Stefan-Morsch-Stiftung

Hüstener Adventskalender startet mit Typisierungsaktion

Bei der Vorstellung der Aktion: (von links) Bettina Fleckmann (Kompetenzzentrum Selbsthilfe), Uli Steinwender, Bürgermeister Ralf Paul Bittner, Pascal Panick, Marion Brasch und  Engelbert Bade (für die Selbsthilfe) sowie Helmut Schulte (Volksbank Sauerland).

Bei der Vorstellung der Aktion: (von links) Bettina Fleckmann (Kompetenzzentrum Selbsthilfe), Uli Steinwender, Bürgermeister Ralf Paul Bittner, Pascal Panick, Marion Brasch und Engelbert Bade (für die Selbsthilfe) sowie Helmut Schulte (Volksbank Sauerland).

Foto: Frank Albrecht

Hüsten.  Um den Bestand an möglichen Stammzellenspendern zu erweitern, ist der erste Tag des Hüstener Adventskalenders der Stefan-Morsch-Stifung gewidmet

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In diesem Jahr startet der lebendige Adventskalender in Hüsten mit der Hoffnung auf große Hilfe: Am Sonntag, 1. Dezember, lädt die Stefan-Morsch-Stiftung mit Unterstützung des Kompetenzteams Selbsthilfe Hochsauerland in der AKIS sowie der Hilfe Hüstener Kaufleute und der Volksbank Sauerland zu einer Typisierungsaktion ein. Im Begegnungszentrum der Schützenhalle Hüsten können sich potentielle Stammzellenspender typisieren lassen und damit an Leukämie erkrankten Menschen helfen.

Initiative der Selbsthilfe-Gruppe

Nach dem Start mit diesem Fenster warten auf die Bürger in Hüsten und ihre Besucher noch 23 weitere Fenster mit vielen Aktionen.„Das ist wieder ein wichtige Sache, schließlich kann es jeden treffen“, sagte der Schirmherr der Aktion, Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner bei der Vorstellung der Typisierung mit weiteren Akteuren. Je häufiger eine Typisierungsaktion mit vielen Menschen stattfinden könne, umso größer seien die Chancen, für einen erkrankten Menschen einen geeigneten Spender zu finden. „Wenn man mit seiner Beteiligung an der Aktion auch nur ein Leben retten kann, ist schon viel gewonnen“, so Bittner.

Ganz konkret läuft die Typisierungsaktion in der Stadt Arnsberg im Rahmen des Hüstener Adventskalenders am Sonntag, 1. Dezember, in der Zeit von 12 bis 16.30 Uhr. Freiwillige Unterstützer der Aktion können dabei mit einem Wattestäbchen ihre DNA zur Verfügung stellen, die dann in ein große Typisierungs-Datei kommt. Zum Stammzellenspender kann jeder gesunde Erwachsene im Alter zwischen 18 und 40 Jahren werden, spenden dürfen auch Jugendliche ab 16 Jahren mit Genehmigung der Erziehungsberechtigten.„Die Idee zu dieser Aktion ist schon vor einem Jahr geboren worden“, erklärt Engelbert Bade von der Leukämie Selbsthilfe Hochsauerland. Vorbild und Motivation für die bevor stehende Aktion seien die breit angelegte Typisierungsaktion 2016 auf dem Neheimer Markt gewesen.

Stefan-Mosch-Stiftung ist eingebunden

Mit der Stefan-Morsch- Stiftung habe er schließlich Kontakt aufgenommen, sie hat die fachliche Koordination für den 1. Dezember in Hüsten übernommen.„Aus dem Kreise der Leukämie Selbsthilfe Hochsauerland kommen zahlreiche Helferinnen und Helfer dazu, die sich mit um das Gelingen kümmern wollen. Darüber hinaus will die Leukämie-Selbsthilfegruppe in der Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppe im Hochsauerlandkreis (AKIS) über ihre Arbeit mit erkrankten Menschen und deren Angehörigen informieren. „Diese Selbsthilfegruppe für Leukämie-Kranke gibt es erst seit einem Jahr“, sagt Marion Brasch von der AKIS. Die Gruppe trifft sich alle vier Wochen immer im Wechsel zwischen Karolinen Hospital Hüsten und Walburga Krankenhaus Meschede.

Der lebendige Hüstener Adventskalender hat bis einschließlich 23. Dezember jeden Tag eine andere Attraktion im Rahmen der Adventsfenster zu bieten. Neben dem Einzelhandel in Hüsten beteiligen sich auch zahlreiche Vereine und Initiativen wie die „Hü-Ka-Ge“ oder der Freundesclub „Hol mal 7“ an der Gestaltung der Adventsfenster. Im jeweiligen Programm gibt es Musik zu hören oder etwas Kultur zu erleben, im Anschluss an die Aktionen wird gesammelt. Im Durchschnitt sind dabei jährlich 3.000 Euro zusammen gekommen, die der „Aktion Lichtblicke“ gespendet werden.

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