Trilux

NRW-Minister Andreas Pinkwart besucht Trilux

NRW-Minister Andreas Pinkwart (2. von links) mit der Trilux-Geschäftsführung.

NRW-Minister Andreas Pinkwart (2. von links) mit der Trilux-Geschäftsführung.

Foto: Trilux

Hüsten.   Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, hat die Firma Trilux besucht.

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Hoher Besuch bei TRILUX in Arnsberg: Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, diskutierte am Dienstag mit Vertretern des deutschen Marktführers für technische Beleuchtung über die Chancen und Möglichkeiten von digitalem Licht und würdigte das Engagement des Unternehmens für den Industriestandort Nordrhein-Westfalen.

Minister Pinkwart informierte sich in Gesprächen mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat nicht nur über die aktuelle Situation des Unternehmens, sondern auch über die Zukunftsthemen der Beleuchtungsbranche. Dabei galt sein besonderes Interesse den Möglichkeiten, die intelligente Lichtlösungen vor dem Hintergrund der voranschreitenden Digitalisierung bieten.

Vom Lichtspender zum Datensammelpunkt

„Licht ist zukünftig elementarer Bestandteil vernetzter Systeme in Städten und Gebäuden. Beleuchtungssysteme, die untereinander und mit anderen Gewerken kommunizieren, nehmen eine Schlüsselrolle im Internet of Things (IoT) ein und sind Wegbereiter der Vernetzung. Vom Lichtspender werden sie zum Datensammelpunkt und eröffnen damit völlig neue Möglichkeiten, die weit über die bisherigen Beleuchtungsaufgaben hinausgehen“, erklärt Johannes Huxol, Chief Financial Officer TRILUX. „Wir freuen uns, Herrn Minister Pinkwart heute einen persönlichen Einblick in unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich digitales Licht geben zu können und über die Möglichkeiten zu sprechen, die sich daraus für die Wirtschaft ergeben“.

Ausgestattet mit Sensoren können Leuchten beispielsweise standortbasierte Dienste ermöglichen, die Arbeitsabläufe in Unternehmen verbessern können – etwa durch die Positionsbestimmung von Waren und Arbeitsmitteln in Lagerhallen (Asset Tracking), was unnötige Such- und Wartezeiten in Produktionsabläufen verhindert. Zudem lassen sich durch die Visualisierung von Bewegungsströmen (Heatmaps) die Lauf- und Fahrwege identifizieren und optimieren.

Unternehmensführung

Im Verlauf einer Unternehmensführung besichtigte der Minister zudem eine der größten mit Human Centric Lighting (HCL) ausgestatteten Industrie-Beleuchtungsanlagen Europas. In der 2.400 Quadratmeter großen Produktionshalle ändert die Beleuchtung die Farbtemperatur tageszeitabhängig und bildet so das natürliche Tageslicht nach. Der Mitarbeiter in der Halle hat somit tagsüber den Eindruck, als würde er unter natürlichem Tageslicht arbeiten. „So geben wir unseren Kollegen das Tageslicht zurück“, erklärt Jörg Minnerup, Leitung Strategie Lichttechnik TRILUX. „Mit maßgeschneiderten HCL-Beleuchtungslösungen stellen wir die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter in den Mittelpunkt und können so ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit steigern. Das steht für uns an erster Stelle – und HCL leistet einen wichtigen Beitrag dazu.“

Minister ist beeindruckt

Darüber hinaus beeindruckt die Anlage mit wirtschaftlichen und nachhaltigen Features: Dank umfangreicher Analyse- und Monitoring-Funktionen werden die Betriebsdaten jeder Leuchte in Echtzeit erfasst, überwacht und Wartungszyklen an den realen Bedarf angepasst (Predictive Maintenance). Minister Pinkwart zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und -kultur bei TRILUX: „Ich bin begeistert von den Innovationen, die ich heute gesehen habe. Das Unternehmen arbeitet daran, Licht für den Menschen attraktiver zu machen und damit Arbeitsbedingungen zu verbessern und Energie einzusparen. Licht als Kommunikationsträger mit autonomen Systemen zu verbinden, beispielsweise in der Smart City oder Smart Factory, ist ein wichtiger Schritt in die digitale Zukunft. Auch hier ist TRILUX auf einem guten Weg.“

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