GENERALVERSAMMLUNG

Ingo Levermann will Beirat der Balver Schützen werden

Kompaniechef Simon Junk (links) könnte einen Beiratskollegen aus den eigenen Reihen erhalten. Ingo Levermann (2. von rechts) will Beirat werden.

Kompaniechef Simon Junk (links) könnte einen Beiratskollegen aus den eigenen Reihen erhalten. Ingo Levermann (2. von rechts) will Beirat werden.

Foto: WP

Balve.  Generalversammlung der Balver Schützen: Ingo Levermann will Beirat im Gesamtvorstand werden. Der befasst sich derweil mit dem Kinderschützenfest.

Ingo Levermann will Beirat im Gesamtvorstand der Balver Schützenbruderschaft St. Sebastian werden. Der Dritten Kompanie gehört er seit mehr als 25 Jahren an. Das sagte Schützen-Geschäftsführer Thomas Scholz der WESTFALENPOST am Mittwoch auf Anfrage.

„Ingo Levermann hat sich nach der Kompanieversammlung am Jahresanfang bei uns gemeldet“, fügte Scholz hinzu. Die Wahl findet im Rahmen der Generalversammlung am Samstag, 25. Januar, in der Aula der Realschule statt. Sie beginnt dort mit einer Schützenmesse um 17 Uhr.

Bereits bekannt ist, dass Beirat Oliver Lenk zur Wiederwahl bereit ist. Beirat Simon Junk gehört dem Gremium allein wegen seiner Funktion als Kompanieführer der Dritten an. Er ist bereits bei der Kompanieversammlung gewählt worden.

Scholz machte noch einmal klar, warum sich der Gesamtvorstand mit dem Antrag von Heinz Friedriszik aus der Ersten nicht anfreunden könne, das Kinderkönigspaar in den Festzug aufzunehmen. Im Mittelpunkt stehen demnach Aufsichtspflicht und Haftungsfragen. Friedrisziks Sohn Filipp ist amtierender Kinderschützenkönig. Friedriszik will, wie es heißt, das Thema bei der Generalversammlung ansprechen. Scholz sagte, die Versammlung könne eine Empfehlung an den Vorstand aussprechen, sich noch einmal mit der Frage zu beschäftigen.

Zugleich kündigte Scholz an, dass sich der Vorstand Gedanken mache, wie das Kinderschützenfest attraktiver gemacht werden könne. Die Veranstaltung sei lange Zeit von der Ersten ausgerichtet worden. Der Erfolg sei überschaubar gewesen. Vor zwei Jahren sei das Schießen zum Bestandteil des Stadtfestes geworden. Diese Änderung habe aber nicht den erwünschten Erfolg gebracht.

Verein steht stabil da

Die Balver Schützen blicken der Generalversammlung zuversichtlich entgegen. Der 1800-köpfige Verein steht, im Gegensatz zu manch anderem Schützenverein, in jeder Hinsicht stabil da. Noch nie sei ein Problem gewesen, einen König zu finden. Derzeit amtiert der Präses: Pfarrer Andreas Schulte.

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