DIGITALSERVICE

WhatsApp stoppt Balve-Newsletter – Samstag ist Schluss

WhatsApp stoppt Newsletter. Balve ist auch betroffen.

WhatsApp stoppt Newsletter. Balve ist auch betroffen.

Foto: Andrea Warnecke / dpa-tmn

Balve.  Der Service wurde nur ein Jahr alt. Balve muss den WhatsApp-Newsletter stoppen. Aber die Stadt plant Ersatz.

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Die Mitteilung kam kurz und knapp. Zum Ende der Ratssitzung teilte André Flöper der Politik mit, dass der WhatsApp-Newsletter der Stadt, kaum dass gestartet wurde, auch schon wieder eingestellt werde. Nanu, was ist denn da passiert?

Vor etwas mehr als einem Jahr, im Oktober 2018, verbreitete die Stadt Balve Informationen aus Verwaltung und Rat regelmäßig über den weit verbreiteten Smartphone-Dienst WhatsApp. André Flöper auf Nachfrage der WESTFALENPOST: „Wir wollten damit auch Balver erreichen, die nicht mehr in der Stadt leben.“ Fakt ist: Balver fühlen sich ihrer Heimatstadt selbst dann noch verbunden, wenn sie viele Jahre andernorts leben.

Doch mit dem digitalen Info-Angebot ist es bald vorbei. „Zum 7. Dezember stellen wir unseren Whats-App-Service ein“, sagte André Flöper. „Der Newsletter-Versand ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt. Dies hat der Facebook-Konzern, zu dem WhatsApp gehört, im Sommer 2019 bekannt gegeben.“

Städtische Expertin füttert WhatsApp

Er sieht das Ende des digitalen Service als bedauerlich, aber nicht weiter schlimm an. Für den Whats-App-Kanal zeichnete Carmen Schlebrowski verantwortlich; sie ist bei der Stadt zuständig für Digitales. „Jenseits der Personalkosten sind für uns keine Kosten entstanden“, meinte André Flöper.

Auch weiterhin sind Rathaus-Infos online zu haben – über die Homepage www.balve.de. Auch bei dem sozialen Netzwerk Instagram ist die Stadt vertreten: @balve.de.

„Für die Zukunft planen wir, eine eigene App für die Stadt Balve zur Verfügung zu stellen.“ Diesmal jedoch soll der Auftrag nach draußen vergeben werden. Details seien aber noch nicht geklärt, fügte André Flöper hinzu. Angedacht sind auch Funktionen, die WhatsApp nicht bietet. André Flöper: „So sollen Bürger künftig auch Mängel melden können.“

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