„UNSER DORF HAT ZUKUNFT“

Wettbewerb: Mellen will es wieder wissen

Martinsmarkt Mellen: Die St.-Barbara-Kirche ist das Wahrzeichen des Golddorfes.

Martinsmarkt Mellen: Die St.-Barbara-Kirche ist das Wahrzeichen des Golddorfes.

Foto: Alexander Lück / WP

Balve/Lüdenscheid.  Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ startet in Kürze. Mellen will es wieder wissen.

Die ideenreichsten Dörfer im Märkischen Kreis sollen wieder ausgezeichnet werden. Der Märkische Kreis schreibt erneut den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aus. Und Mellen meldet ein weiteres Mal Interesse an.

Der Reihe nach. Noch hat das Landesumweltministerium nicht den offiziellen Starschuss für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ für 2020/21 gegeben. Der Märkische Kreis rechnet aber täglich damit. Daher sollen Dörfer frühzeitig die Chance haben, aktiv zu werden. Anmeldeschluss ist der 17. April 2020. Für den 6. März ist eine Informationsveranstaltung für interessierte Ortsteile geplant.

Beim jüngsten Kreiswettbewerb 2017 gehörte Mellen zu den Siegern. Ortsvorsteher Marco Voge erklärte auf Anfrage der WESTFALENPOST, die Dorfversammlung sei interessiert, sich auch an der neuen Runde zu beteiligen. Ziele und Inhalte solle ein Ausschuss festlegen.

Region attraktiver machen

Landrat Thomas Gemke erklärte, „Unser Dorf hat Zukunft“ biete die Chance, neue Impulse zu setzen, um individuelle Lösungen für den demografischen Wandel zu finden, Abwanderungen zu vermeiden oder die touristische Attraktivität zu fördern.

Teilnehmen können räumlich geschlossene Ortschaften oder Gemeindeteile im Kreis mit dörflichem Charakter bis zu 3.000 Einwohner. Die Bewertungskriterien werden im Januar von der Kreisbewertungskommission festgelegt. Die Kommission bereist die teilnehmenden Dörfer vom 8. bis 10. Juni.

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