Vorstandssitzung

Einstimmung auf das Neheimer Schützenfest

Der Hofstaat der Neheimer Schützenbruderschaft tanzt die Quadrille auf der Terrasse des Lokals „1220“. Der Quadrille-Tanz gehört traditionell zur erweiterten Vorstandssitzung der Bruderschaft, die vor dem Neheimer Schützenfest stattfindet.

Der Hofstaat der Neheimer Schützenbruderschaft tanzt die Quadrille auf der Terrasse des Lokals „1220“. Der Quadrille-Tanz gehört traditionell zur erweiterten Vorstandssitzung der Bruderschaft, die vor dem Neheimer Schützenfest stattfindet.

Foto: Achim Benke

Neheim.  Die Neheimer Schützenbruderschaft hat sich gemeinsam mit dem Jägerverein auf das Neheimer Schützenfest eingestimmt.

Zur erweiterten Vorstandssitzung vor dem Neheimer Schützenfest, dem „Fest in Neheim“, kamen traditionell die Vorstände der Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist und des Neheimer Jägervereins zusammen. Am Freitag, 16. August, startet das Schützenfest im Festzelt auf dem Marktplatz mit dem „Original Bayrischen Abend“.

Schützenoberst Andreas Cloer begrüßte bei der erweiterten Vorstandssitzung im „1220 Schwiedinghauser“ rund 120 Gäste, darunter die Abordnung des Jägervereins. „Wir sind gut vorbereitet, schließlich haben wir es schon öfters ‚geübt‘. Trotzdem ist man immer ein wenig aufgeregt“, so Cloer. Sichtlich stolz war er, dass viele ehemalige Königspaare der Einladung gefolgt waren. Galant fragte er: „Warum sehen nur die Könige älter aus?“

Zum Thema Schützenfest-Wetter betonte er, dass man keine Angst vor dem Wetter haben sollte. Es werde keiner nass. Dafür gibt er eine persönliche Garantie ab. „Falls ich unrecht habe, könnt ihr die Garantie im Jahr 2031 einlösen, vorher geht es nicht“, scherzt der Schützenoberst. Der Zug bis zum Fest ist in voller Bewegung. Erste Station ist der Original Bayrische Abend.

Jäger danken Schützen für gute Zusammenarbeit

Zurück zur Vorstandssitzung: Vor dem gemeinsamen Rinderwurstessen wurde standesgemäß der „Birkemai“ von Cloer, Jägeroberst Heinrich Veh, den Königspaaren von den Schützen André und Kathrin Wolff sowie den Jägern Ingo Kulling und Sonja Beringhoff getrunken. Veh bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und freut sich auf vier gemeinsamen Festtage.

Mit der großen Vorstandsglocke kündigte Oberst Cloer den ersten großen Auftritt in 2019 des Hofstaates der Schützenbruderschaft mit dem Tanz der „Neheimer Quadrille“ an. Die beiden Leiterinnen Theresa Schneider und Larissa Schulze stellten die Hofstaatpaare vor. Die Quadrille wird in der Öffentlichkeit Samstag am Fresekenhof, Sonntag während des Festzuges am Gransau-Platz und Montag im Festzelt getanzt. Im Gespräch mit unserer Zeitung sagte Klaus Visser, Chef der Marketingkommission, dass die Bruderschaft in diesem Jahr das „Fest in Neheim“ noch stärker beworben hat als in den Jahren zuvor.

„Wir haben 20 Plakatwände dafür angemietet und das zusätzlich über die Stadtgrenzen Arnsbergs hinaus. Die Werbung betrifft nicht nur das gesamte Fest, sondern ganz speziell wird jeder einzelne Festtag beworben“, so Visser. Zusätzlich sind mobile Werbetafeln 18/1 unterwegs. „Wir sind gespannt, ob diese direkte Vermarktung die richtigen Zielgruppen anspricht“, hofft der Marketing-Chef. Schützen-Scheffe und Festplatz-Bauleiter Bernd Obertrifter weist darauf hin, dass der Marschweg des Festzuges am Sonntag verlaufen wird wie die Jahre zuvor.

Der Festzug-Weg am Sonntag ab 14 Uhr führt also über die Goethestraße, Lange Wende, am Bexleyplatz vorbei, Engelbertstraße, Schwester-Aicharda-Straße, Apothekerstraße, Möhnestraße, Schobbostraße, Mendener Straße, am Fresekenhof vorbei über Burgstraße zum Festzelt. Ferner wurde für die Schützenfesttage die Parkordnung an der Burgstraße geändert. Hier werden Taxen stehen, die Gäste sicher nach Hause bringen. Etwas Neues wird es im Festzelt noch geben. Zum ersten Mal wird es an allen vier Tagen eine Cocktailbar zusätzlich zu den normalen Theken geben.

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