Konzerte

Bochumer Ruhrcongress bereitet sich auf heißen Herbst vor

Eloy de Jong: Das einst umschwärmte Mitglied der Boy-Band „Caught in the Act“ ist jetzt als Schlagersänger unterwegs. Am 18. Oktober im Ruhrcongress.

Eloy de Jong: Das einst umschwärmte Mitglied der Boy-Band „Caught in the Act“ ist jetzt als Schlagersänger unterwegs. Am 18. Oktober im Ruhrcongress.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Bochum.  Von Metal bis Schlager: Mit einem bunten Programm lockt die Konzerthalle an den Stadionring. Wir verlosen Karten für das Konzert von Beth Hart.

Comedy geht immer; Messen und Firmen-Events ebenso. Nur bei der Musik hatte die Bochumer Veranstaltungs GmbH (BOVG) lange Zeit das Nachsehen. Mit ihren Spielstätten Ruhrcongress und Jahrhunderthalle bewegen sich Geschäftsführer Andreas Kuchajda und sein Team im schwierigen Spannungsfeld zwischen kleineren Clubs und den großen Arenen in der Nachbarschaft. Immerhin: Es tut sich was. Das zeigt der Blick auf das Programm bis zum Jahresende.

Nachdem jüngst die „Erste Allgemeine Verunsicherung“ und „Dead can Dance“ ordentliche Besucherzahlen einfuhren, gastiert mit Beth Hart am Montag, 1. Juli (20 Uhr), eine internationale Rockgröße im Ruhrcongress. Die stimmgewaltige US-Amerikanerin hat seit 1993 mehrere Top-20-Alben in Deutschland veröffentlicht, zuletzt 2018 „Black Coffee“. Auf ihrer aktuellen Tour wird die 47-Jährige von Kenny Wayne Shepherd begleitet, der als Bluesgitarrist gleichfalls Millionen von Alben verkauft hat. Der Eintritt kostet 55,58 bis 88,85 Euro.

Erster Paukenschlag: „Machine Head“

Nach der Sommerpause dauert es bis zum 14. Oktober, ehe mit „Machine Head“ der erste Paukenschlag im Ruhrcongress ertönt. Und der hat’s in sich. Die US-Band aus Oakland (benannt nach dem Album-Klassiker von Deep Purple) gilt mit ihrem Gründungsjahr 1991 als Urgestein der Metal-Szene. Drei Millionen Tonträger zeugen vom weltweiten Erfolg der Schwermetaller um Frontmann Robert Flynn (47,75 Euro).

Das Kontrastprogramm folgt in den Herbsttagen darauf: am 18. Oktober mit Eloy de Jong, der einst umschwärmtes Mitglied der Boy-Band „Caught in the Act“ war und sich heute als Schlagersänger („Kopf aus – Herz an“) versucht (39,90 bis 66,90 Euro); am 19. Oktober mit der Konzertshow „One Night of Queen“ mit Gary Mullen und seiner Band „The Works“ als Reminiszenz an den ewigen Freddie Mercury (42 bis 72 Euro); und am 29. Oktober mit Les Holroyd und den größten Hits seiner 70er/80er-Kultband Barclay James Harvest („Hymn“, 42 bis 72 Euro).

„The National“ kommt am 1. Dezember

Weit spannt sich auch der musikalische Bogen zum Jahresausklang. Annett Louisan erzählt am 22. November in der Jahrhunderthalle mit klugen Schlagern und stimmungsvollen Chansons von der „Kleinen großen Liebe“ (39,90 bis 67,90 Euro). „One Night of Tina“ heißt es am 26. November, wenn im Ruhrcongress das Leben und Schaffen von Tina Turner gewürdigt wird, die just an diesem Tag ihren 80. Geburtstag feiert (39,95 bis 105,95 Euro). Die hochgelobte amerikanische Indie-Rockband “The National“ macht am 1. Dezember erstmals im Ruhrcongress Station (54 bis 61 Euro), bevor am 6. Dezember Ex-Ultravox-Sänger Midge Ure nach seinem Auftritt im Mai bei der 80er-Party mit der Band „Electronica“ und vollem Programm an den Stadionring zurückkehrt (42 bis 62 Euro).

Richtig was auf die Ohren gibt’s zum Finale: am 19. Dezember mit den Anarcho-Punkern von „Feine Sahne Fischfilet“ aus Mecklenburg-Vorpommern (36,10 Euro) und am 26. Dezember schon traditionell bei der „Eisheiligen Nacht“ mit „Subway to Sally“ und weiteren Bands zwischen Metall und Folklore (44,45 Euro).

Alle Infos und Karten auf www.bovg.de

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