geöffnet und das Centermanagement zieht vorsichtige Bilanz. „Wir haben im ersten Quartal eine Steigerung der Besucherfrequenz beobachten können“, sagt Nuroj Aldur vom Rosco-Centermanagement. Ebenfalls würden die Parkplätze im Obergeschoss häufiger genutzt, vermutlich weil sich herumspreche, dass einige Händler im Center Vergütungen anbieten.

Ziel des Centermanagements ist es, die Kundenzahlen zu steigern, unter anderem mit Angeboten wie einer Hüpfburg und einer Bastelaktion am Ostersamstag. So wolle man die Aufenthaltsqualität für Familien steigern. „Wir sind gerade dabei, einen Aktionsplan für das restliche Jahr aufzustellen, um Kunden anzuziehen und das Center wieder bekannter zu machen“, so Aldur.

Ergänzung für Branchenmix

Lebensmittel, Drogerie- und Dekoartikel, Textilien, Bäckerei, Metzger, Telekommunikation, Unterhaltung und Servicedienstleister gehören zum Angebot im Brückencenter, drei Ladenlokale stehen noch leer. „Wir führen Gespräche mit Mietinteressenten“, erklärt Aldur. „Die Besucher wünschen sich entsprechendes Angebot für Schuhe und ein gastronomisches Angebot, das würden wir gerne schaffen.“

Ein Eiscafé und einen Schuhladen – das vermissen auch viele Leser, die sich über die Facebook-Seite dieser Redaktion zu Wort melden. Während die einen zufrieden mit dem Angebot im Brückencenter sind, kritisieren andere es als uninteressant und wenig ansprechend. Zu dunkel sei es im Inneren, meinen mehrere Leser. Ein Nutzer bemängelt, dass er in Alt-Arnsberg Angebote vorfinde, die es auch in Neheim und anderen Städten gebe.

Wichtiger Bereich für den Stadtteil

Die Magnetwirkung Neheims auf Kunden ist ein Thema sowohl unter Händlern als auch unter Kunden, zumal der Stadtteil nun mit seinem guten Ergebnis in der landesweiten Studie zu „vitalen Innenstädten“ wirbt. „Neheim ist der zentrale Einkaufsstandort“, sagt auch Thomas Frye, Geschäftsbereichsleiter für Standortpolitik bei der Industrie- und Handelskammer.

Die Entwicklung Neheims zum Haupt-Einkaufsstandort im Stadtgebiet habe bereits vor Jahrzehnten eingesetzt. Aber: „In Arnsberg selbst hat der Bereich um den Brückenplatz eine besondere Bedeutung.“ Deshalb sei die Neueröffnung des Brückencenters ein wichtiger Schritt für den Stadtteil.

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