Umwelt und Verbraucher

Energiesparen für den Klimawandel: Hier gibt es Tipps

Energieberaterin Petra Kerstan (li.) von der Verbraucherzentrale NRW und Claudia Berger, Leiterin der Beratungsstelle Bottrop, geben Tipps rund ums Energiesparen für den Klimawandel.

Energieberaterin Petra Kerstan (li.) von der Verbraucherzentrale NRW und Claudia Berger, Leiterin der Beratungsstelle Bottrop, geben Tipps rund ums Energiesparen für den Klimawandel.

Foto: VZ

Bottrop.  Den Stromverbrauch senken oder gleich eine neue Heizung einbauen: Die Verbraucherzentrale Bottrop bietet kostenlose Beratungen dazu an.

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Gegen den Klimawandel wollen viele Menschen etwas tun. Ein Ansatzpunkt von vielen ist dafür der eigene Umgang mit Strom und Heizwärme. Doch was genau ist der wirksamste Schritt? „Gerade bei Entscheidungen, die Geld kosten, gilt: Nur wer gut informiert handelt, holt mit der Investition für sich selbst und das Klima das Beste raus“, sagt Energieberaterin Petra Kerstan von der Verbraucherzentrale NRW. Im Rahmen der Aktion „(Keine) Zeit für (falsche) Entscheidungen“ bieten die Verbraucherschützer Hilfestellungen vor Ort in Bottrop an. Dazu zählen Beratungstage im Oktober und November.

Wärmepumpen sind gefragt

„Eine ganz zentrale Entscheidung ist zum Beispiel die Auswahl einer neuen Heizung“, so Kerstan. Im Neubau sind heute Wärmepumpen die häufigste Lösung. Elektrisch betrieben nutzen sie erneuerbare Energie in Form von Umweltwärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Auch im bestehenden Eigenheim kann der Umstieg auf die Technik ein großer Schritt in Richtung Klimaschutz sein, wie Petra Kerstan betont.

Aber: „Wer eine Wärmepumpe in einem schlecht gedämmten Gebäude betreibt, nutzt zwar auch erneuerbare Energien“, erklärt die Expertin. „Unterm Strich fließt zum ‚Wärmepumpen‘ dann aber so viel Strom, dass das Heizen sogar klimaschädlicher sein kann als mit einem herkömmlichen System – und teurer.“ Vorab sollte der Wärmeschutz geprüft und gegebenenfalls verbessert werden. Auch seien idealerweise Fußbodenheizungen erforderlich. „Mit guter Planung lässt sich Vieles machen“, sagt die Expertin, „aber ohne kann es auch nach hinten losgehen.“ Und manchmal seien andere Heizsysteme für Altbauten eben einfach die bessere Wahl.

Förderprogramme von Bund und Land

Wer plant, sein Haus mit neuer Heizung, neuen Fenstern oder einer Solarstromanlage energetisch zu modernisieren, müsse je nach Maßnahme teils tief in die Tasche greifen, wissen die Verbraucherschützer. Eine zumindest teilweise Entlastung für den Geldbeutel bieten zahlreiche Förderprogramme von Bund und Land. Um Interessierten den Überblick über passende Finanzunterstützungen für ihr Vorhaben zu erleichtern bietet die Beratungsstelle Bottrop in ihren Räumen an der Horster Straße 6 zwei Beratungstage an.

Eine kostenlose Beratung rund um finanzielle Förderprogramme für den Heizungsaustausch und andere Vorhaben gibt es am Montag, 21. Oktober, von 14.30 bis 16.30 Uhr und am Montag, 4. November, von 14.30 bis 18 Uhr in der Beratungsstelle Bottrop.

Wie der Stromverbrauch zu Hause sinkt und mit ihm die Stromkosten, dazu informiert die Verbraucherzentrale NRW am Montag, 21 .Oktober, von 14.30 bis 16.30 Uhr und am 4. November von 14.30 bis 18.00 Uhr ebenfalls. Interessierte können sich kostenlos Tipps und Infos rund um kleine und größere Maßnahmen abholen, wie sie im Haushalt Energie und damit bares Geld sparen können.

Eine Anmeldung ist zu diesen Beratungstagen nicht erforderlich.

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