Kulturtipps

Da ist was los in Dinslaken, Voerde und Hünxe

Georg Kjurdian trat vor einigen Jahren im Voerder Ratssaal auf.

Georg Kjurdian trat vor einigen Jahren im Voerder Ratssaal auf.

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken/Voerde/Hünxe.  Musik von Stipendiaten des Lions Club wecken die Vorfreude auf künftige Klassikveranstaltungen. Kulturschaffende bereiten sich vor.

Hinter den Kulissen tut sich was, doch bis man dies wieder live erleben kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Solange gilt es, im Netz zu stöbern.

Hier spielt die Musik!

Am letzten Sonntag wäre das Voerder Musikjahr vom Benefiz-Neujahrskonzert des Lions Club Voerde eröffnet worden, wenn es die Corona-Umstände zugelassen hätten. Neues von den beiden Stipendiaten der letzten Jahre gibt es jedoch im Netz.

Der Pianist Georg Kjurdian hat unter anderem für den lettischen Rundfunk, WDR 3 und den MDR Figaro Aufnahmen gemacht. Eigene Beiträge veröffentlicht er bei Soundcloud unter https://soundcloud.com/george-kjurdian.

Der Gitarrist Juniors César Zambrana Sarracent vereint kubanisches Lebensgefühl mit klassischem Gitarrenspiel und überzeugt damit gleichermaßen die Kritik wie das Publikum. Die Robert Schumann Hochschule behielt ihren Studenten und Deutschland-Stipendiaten des Lions Club Voerde gleich da und berief ihn zum Dozenten für südamerikanische Musik. Videos hat er auf seiner Homepage https://juniorsarracent.com/home/ veröffentlicht.

Spark – die klassische Band, sollte bereits im letzten Sommer bei der Jungen Sommernacht der Klassik im Fantastival auftreten. Die auftrittsfreie Lockdown-Zeit reflektieren die Musiker nun auf ihrer gerade erschienen CD „Be Baroque“. Barocke Klänge, die in eine nach innen gekehrte Zeit passen und die Hoffnung auf den Sommer wecken.

Hinter den Kulissen!

Die Kreativen vom Theater Halbe Treppe halten bei ihren Aktivitäten im Netz inne und packen stattdessen mit beiden Händen auf der Teerstraße 2 an. Warum die Renovierung der kleinsten Spielstätte am Niederrhein ein Tipp ist? Weil die Nachricht Hoffnung macht, dass es irgendwann live weitergeht und die lokale Kulturszene sich schon jetzt darauf vorbereitet, voll durchzustarten.

Gleiches gilt auch für die Burghofbühne. So konnte die Bürokomödie „Maier, Wagner, Schmitt“ zwar nicht wie geplant in diesen Tagen Premiere feiern. Aber ins Homeoffice ging die Belegschaft auch nicht: Die Proben sind abgeschlossen und das Stück steht, verkündet die Burghofbühne.

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