Vereinsleben

Sunderner Hobby-Fußballer werden zu „Stickerstars“

Startschuss für die Sticker-Aktion in Sundern: Melina Weiss, Loreta Kelmendi, Felix Spielmann, Paul Klöckener, Susanne Thüsing (Projektleitung TuS Sundern), Silas Kuhlemann, Phil Puppe, Emily Schulte, Kristin Thiele (Projektleitung TuS Sundern), Nele Pleier, Melinda Irmer, Magdalina Prichodko, Sebastian Klauke (Filialleiter Edeka Markt Sundern) und Marius Kramer (Filialleiter Marktkauf Sundern, von links) freuen sich auf die kommenden zehn Wochen im Sammelfieber.

Startschuss für die Sticker-Aktion in Sundern: Melina Weiss, Loreta Kelmendi, Felix Spielmann, Paul Klöckener, Susanne Thüsing (Projektleitung TuS Sundern), Silas Kuhlemann, Phil Puppe, Emily Schulte, Kristin Thiele (Projektleitung TuS Sundern), Nele Pleier, Melinda Irmer, Magdalina Prichodko, Sebastian Klauke (Filialleiter Edeka Markt Sundern) und Marius Kramer (Filialleiter Marktkauf Sundern, von links) freuen sich auf die kommenden zehn Wochen im Sammelfieber.

Foto: Privat

Sundern.  Die Fußballer des TuS Sundern bringen mit dem Berliner Start-Up „Stickerstars“ eigene Sammelhefte heraus. So funktioniert die Aktion.

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Beim TuS Sundern ist das Sammelfieber ausgebrochen: Fußballer aller Altersklassen, Familien und Fans kleben neuerdings fleißig Sticker mit Spielerporträts in ihre Sammelhefte. Abgebildet sind keine Prominenten, sondern Sunderner Sportler, Minikicker genauso wie die Alt-Herren.

Der Verein hat das Projekt mit dem Berliner Start-Up „Stickerstars“ angestoßen. Die Idee: Vereine lassen kostenlos Hefte mit Platz für Sticker ihrer Spieler produzieren, der Vertrieb läuft über lokale Supermärkte, die dafür eine Grundgebühr an Stickerstars zahlen – in Sundern sind es Edeka und Marktkauf. Die Einnahmen durch die Sticker gehen ebenfalls an Stickerstars. Für mehr als 600 Vereine hat das Start-Up nach eigenen Angaben bereits Hefte und Sticker produziert.

Ein Jahr lang hat die Vorbereitung gedauert, die Mitglieder haben viele Stunden Arbeit investiert – nun ist auch ein Sunderner Heft erhältlich. 504 verschiedene Sticker von Sportlern, Trainern, der Sportanlage sowie weiteren Mitgliedern sind zu sammeln. Zehn Wochen haben die Vereinsmitglieder und Fans Zeit, das Heft zu füllen.

Projekt soll Zusammenhalt stärken

Beim Verkaufsstart am vergangenen Samstag sind bereits zahlreiche Exemplare über die Ladentische gegangen. „Die Märkte sind sehr zufrieden, es ist ein richtiger Boom ausgebrochen“, Fußball-Abteilungsleiter Eric Wachholz. Vor allem viele Kinder sind gespannt darauf, ihr eigenes Bild in einem der Tütchen zu finden.

Durch die Aktion erhofft sich der Verein Spaß für Mitglieder jeder Altersklasse und vor allem eine Stärkung des Zusammenhalts. „Für uns ist die langfristige Identifikation der Kinder mit dem Verein wichtig“, sagt Wachholz. Ein weiterer Vorteil für den Verein: Ein Anteil des Verkaufserlöses durch die Hefte fließt in die Vereinskasse. Die Supermarktbetreiber wiederum sollen von der Werbung und der gesteigerten Kundenfrequenz profitieren.

Angst haben, dass er leer ausgeht, müsse kein Sammler haben, versichert Wachholz: „Sowohl Alben als auch Sticker werden während des Aktionszeitraums bis zum 25. Januar bei Bedarf nachproduziert.“

Abteilung hat 400 Mitglieder

„Ohne den Einsatz fleißiger Helfer im Hintergrund wäre dieses Langzeitprojekt nicht möglich gewesen“, heißt es aus dem Fußballvorstand. „Edeka und Marktkauf sind die tragenden Säulen des Albums und wir bedanken uns schon jetzt für die immer sehr gute Zusammenarbeit in den letzten Monaten. Ein weiterer Dank gilt natürlich allen anderen Anzeigensponsoren im Heft, deren Unterstützung ebenfalls eine Voraussetzung für die Realisierung waren.“

Im kommenden Jahr feiern die Mitglieder der Fußballabteilung im TuS Sundern das 100-jährige Bestehen und sich bereits jetzt sicher, dass das Sammelprojekt ein besonderer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte sein und bleiben wird. Aktuell hat die Abteilung rund 400 Mitglieder sowie 20 Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen.

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