Schnee im Sauerland

Notfalls wird in Wildewiese wieder gesperrt

Am Abzweig nach Wildewiese am Hohen Lenscheid wird auch am kommenden Wochenende kontrolliert und notfalls gesperrt.

Am Abzweig nach Wildewiese am Hohen Lenscheid wird auch am kommenden Wochenende kontrolliert und notfalls gesperrt.

Foto: Matthias Schäfer / WP Sundern

Sundern  Die Stadt Sundern bereitet sich auf das Wochenende im Skigebiet Wildewise vor. Das Ordnungsamt Sundern fährt das gleiche Konzept wie bisher.

Die Stadt Sundern bereitet sich auf das dritte heiße Wochenende im Skigebiet in Wildewiese vor. "Im Prinzip werden wir mit gleicher Stärke wie am vergangenen Samstag und Sonntag dort tätig werden", hieß es gestern beim Ordnungsamt der Stadt Sundern. Ob es wirklich einen Ansturm geben wird, kann bisher niemand genau vorhersagen.

Allerdings gibt es zwei Faktoren, die zu beachten sind: Einerseits hat die minimale Erwärmung in den Niederungen dazu geführt, dass auf den Wiesen, wo am vergangenen Wochenende noch gerodelt werden konnte, nun grüne Wiesen sind. Und andererseits liegt aber am Schomberg in Wildewiese noch genügend Schnee für das Rodelvergnügen. Unklar ist, ob noch immer viele Menschen Spaß haben, den Winter einmal hautnah zu erleben.

 

Absperrungen werden erneuert

Die Stadt Sundern setzt in jedem Fall am Freitag die Absperrungen an der Landstraße zwischen Hagen und dem Hohen Lenscheid erneut. "Es wird keine Schlupflöcher geben", so Hubertus Danne vom Ordnungsamt. Auch das Flatterband wird erneuert. Denn durch den geschmolzenen Schnee sind die Randstreifen nun anders als am vergangenen Wochenende.

Notfalls wird also, wenn der Ansturm zu groß wird, wieder am Hohen Lenscheid die Zufahrt zum Wintersportörtchen gesperrt: "Das hat gut funktioniert", sagt auch Bürgermeister Klaus-Rainer Willeke, der sich vor Ort an beiden Tagen ein Bild gemacht hatte. "Wenn 20 bis 30 Autos dort abgefahren waren, konnte man gleich viele wieder in den Ort fahren lassen", findet er, dass sich das Prinzip bewährt habe.

Totale Schließung keine Option

Eine gänzliche Schließung des Ortes findet Klaus-Rainer Willeke nicht die richtige Handhabung des Problems: "Damit ist niemandem geholfen. Denn dann suchen sich die Leute, die sich auf den Weg gemacht haben, andere Alternativen."

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