St. Martin

Perfekte Bedingungen für den Martinsmarkt in Mellen

Sehr guter Besuch am frühen Sonntagnachmittag im Schatten der St. Barbarakirche

Sehr guter Besuch am frühen Sonntagnachmittag im Schatten der St. Barbarakirche

Foto: Alexander Lück

Mellen.  Nicht nur mit dem Wetter hatten die Besucher in Mellen Glück, sondern auch mit dem Angebot. Beim Martinsmarkt wurde jeder fündig.

Besser hätte man sich die äußeren Bedingungen nicht malen können. Das sorgte am Sonntag für einen wirklich gut besuchten Martinsmarkt in Mellen.

Und deshalb auch konnte Mitorganisator Otmar Hermanns auch schon am frühen Sonntagnachmittag, gut zwei Stunden nach der offiziellen Eröffnung, sehr zufrieden sagen: „Das ist einfach bombig.“

Der strahlende Sonnenschein lockte die Besucher in Massen aus Nah und Fern in das Golddorf. Ob man sich nun mit dem Auto auch noch die letzte freie Lücken in den umliegenden Straßen suchte, per Shuttleservice anreiste oder – wie es auch sehr viele taten – gleich klimaschonend auf Schusters Rappen nach Mellen wanderten. Etwa über den Burgberg, wo die Besucher am Sonntagmittag in einer Frequenz fast wie beim Balver Wandertag heranströmten. Und dank Petrus Gnade blieb das auch den ganzen Martinsmarkt über so. Schon zu Beginn war es außergewöhnlich voll, erzählte Otmar Hermanns.

Wobei das gute Wetter natürlich beileibe nicht das einzige Grund war für einen Besuch beim Martinsmarkt. In erster Linie natürlich die bunte Auswahl der Stände: Schönes und Nützliches hier, Leckeres da. Kunsthandwerk und Lebensmittel aus eigener Produktion.

Da können selbst die hölzernen Schneemänner mit BVB-Logo vielleicht noch den ein oder anderen Fan über die Enttäuschung des Bundesliga-Spitzenspiels am Vorabend hinwegtäuschen.

Die Mischung qualitativ hochwertiger Produkte in der wunderschönen Atmosphäre des Golddorfes, zwischen den Höfen, auch mal versteckt in einer kleinen Nische: das ist das Pfund, mit dem der Markt punkten kann. Lobt auch ein Ehepaar aus Sundern, das genau deshalb jedes Jahr den Weg über die Stadtgrenze antritt.

Die jüngsten Aussteller

Mutmaßlich die jüngsten Aussteller sind Viola (8) und Heidi (9) mit ihrem Stand im Schatten der St. Barbarakirche. Bücher, Spielzeug, ein bisschen Deko. Schätze aus ihrem Kinderzimmer, die sie nicht mehr benötigen, vertrödeln sie hier. „Wir haben schon ganz viel verkauft“, freuen sich die beiden am Nachmittag. „Den Gewinn teilen wir natürlich auf.“

Für die noch jüngeren Besucher gibt es zum ersten Mal ein Dschungelmobil. Ein Wagen, in dem sich die Kleinen austoben können. Otmar Hermanns jedenfalls ist froh, dass man als Veranstalter für diese neue Attraktion auch ein bisschen Geld in die Hand genommen hart.

Neu dabei sind auch die Rassegeflügelzüchter aus Iserlohn. Björn Freiburg aus Mellen ist hier Mitglied und knüpfte die Kontakte. Und so freuten sich die Züchter über viel Interesse etwa an ihren Modernen Englischen Zwergkämpfern. Diese, so berichtet Lothar Senf, wurden früher tatsächlich so eingesetzt, wie ihr Name es vermuten lässt. Am Sonntag aber sind die Tiere ganz friedlich und lassen sich von den Besuchern sogar streicheln.

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