Spielplatz

Barbarapark in Bochum-Hordel soll verschönert werden

Der Spielplatz im Barbarapark, aber auch der Park selbst, sollen verschönert werden.

Der Spielplatz im Barbarapark, aber auch der Park selbst, sollen verschönert werden.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bochum-Hordel.  Die Politik in Bezirk Bochum-Mitte setzt sich für Investitionen in den Barbarapark ein. Auch der Spielplatz im Park wird umgestaltet.

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Der Spielplatz im Barbarapark soll besser ausgestattet werden. Die Bezirksvertretung Mitte hat beschlossen, die Summe von 45.000 Euro zu investieren, mit der das Areal umgestaltet werden soll. Darüber hinaus wollen SPD- und grün-offene Fraktion die kleine Naherholungsfläche für die Wohngebiete ringsum ebenfalls aufwerten.

Die Verschönerung des Spielplatzes ist für 2020 vorgesehen. Überdies will der Bezirk weitere 25.000 Euro bereitstellen. Vorgesehen ist, den Spielplatz neu auszustatten, zudem soll er einen separaten Kleinkinderbereich erhalten. Stadtsprecher Peter van Dyk: „Auf der asphaltierten Fläche werden zwei Mini-Tore als zusätzliches Spielangebot sowie ein zweiter Streetball-Ständer aufgestellt.“ Das Bolzfeld erhält einen Ballfangzaun. Eine neue Tischtennisplatte wird neben der Asphaltfläche auf einer Platte installiert. Und an die Stelle der alten Tischtennisplatte kommt ein Trampolin. Neben zwei neuen Bänken soll es auch ein Sitzrondell aus Felsquadern geben.

Wege im Barbarapark werden saniert

Einstimmig beschlossen wurde bereits im September, dass die Wegedecken im Park instandgesetzt werden; 12.500 Euro stellte der Bezirk dafür zur Verfügung.

Im Zuge der Neugestaltung des Spielplatzes fragen SPD/Grüne an, wie auch das Umfeld des Platzes in Hordel sowie der Park selbst aufgewertet werden können zu einem „Ort der Kommunikation und Bewegung“. Mehr Sitzmöglichkeiten werden da vorgeschlagen, und das sei entlang der Wege wohl kein Problem, antwortet die Verwaltung. Eine bauliche Spielfeldumrandung des Bolzplatzes zu schaffen, stellt sich da wohl schon als schwieriger dar, so erklärte jetzt das Umwelt- und Grünflächenamt: Das Aufstellen eines sogenannten Multifunktionsspielfeldes mit entsprechenden Banden und einem Kunststoffbelag sei grundsätzlich möglich. Hierzu seien neben umfangreichen Erdarbeiten zugunsten einer ebenen Fläche aber eine Baugenehmigung mit Lärmgutachten erforderlich. Aufgrund der Nähe der angrenzenden Bebauung sei erfahrungsgemäß nicht mit einer Genehmigung zu rechnen.

Eine weitere Idee zur Verschönerung: ein Blühstreifen, den sowohl die Kita als auch die Schule in unmittelbarer Nähe umweltpädagogisch nutzen könnten. Die Verwaltung will für dessen Pflege und Erhalt aber Paten gewinnen. Paten sind auch erwünscht, sollten Hundekottütenspender aufgestellt werden; dabei bräuchte der Technische Betrieb Unterstützung.

Wasserspiele sind der Bochumer Verwaltung zu teuer

Wasserspiele für Kinder, aber auch Wasserspender sowie Anschlüsse für Feste lehnt die Verwaltung ab. Das Verlegen von Wasserleitungen sei sehr aufwändig und mit großen Kosten verbunden. Aufgrund der strengen Hygienevorschriften sei auch die Unterhaltung sehr kosten- und personalintensiv. Hier müssten im Falle der Weiterverfolgung dieser Idee auch die Stadtwerke Bochum beteiligt werden.

Fazit des Grünflächenamtes: Alle Anregungen führten zu hohen Investitionen, aber auch zu einem erheblichen Mehraufwand für die Unterhaltung. Für alles, was über die im ersten Halbjahr 2020 für 70.000 Euro durchzuführenden Maßnahmen hinausgeht, stehen keine Mittel zur Verfügung.

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