Feuerwehr

Neue Rettungswache IV an der Hattinger Straße in Bochum offiziell eröffnet

Nach rund anderthalb Jahren Bauzeit hat die Rettungswache IV an der Hattinger Straße in Bochum offiziell eröffnet. Sie wird die Rettungswache an der Wasserstraße ersetzen.

Nach rund anderthalb Jahren Bauzeit hat die Rettungswache IV an der Hattinger Straße in Bochum offiziell eröffnet. Sie wird die Rettungswache an der Wasserstraße ersetzen.

Foto: Haenisch / waz fotopool

Bochum.   Die Rettungswache IV an der Hattinger Straße hat offiziell eröffnet. Der Bau dauerte rund anderthalb Jahre und kostete 1,2 Millionen Euro. Seit dem 14. März ist sie nun in Betrieb. Die Stadt rechnet mit 4800 Einsätzen pro Jahr.

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„Rund anderthalb Jahre hat es gedauert, aber jetzt ist sie endlich fertig“, so Gottfried Wingler-Scholz von der Bochumer Feuerwehr bei der offiziellen Eröffnung der neuen Rettungswache IV, die bereits am 14. März in Betrieb genommen wurde. Zwei lange, harte Winter hatten laut Wingler-Scholz den Bau an der Hattinger Straße 410 verzögert.

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz (SPD) äußerte sich bei ihren eröffnenden Worten trotz der langen Bauzeit durchaus positiv. Sie lobte die interkommunale Zusammenarbeit bei der Planung der Wache und hob die Wichtigkeit des neuen Standortes hervor: „Wir rechnen mit rund 4800 Einsätzen pro Jahr.“

Die Segnung der Rettungswache wurde von Diakon Dirk Rupprecht und Feuerwehrseelsorger Hajo Witte vorgenommen.

Neubau ersetzt Rettungswache an der Wasserstraße

Der rund 1,2 Millionen Euro teure Neubau ersetzt die alte Rettungswache IV an der Wasserstraße. „Der neue Standort ermöglicht uns nicht nur ein schnelleres Anrücken in den Stadtteilen Linden und vor allem Dahlhausen, sondern wir haben auch ein neues Gebäude, das mit seiner Einrichtung allen Anforderungen einer modernen Rettungswache entspricht“, erzählten Roland Kaiser und Rolf College vom Deutschen Roten Kreuz. Zu dieser modernen Einrichtung gehört unter anderem eine Abgasabsauganlage in der Fahrzeughalle, in der ein Rettungswagen, ein Krankenwagen sowie ein Reserverettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes zur Verfügung stehen.

Außerdem ermöglicht eine Schleuse die konsequente „Schwarz-Weiß-Trennung.“ Frank Kerkhoff von der Feuerwehr erklärt: „Kontaminierte Kleidung wird vor dem Duschraum abgelegt, der durch eine andere Tür in Richtung Aufenthaltsraum verlassen wird.

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