Verlosung

WP-Redaktion Arnsberg verlost Adventskrimi

Margit Kruse war wieder fleißig und hat ein neues Buch herausgebracht.

Margit Kruse war wieder fleißig und hat ein neues Buch herausgebracht.

Foto: Privat

Arnsberg/Sundern.  Ein Buch von Margit Kruse, das man als Adventskalender nutzen kann: 24 schaurig-schöne Geschichten erzählen von einer etwas anderen Adventszeit.

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Wenn sich die in Gelsenkirchen, der Mutterstadt des Fußballs, geborene Autorin Margit Kruse an den Schreibtisch setzt, dann darf sich ihre kontinuierlich wachsende Fangemeinde stets sicher sein, dass wieder etwas ganz Besonderes für die Anhänger skurriler Kriminalgeschichten herauskommt.

Wie in ihrem gerade erschienenen jüngsten Werk „Advent, Advent, die Zeche brennt“. Ein Adventskalender der besonderen Art: 24 Adventskrimis, die das Warten auf das Christkind erheblich verkürzen helfen.

Margit Kruse stellt das Zwischenmenschliche in den Mittelpunkt

Dabei hat Margit Kruse das nicht immer unkomplizierte Zwischenmenschliche bzw. dessen recht ungewöhnliches, weil abruptes Scheitern in den Mittelpunkt gestellt.

Da kann dann sogar schon einmal der Adventskalender dafür Sorge tragen, dass der ach so nett damit Beschenkte seinen letzten Schnaufer tut. Vom speziell zubereiteten Spritzgebäck mal ganz zu schweigen.

24 Protagonistinnen entledigen sich mit viel Fantasie ihrer Partner

So fantasievoll wie sich die Protagonisten, besser Protagonistinnen in den 24 „weihnachtlichen“ Geschichten ihrer Partner entledigen, so interessant sind auch die handelnden Figuren. Denn Margit Kruse vermag – eines ihrer Markenzeichen, Mentalität und Denken der Ruhrgebietsmenschen herrlich herauszuarbeiten.

Dank ihrer Beobachtungsgabe und natürlich ihres Insiderwissens als echte Ruhrgebietspflanze. Und selbstverständlich spielt immer mal wieder der Vorgarten des Ruhrgebiets eine Rolle in den schaurig-lustigen Erzählungen: das Sauerland.

Margit Kruses Buch regt aber auch zum Nachdenken an

Kurzum: Margit Kruse hat ein zur Jahreszeit passendes Werk vorgelegt. In dem zwar im adventlich-weihnachtlichen Ambiente gemordet wird, aber meist auf so charmante Weise, dass man den Mörderinnen schnell die Absolution erteilt.

Zwar bleibt ein Mord ein Mord, aber die Geschichten dahinter werfen eben, auch weil humorig verpackt, ein Licht auf Verhaltensweisen, die dem menschlichen Miteinander nicht angemessen sind. Und darüber nachzudenken lohnt – gerade in der besinnlichen Jahreszeit.

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