Blindgänger

Landwirt stößt auf Granate: Keine Gefahr mehr in Bochum

Mit einer Baggerschaufel wurde die Granate mit Sand bedeckt und wenig später kontrolliert gesprengt.

Mit einer Baggerschaufel wurde die Granate mit Sand bedeckt und wenig später kontrolliert gesprengt.

Foto: Gero Helm / FF

Bochum.  Eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Bochum-Riemke entdeckt worden. Am frühen Abend wurde sie kontrolliert gesprengt.

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Ein Landwirt hat am Montagnachmittag an der Tippelsberger Straße in Bochum-Riemke eine Panzergranate entdeckt. Am frühen Abend konnte sie unschädlich gemacht werden.

Gegen 14.15 Uhr stieß der Landwirt auf einem Feld im Bereich der Zillertalstraße/Tippelsberger Straße beim Pflügen auf die gefährliche Hinterlassenschaft aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes begutachtete die Granate. „Sie war bereits durch den landwirtschaftlichen Pflug zum Teil freigelegt worden“, meldete die Feuerwehr. Die Granate war etwa 30 Zentimeter lang und hatte einen Durchmesser von zehn Zentimetern.

Granate wurde vor Ort gesprengt

Die Polizei sperrte die Fundstelle weiträumig ab. Die Spezialisten der Bezirksregierung Arnsberg entschieden, dass die Granate vor Ort gesprengt werden muss. Die Anwohner konnten in ihren Häuser bleiben. Für Fragen und Hinweise wurde eine Hotline eingerichtet.

Kurz nach 18 Uhr die Entwarnung: Die Granate wurde kontrolliert gesprengt. „Von ihr geht nun keine Gefahr mehr aus“, teilte die Feuerwehr mir. Die Sperrungen rund um die Fundstelle wurden aufgehoben.

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