Renaturierung

Renaturierungsmaßnahme an der Ruhr im Bereich Bachum

Auf die Ruhr-Renaturierung im Bereich Bachum weist auch dieses Schild hin. Die Arbeiten haben bereits begonnen.

Auf die Ruhr-Renaturierung im Bereich Bachum weist auch dieses Schild hin. Die Arbeiten haben bereits begonnen.

Foto: Achim Benke

Bachum.  Ein rund 1600 Meter langer Abschnitt der Ruhr im Raum Bachum wird wieder naturnah und erhält ihre typischen Uferbereiche zurück.

Zurzeit laufen Bauarbeiten zur Renaturierung der Ruhr im Bereich des Ortsteils Bachum.

Die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Behörde für diese Renaturierung weist auf folgende einzelne Maßnahmen hin:

Demnach wird auf einem rund 1600 Meter langen Abschnitt die Ruhr wieder naturnah und erhält ihre typischen Uferbereiche zurück. Dazu werden Steinschüttungen entfernt und Ufer entfesselt.

Neuer Verlauf für Bachumer Bach

Der Bachumer Bach bekommt einen neuen Verlauf in einer naturnahen Aue mit kleineren Stillge­wässern. Beim Abtrag wird anfallender Ruhrkies wieder auf der Ruhrsohle eingebaut, wobei nach Absprache mit dem örtlichen Angelverein bereits vorhandene Kolke (Vertiefungen in der Gewässersohle) ausgespart werden. Bei der Umsetzung der Maßnahme ergibt sich ein Bodenüberschuss von rund 30.000 Kubikmetern.

Der Abtransport dieses Materials erfolgt seit Ende September über die B7 in Richtung Werler Wald.

Das Gefahrenpotenzial durch Begegnungsverkehr von Baufahrzeugen und Radfahrenden soll dabei möglichst minimiert werden, so die Bezirksregierung. Daher wird die Wegeführung im Kreuzungsbereich B7 / Bachumer Ohl über den Fußweg im Bereich des Buswartehäuschens umgeleitet. Mit entsprechenden Beeinträchtigungen und erhöhtem Baustellenverkehr ist für die bis zum Ende dieses Jahres angesetzten Arbeiten zu rechnen.

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