Wunschkindergarten

Kita-Anmeldung: Nicht alle Erstwünsche werden berücksichtigt

Kita-Plätze werden in Bottrop erstmals über das Internetportal Kita-Online vergeben. (Symbolbild)

Kita-Plätze werden in Bottrop erstmals über das Internetportal Kita-Online vergeben. (Symbolbild)

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Bottrop.  Derzeit erhalten Bottroper Familien Post – es geht um Kita-Anmeldungen. Eine Absage beim Erstwunsch bedeutet aber nicht das endgültige Aus.

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In den nächsten Tagen werden Familien erfahren, ob ihr Kind am Wunschkindergarten angenommen wird. Die Anmeldephase ist abgeschlossen, nun gehen die Briefe mit den Zu- oder auch Absagen heraus. Allerdings gehe es in dieser Runde lediglich um den Erstwunsch, erläutert Torsten Albrecht von der Pressestelle der Stadt. Bei der Anmeldung – erstmals über das Internetportal Kita-Online – mussten Familien mindestes zwei Kita-Wünsche angeben, aber auch drei Nennungen waren möglich.

Nach dieser ersten Runde gehe es dann darum, die Zweit- und Drittwünsche zu berücksichtigen, erklärt Albrecht. Bei der Stadt geht man davon aus, dass das gesamte Verfahren spätestens Mitte Dezember abgeschlossen ist. Insgesamt, so Albrecht, sind 1438 Kinder angemeldet worden, die nun entsprechend verteilt werden müssen.

Am Ende werde auch jedes Kind, das angemeldet wurde, einen Kita-Platz erhalten – davon ist man bei der Stadt überzeugt.

Kita-Plätze: Anmeldungen waren in diesem Jahr erstmals zentral organisiert

Anders als in den Vorjahren war die Anmeldung diesmal erstmals zentral organisiert. Anstatt sich bei jeder Wunsch-Kita direkt zu melden, haben die Eltern ihre Anmeldung im Internet ausgefüllt. Die Entscheidung darüber, welches Kind denn nun aber einen Platz erhalte, habe nach wie vor die Kita getroffen, stellt Albrecht klar.

Die Stadt nutzt dafür das Programm Kita-Online. Das Portal habe im Großen und Ganzen gut funktioniert, heißt es seitens der Stadt. Das System war vorher schon in vielen anderen NRW-Kommunen im Einsatz. Auf der entsprechenden Internetseite des Portals haben die Eltern außerdem Informationen zu den jeweiligen Kitas gefunden. Allerdings, auch das hatten die Verantwortlichen im Vorfeld verdeutlicht, war es trotz der Online-Anmeldung nötig, sich auch persönlich in den Kitas vorzustellen.

Bei Problemen hat die Stadt telefonisch Unterstützung geboten

Lediglich vereinzelt habe es mit der Anmeldemaske Schwierigkeiten gegeben, einzelne Eltern hätten das System nicht verstanden, so Albrecht. „Denen konnten wir dann aber telefonisch weiterhelfen, so dass aus unserer Sicht alles funktioniert hat.“

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