Ausbildung für den Ernstfall

Feuerwehr Arnsberg freut sich über Quereinsteiger

Truppmann-Lehrgang in Neheim im April 2019

Truppmann-Lehrgang in Neheim im April 2019

Foto: Privat

Arnsberg.  Truppmann-Ausbildungen sind die wichtigen Grundqualifikationen der Einsatzkräfte der Feuerwehr in Arnsberg. Vermehrt stoßen Quereinsteiger hinzu.

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Die Feuerwehren im Stadtgebiet Arnsberg führten in den vergangenen Wochen ihre Truppmann-Lehrgänge durch.

An dem Truppmann-1-Lehrgang der Feuerwehr Arnsberg, der den Beginn der Feuerwehr-Grundausbildung markiert, nahmen insgesamt 26 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus dem Stadtgebiet teil. Erstmalig waren in diesem Jahr die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit dabei, die zum Zeitpunkt des Lehrgangbeginns das 17. Lebensjahr vollendet hatten.

Übungen am Rathaus

„Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig die kontinuierliche Jugendarbeit für die Aufrechterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr ist“, so die Feuerwehrführung. Erfreulich sei auch die hohe Zahl der „Quereinsteiger“ unter den Teilnehmern gewesen, die ohne vorherige Berührungspunkte den Weg in die Feuerwehr gefunden haben.

Insgesamt standen 31 Stunden theoretische und 34 Stunden praktische Ausbildung auf dem Programm. Die theoretische Ausbildung sowie ein Teil der praktischen Ausbildung fand an der Feuerwache 1 in Neheim statt. Die Einsatzübungen wurden am Rathaus in Neheim durchgeführt. Eine praktische Prüfung wurde durch den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Martin Känzler mit weiteren Feuerwehr-Führungskräften und eine schriftliche Prüfung am selben Tage abgenommen.

Alle haben bestanden

Alle Lehrgangsteilnehmer haben die Prüfungen bestanden. Lehrgangsbeste wurden Michel Glaremin (Löschzug Bruchhausen/Niedereimer), Jan Herwig (Löschzug Arnsberg) und Merlin Kutz (Löschzug Neheim).

In Arnsberg wurde hingegen der Feuerwehr-Grundlehrgang „Truppmann 2“ durchgeführt. 27 Teilnehmer haben in 74 Unterrichtsstunden mit diesem Lehrgang ihre feuerwehrtechnische Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Behandelt wurden unter anderem Themengebiete wie Rechtsgrundlagen, Gefahren der Einsatzstelle, Retten und Selbstretten, Erste Hilfe und technische Hilfeleistung.

Im Bereich der technischen Hilfeleistung wurden Einsatz-Szenarien wie das Bewegen und Heben von Lasten zur Befreiung eingeklemmter Personen oder das Befreien von Personen aus einem verunfallten Kraftfahrzeug realitätsnah geübt. Zwei praktische Prüfungen mit jeweils zwei fachlichen Teilen wurden durch vier Führungskräfte der Arnsberger Feuerwehr und eine schriftliche Prüfung durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Werner Franke abgenommen. Lehrgangsbester wurde Tristan Thörner (Löschzug Neheim) gefolgt von Philipp Schlinkmann (Löschgruppe Holzen) und Gilbert Hecking (Löschzug Neheim).

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