Corona-Krise

Corona: CDU-Wirtschaftsrat fordert schnelle Hilfe für Firmen

Lars Fiele ist einer der Sprecher des CDU-Wirtschaftsrates. er ist Geschäftsführer der Firma Strammer in Kirchhellen.

Lars Fiele ist einer der Sprecher des CDU-Wirtschaftsrates. er ist Geschäftsführer der Firma Strammer in Kirchhellen.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Der Bottroper Sprecher Lars Fiele hält die Krise für kleine und mittelständische Unternehmen für existenzbedrohend. Das fordert er daher jetzt.

Der CDU-Wirtschaftsrat macht sich dafür stark, dass wegen der Corona-Krise die Gelder aus dem Rettungsschirm der Landesregierung für Wirtschaftsbetriebe schnell und unbürokratisch verfügbar sind. „Die Krise ist für viele Unternehmen existenzbedrohend“, begründet der Bottroper Wirtschaftsratssprecher Lars Fiele diese Forderung.

Wegen der Bedrohung durch das Coronavirus stehe die Gesundheit und Sicherheit der Menschen an allererster Stelle, betont der Unternehmer. Lars Fiele ist Geschäftsführer der Kirchhellener Firma Stremmer. "Dennoch kann nicht außer Acht gelassen werden, dass die derzeitige Krise die Existenz vieler – vor allem kleiner und mittelständischer Unternehmen – bedroht", sagte er. Den Firmen gingen Aufträge verloren und ihnen fehlten Umsätze. Dadurch werden vor allem die kleinsten Betriebe und Selbstständige zahlungsunfähig. Sie benötigten umgehend finanzielle Mittel und Perspektiven, um Insolvenzen vermeiden zu können“, meint der Kirchhellener Unternehmer.

Wirtschaftsrat begrüßt Hilfspakete von Bund und Land

„Es ist genau richtig, dass Ministerpräsident Armin Laschet jetzt mit der Bereitstellung von 25 Milliarden Euro ein nie da gewesenes Hilfsprogramm zugesagt hat", betonte Fiele. Außerdem habe auch die Bundesregierung ein Hilfspaket von über 40 Milliarden Euro angekündigt. "Diese Maßnahmen müssen jetzt schnellstmöglich und vor allem unbürokratisch umgesetzt werden, damit sie rechtzeitig bei den Unternehmen ankommen“, fordert Fiele.

Gleichzeitig setzt sich der Wirtschaftsrat bei der Bundesregierung für eine zügige Umsetzung der Verlängerung der Antragspflicht bei Firmeninsolvenzen bis zum 30. September 2020 ein. Betriebe benötigen liquide Mittel und den Rechtsschutz vor der Antragspflicht. "Sie drohen sich sonst bei der Aufnahme von KfW-Krediten zu überschulden, wodurch sie in die Insolvenz rutschen würden. Das gilt es unbedingt zu verhindern“, verlangte Fiele.

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