DSDS

DSDS: Bei Alicia aus Bochum fiebert die ganze Familie mit

Stolz auf „Lissy“: Hadizetou und Wolfgang Dressler mit einem Foto von Alicia. Rechts: Liam, dem Sohn von Alicias Bruder Marius.

Stolz auf „Lissy“: Hadizetou und Wolfgang Dressler mit einem Foto von Alicia. Rechts: Liam, dem Sohn von Alicias Bruder Marius.

Foto: Gero Helm

Bochum.  Bei DSDS will Alicia (21) aus Wattenscheid am Samstag ins Finale. Sie singt einen Klassiker aus den 60er Jahren. Die ganze Familie fiebert mit.

Das passt. „Dream a little Dream“ heißt der 60er-Jahre-Klassiker von The Mamas and the Papas, mit dem Alicia Awa Beissert am Samstag vor rund fünf Millionen TV-Zuschauern überzeugen will. Die Wattenscheiderin hat das Halbfinale der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) erreicht – und darf ihren Traum ebenso weiter träumen wie ihre Familie.

Fotos von Alicia zieren das Wohnzimmer des schmucken Einfamilienhauses in Westenfeld. „Schauen Sie, wie süß!“, strahlt Hadizetou Dressler-Beissert (49) und zeigt auf ein Bild ihrer Tochter als Grundschülerin mit unbändiger Wuschelmähne.

Stolz ist die aus dem westafrikanischen Burkina Faso stammende Mutter – ebenso wie ihr Mann Wolfgang Dressler (63), mit dem sie seit über drei Jahren verheiratet ist. „Lissy“, wie Alicia von der Familie und Freunden genannt wird, ist auf dem besten Weg, eine Traumkarriere zu machen.

Mutter drohte mit Auszug aus dem „Hotel Mama“

Daran hat Mama einen großen Anteil. Zwei Jahre gab sie Alicia, um sich nach dem Abitur zu orientieren, sich auszuprobieren, abzuwägen, wo ihre Talente und beruflichen Neigungen liegen. Ein Psychologie-Studium war im Gespräch. Blieb es aber auch. Im Herbst 2018 waren die zwei Jahre ‘rum. Es folgte Mutters Ansage, die längst zu Alicias RTL-Story geworden ist: „Entweder du meldest dich bei DSDS an – oder mit dem Hotel Mama ist es vorbei!“

Alicia, die drei Jahre zuvor bei „The Voice of Germany“ erste TV-Erfahrung gesammelt hatte, begeisterte auf Anhieb. Die Goldene CD von Jurymitglied Oana Nechiti bescherte ihr den Durchmarsch ins Auslands-Recall. Nach den ersten beiden Live-Shows in Köln steht die 21-Jährige unter den Top 6.

280.000 Follower auf Instagram

Reicht es zum Sieg, zur fast schon programmierten Nummer-1-Single, zur 500.000-Euro-Prämie für den Gewinner? „Das Rennen ist offen. Jetzt sind nur noch tolle und ernstzunehmende Künstler am Start“, sagt Stiefvater Wolfgang Dressler, Rechtsanwalt und langjähriger Vorsitzender der Wattenscheider Werbegemeinschaft. Alicia habe alles, was es zum Superstar braucht. Zum entscheidenden Vorteil könnten ihr die sozialen Medien gereichen. 280.000 Fans folgen Alicia auf Instagram. Als Influencerin wird sie von Kosmetik- und Textilfirmen umworben.

Bei allem Hype: „Lissy“ sei keinesfalls abgehoben, gar arrogant (was ihr just in den sozialen Medien entgegengeschmettert wird), sondern bodenständig, beteuern die Eltern. In der Familie erfolgt die Erdung, auch durch Bruder Marius (24), der in der Gastronomie beschäftigt ist. Und Wolfgang Dressler ist nicht nur enger Vertrauter, sondern auch Ratgeber in allen rechtlichen Fragen. „Das Showbusiness“, weiß er, „ist kein Streichelzoo.“ Genau das ist Mutters Sorge. Große Angst habe sie, „dass man Lissy weh tut, dass böse Menschen sie verletzen könnten“. Aber: „Wir passen alle auf sie auf und sind ihr möglichst nahe.“

Fanclub reist zum dritten Mal nach Köln

So auch am Samstag, wenn sich der über 30-köpfige Alicia-Fanclub zum dritten Mal gen Köln aufmacht, um bei der Show in den MMC-Studios dabei zu sein. Ostersonntag wird Alicia zu Hause erwartet – um hoffentlich abends nach Köln ins Kandidaten-Hotel zurückzukehren. Denn das hieße: Sie hat es ins Finale, unter die Top 4, geschafft. Dream a little Dream.

>> HALBFINALE AB 20.15 UHR AUF RTL

  • Das Halbfinale von DSDS wird am Samstag um 20.15 Uhr live auf RTL übertragen.
  • Alicia-Awa Beissert präsentiert neben ihrem Solo-Auftritt ein Duett mit Davin. Sie singen den Musical-Klassiker „The Beauty and the Beast“.
  • Ratschlag der Eltern: „Ruhig bleiben! Etwas weniger innere Hektik würde Lissy gut tun.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben