Verbrechen

Besucher im Rotlichtbezirk auf der Toilette niedergestochen

Das Bochumer Rotlichtviertel mit der Gussstahlstraße (links).

Das Bochumer Rotlichtviertel mit der Gussstahlstraße (links).

Foto: Hans Blossey

Bochum.   Schon wieder ist ein Bochumer durch eine Messerattacke schwer verletzt worden. Er stand bei der Tat im Rotlicht-Bezirk vor einem Urinal.

Erneut ist in Bochum ein Mann mit einem Messer schwer verletzt worden. Ein 38-jähriger Bochumer sitzt deshalb jetzt in U-Haft. Staatsanwalt Danyal Maibaum ermittelt wegen des Verdachts des versuchten heimtückischen Mordes.

Die Tat ereignete sich laut Polizei am Sonntag (10.) um 20.40 Uhr im Toilettenraum eines Lokals an der Gussstahlstraße im Rotlichtbezirk. Ein 51-jähriger Bochumer stand gerade am Urinal im Toilettenraum im Kellergeschoss. Plötzlich soll der 39-Jährige mit einem Springmesser mehrfach in seinen Rückenbereich von der Schulter bis zur Lende gestochen haben. Er wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, und im Krankenhaus behandelt.

Beide Männer waren alkoholisiert

Nach bisherigem Ermittlungsstand waren beide alkoholisiert. Vorher soll es in dem Lokal Streit gegeben haben, weil der 38-Jährige den 51-Jährigen um Zigaretten und Geld gebeten habe, dies aber nicht bekommen habe.

Nach der Attacke wurde der Beschuldigte am Tatort festgenommen. Er ist nicht geständig. Doch eine Video-Aufnahmen und eine Zeugenaussage sollen ihn stark belasten. (B.Ki.)

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