WP-Schützenkönigin

Stemels Regentin Lea Danne stammt aus königlicher Familie

Lea Danne aus Stemel will WP-Schützenkönigin werden.  

Lea Danne aus Stemel will WP-Schützenkönigin werden.  

Foto: Privat

Stemel.  Lea Danne regiert die Schützen in Stemel und bewirbt sich um den Titel der WP-Schützenkönigin.

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Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Stemel wird in diesem Jahr von Daniel Schramme und seiner Königin Lea Danne regiert. Lea und Daniel sind seit zwei Jahren ein Paar. „Daniels Opa (Hermann Schramme) hatte 2016 sein 40-jähriges Königsjubiläum. Damals hatte er schon einmal um die Regentschaft geschossen. Er wollte unbedingt, dass sein Opa das noch miterlebt“, so die neue Königin.

Die 20-Jährige steht ihrem Freund dabei gerne zur Seite. Sie selbst ist begeisterte Schützenfestgängerin, besucht so gut wie jedes Schützenfest. Kein Wunder, denn sie kommt aus einer Königsfamilie. Ihre Eltern Christian und Stephanie Danne waren vor 27 Jahren das Königspaar in ihrem Heimatdorf Hövel und schon ihr Großvater Johannes Danne sicherte sich dort zweimal die Königswürde, beim zweiten Mal mit Leas Großmutter Christel Danne. Lea selbst war bereits 2006 Kinderschützenkönigin in Hövel.

Passionierte Reiterin

Mit dem letzten Schuss gingen dieses Jahr also gleich mehrere Träume in Erfüllung. „Ich bin ein sehr offener Mensch, gehe gerne auf Leute zu und mache neue Bekanntschaften“, erzählt sie. Und diese Offenherzigkeit ist nicht nur auf Menschen bezogen, denn Lea ist außerdem sehr tierlieb. Eine ihrer Leidenschaften ist das Reiten. 16 Jahre hat sie den Sport aktiv betrieben, doch nun kann sie ihn aus Zeitgründen nicht weiterverfolgen.

„Ich habe mit Reitstunden angefangen und später hatte ich meine eigene Reitbeteiligung“, erzählt sie. Auch ihr Vater hat sich immer gerne um das Pferd namens John Wayne gekümmert. „Er war Feuer und Flamme, auch wenn er selbst nie geritten ist“, sagt die Königin. Vor ein paar Jahren wurde John Wayne eingeschläfert, woraufhin Lea das Reiten aufgab. „Er hatte schon monatelang Probleme mit den Beinen und bei einem Ausrittunfall hat er sich dann vertreten. Es gab keine andere Möglichkeit mehr.“

Ausgleich zur Ausbildung

Bis vor drei Jahren hat sie noch regelmäßig an Yogastunden teilgenommen und ist manchmal auch für die Leitung der Kinder-Yogastunde eingesprungen. Heute betreibt sie ab und zu Sport im Fitnessstudio. „Ich brauche die Bewegung als Ausgleich“, erzählt sie, „Besonders, da ich durch meine Ausbildung zum Büromanagement die meiste Zeit des Tages sitze.“

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