Senkrechtstarter

Mehr als 160 Ideen wollen diesmal in Bochum durchstarten

Auch bei der 13. Auflage des Senkrechtstarters schicken sich wieder viele kreative Köpfe an, ihre Geschäftsideen zu verwirklichen.

Auch bei der 13. Auflage des Senkrechtstarters schicken sich wieder viele kreative Köpfe an, ihre Geschäftsideen zu verwirklichen.

Foto: Tim Fröhlich / Bochum Wirtschaftsentwiclung

Bochum.  Viele clevere Ideen sind bereits in Bochum entstanden. Nun werden im Rahmen des Senkrechtstarter-Wettbewerbs neue Gründerideen gesucht.

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Durch den „Senkrechtstarter“, den Wettbewerb der Bochum Wirtschaftsentwicklung für angehende Start ups, sind schon mehr als 550 Unternehmen und 1600 Arbeitsplätze entstanden. Auch bei der 13. Auflage schicken sich wieder viele kreative Köpfe an, ihre Geschäftsideen zu verwirklichen.

In diesem Jahr sind es so viele wie noch nie: Mehr als 160 Kandidaten haben sich angemeldet. Fünf von ihnen durften sich bei der Eröffnung des Wettbewerbs im Kunstmuseum Bochum schon einmal präsentieren.

Beim „Senkrechtstarter“ können Gründer mithilfe von Mentoren und Experten an ihrem Start pfeilen, den passenden Business-Plan erarbeiten und ein Netzwerk aufbauen. So dass in wenigen Monaten aus einer Idee ein echtes Unternehmen werden kann. Die zehn besten Gründer werden im Mai ausgezeichnet.

Zum Auftakt zeigten die Kandidaten, die nach einem Losentscheid ihre Gründeridee preisgaben, wie vielfältig das Ideenreichtum in Bochum ist – und wie groß der Anteil der Uni-Landschaft dabei ist. Drei der fünf vortragenden Gründerteams haben einen Hintergrund an der Ruhr-Universität.

Zum Beispiel Alex Zinelis und Benjamin Schleier, die mit „securious“ Unternehmen helfen wollen, automatisiert das IT-Sicherheitsniveau zu ermitteln und einen Basis-Schutz einzuführen. Ebenfalls technisch geht es bei „Lidros“ zu. Jan Hoppius, Alexander Kanitz, Alexander Igelmann und Jannis Köhler haben eine Laseranlage entwickelt haben, die deutlich schneller und präziser als die aktuellen Industriemodelle arbeitet. In eine ganz andere Richtung gehen Katharina Schmidt und Björn Sperling, die eine nachhaltige Tasche aus Kork entworfen haben.

Lösung für ein Alltagsproblem

Das Ehepaar Nadine und Mirco Kleffmann hat sich einem Alltagsproblem gewidmet. Die Krankenschwester und der Vertriebsleiter haben eine flexible Halterung erfunden, mit der sich Babyschalen sicher am Einkaufswagen befestigen lassen und auch noch Platz für die Einkäufe bleibt. Das Patent ist schon angemeldet. Marco Biewalds Idee ist im Urlaub geboren. Mit seiner App „#Beachmarket“ möchte er eine Plattform zur gegenseitigen Ausleihe von Strandutensilienschaffen. Für mehr Nachhaltigkeit und mehr Platz im Koffer.

„Schon die Mischung der Projekte auf der Starter-Stage zeigt ein Erfolgsgeheimnis des Senkrechtstarter. Gründerinnen und Gründer aus allen Bereichen der Wirtschaft kommen im Wettbewerb zusammen, tauschen sich aus und netzwerken“, sagte Jannis Heuner von der Bochum Wirtschaftsentwicklung. Für alle 160 Teilnehmer stehen nun spannende Monate bevor, bis im kommenden Jahr die Entscheidung über die Sieger fällt.

Wettbewerb ist gerade angelaufen

Der „Senkrechtstarter“ wurde zwar am Donnerstag offiziell eröffnet, doch der Wettbewerb ist weiterhin offen. Wer eine Idee hat und glaubt, dass diese umsetzungsreif ist, der kann sich im Internet noch anmelden (www.senkrechtstarter.de). Für alle, die noch ganz am Anfang stehen, ist„Leitidee“ vom 15. bis 17. November der richtige Wettbewerb (www.bochum-leitidee.de). An drei Tagen werden dort die richtigen Werkzeuge an die Hand gegeben, um vielleicht im nächsten Jahr selbst durchzustarten.

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