Polizei

Unfallwagen mit sehr alten Reifen unterwegs

Unfall auf Bundesstraße 515 in Volkringhausen am 31. Januar 2018.

Foto: Alexander Bange

Unfall auf Bundesstraße 515 in Volkringhausen am 31. Januar 2018. Foto: Alexander Bange

Volkringhausen.   Sachverständige haben den Unfallwagen vom 31. Januar untersucht:

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der 24-jährigen Frau aus Hagen, die am 31. Januar dieses Jahres bei einem Unfall auf der Bundesstraße 515 in Volkringhausen sehr schwer verletzt worden war, geht es „den Umständen entsprechend besser“. Das teilt Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowski auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Die Hagenerin konnte einen Tag, nachdem sie mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Dortmund-Nord geflogen worden war, die Intensivstation verlassen (wir berichteten). Ob sie noch stationär behandelt wird, darüber liegen der Polizei keine Informationen vor.

Mit Lkw kollidiert

Dafür aber über den Zustand des Toyota, der am 31. Januar gegen 11.45 Uhr ausgangs einer scharfen Rechtskurve in Volkringhausen zunächst auf die Gegenspur geriet, seitlich mit einem Lastkraftwagen kollidierte, dann mit einer Straßenlaterne und schließlich gegen eine Betonmauer krachte. Das Fahrzeug – gesteuert von einem 33 Jahre alten Mann aus Hagen, der nach dem Unfall leicht verletzt einem Krankenhaus zugeführt wurde – war von der Polizei sichergestellt und von Sachbearbeitern auf mögliche Spuren untersucht worden. „Dabei ist festgestellt worden, dass die Reifen älter als zehn Jahre waren, aber noch über eine ausreichende Profiltiefe verfügten“, berichtet Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowski. Die Mindestprofiltiefe sei dementsprechend gegeben gewesen, die technische Verkehrssicherheit des Toyota ebenso.

Ursache: Ermittlungen laufen

Die Ursache für den schweren Unfall bewertet die Polizei inzwischen deutlich zurückhaltender als noch am 31. Januar. Damals hatte eine Polizeibeamtin „nicht angepasste Geschwindigkeit“ auf der regennassen Mendener Straße ausgemacht. Da es keine Zeugen gebe, die zum Unfallzeitpunkt einen „Raser“ ausgemacht hätten, würden die Ermittlungen hinsichtlich der tatsächlichen Geschwindigkeit noch laufen, sagt Dietmar Boronowski.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik