Stadtumbau

Weitere Fördermittel fließen in den Bochumer Osten

Der Kinder- und Jugendtreff Inpoint an der Unterstraße in Langendreer wird aufgegeben. Ein Neubau entsteht im Volkspark. Dafür wurden jetzt Fördergelder bereitgestellt.

Der Kinder- und Jugendtreff Inpoint an der Unterstraße in Langendreer wird aufgegeben. Ein Neubau entsteht im Volkspark. Dafür wurden jetzt Fördergelder bereitgestellt.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Ost/Harpen/Wattenscheid.  Land sichert weitere Fördermittel zu. Die 13,7 Millionen Euro werden vor allem in Langendreer und Werne investiert. Aber auch noch anderswo.

Gute Nachricht für Bochum: Von den rund 466,5 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ erhält die Stadt Bochum 2019 rund 13,7 Millionen Euro. Dazu erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Haardt: „Mit dem Fördergeld aus der Städtebauförderung kann die Stadt Ideen und Maßnahmen zur zukunftsfesten Gestaltung unserer Heimat umsetzen. So wird Zukunft gebaut.“

11,3 Millionen Euro für den Bochumer Osten

Die insgesamt 13,7 Millionen Euro fließen in die Umsetzung zahlreicher Projekte. So erhalten die Projekte „Soziale Stadt“ Werne/Langendreer – Alter Bahnhof (W-LAB) alleine 11,3 Millionen Euro z.B. für die Aufwertung Werner Park und Werner Markt, den Ersatzneubau der Kinder- und Jugendfreizeithäuser „Jucon“ in Werne und Inpoint“ in Langendreer. Zudem können die Schulhöfe der Von-Waldthausen- und Willy-Brandt-Schule neu gestaltet werden.

Harpener Teiche können umgestaltet werden

Für die Umgestaltung der Harpener Teiche stehen 1,6 Millionen Euro bereit. Weiterhin wird die Optimierung der Begrünung von Straßen in Höhe von 370.000 Euro im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Wattenscheid“ gefördert.

Haardt: „Ich freue mich sehr, dass mit den zur Verfügung gestellten Mitteln die Umsetzung der Projekte nun erfolgen kann.“ Für die Förderung zur Aufwertung des Werner Parks und zur Umgestaltung der Harpener Teiche hatte es zunächst vom Land eine Absage bekommen.

606,5 Millionen Euro für 302 Projekte

An der Finanzierung der Städtebauförderung und des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ beteiligen sich die Europäische Union mit rund 78,7 Millionen Euro, der Bund mit rund 191 Millionen Euro, das Land Nordrhein-Westfalen mit 196,8 Millionen Euro; die kommunalen Eigenanteile belaufen sich insgesamt auf rund 140 Millionen Euro. Damit können 302 Projekte mit zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von insgesamt 606,5 Millionen Euro umgesetzt werden.

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