Parkplätze

Dinslaken: Antrag für Bewohnerparkausweise ab Montag stellen

Die Parkgebühren, die in der Innenstadt Dinslaken gelten, werden ab Januar auch im Bereich Thyssenplatz fällig.

Die Parkgebühren, die in der Innenstadt Dinslaken gelten, werden ab Januar auch im Bereich Thyssenplatz fällig.

Foto: AHA / NRZ

Dinslaken.  Bewohnerparken startet 2020. Anwohner können ab dem 9. Dezember Bewohnerparkausweise beantragen. Anspruch auf Platz garantiert dieser aber nicht.

Ab dem 1. Januar 2020 soll es zum ersten Mal das sogenannte Bewohnerparken geben. Das heißt, dass bestimmte Anwohner einen Bewohnerparkausweis bei der Stadt beantragen können, der sie auf Stellplätzen dazu berechtigt, keine Parkgebühren zu bezahlen und die Parkhöchstdauer zu ignorieren. Für Leute ohne Bewohnerparkausweise ändert sich nichts – sie müssen nach wie vor ein Parkticket ziehen.

Die Bewohnerparkausweise können ab Montag, 9. Dezember, bei den Bürgerbüros beantragt werden. Wird der Antrag bewilligt, wird der Ausweis direkt ausgestellt. Eine Onlinebeantragung ist nicht möglich.

Bewohner, die ihren Hauptwohnsitz in einem Bewohnerparkbereich haben und über keinen privaten Stellplatz verfügen, können die Parkausweise beantragen. Es werden bis zu dreimal so viele Ausweise ausgegeben wie es Parkplätze mit Vorrechten für Bewohner gibt. Die Anwohner haben also, so betont die Stadt, kein Recht auf einen Parkplatz.

Diese Personen sind antragsberechtigt

Antragsberechtigt sind Einwohner der Zone 1, die die Stadt als „Bereich Karlstraße“ definiert und um einige Straßen ausgeweitet hat. Ab 2020 zählen die folgenden Adressen dazu: Friedrichstraße, Hans-Böckler-Straße 1 bis 9 (bei ungeraden Hausnummern), Heinrichstraße, Hünxer Straße 38 bis 54 (bei geraden Hausnummern), Juliusstraße, Karl-Heinz-Klingen-Straße 1 bis 38, Karlstraße, Thyssenplatz und Thyssenstraße 41.

Weitere Bewohnerparkzonen sind geplant. Ab wann diese zur Verfügung stehen werden, ist derzeit laut der Stadtverwaltung noch nicht bekannt.

Das sind die Voraussetzungen

Wer einen Bewohnerparkausweis beantragen möchte, muss seinen Hauptwohnsitz in der Bewohnerparkzone 1 haben. Er muss im Besitz eines Autos sein oder nachweisen, dass er dauerhaft ein Auto von anderen zur Verfügung gestellt bekommt.

Auch erforderlich ist ein Nachweis darüber, dass derjenige keinen Stellplatz auf Privatgrund zur Verfügung hat.

Das sind die Bedingungen

Der Bewohnerparkausweis ist nur gültig, wenn während des Parkens der Parkausweis gut sichtbar an der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht ist. Er verliert seine Gültigkeit, wenn der Wohnsitz nicht mehr in der Bewohnerparkzone liegt und auch, wenn das Auto, für das diese, wie die Stadt sie nennt, Ausnahmegenehmigung erteilt worden ist, jemandem anderen überlassen worden ist. Letzteres gilt auch dann, wenn der neue Autobesitzer selbst in der Bewohnerparkzone wohnt.

Sofern das Fahrzeug nicht auf den antragstellenden Bewohner der Parkzone zugelassen ist, benötigt die Stadt eine schriftliche Bestätigung des Halters.

Das sind die Gebühren

Bewohnerparkausweise können für ein Jahr beantragt werden, dann kosten sie 30 Euro. Für Zweijahresausweise sind 60 Euro zu bezahlen. Der Verlust eines Bewohnerparkausweises kostet 15 Euro.

Wer sein Auto wechselt und ein neues Kennzeichen bekommt, muss ebenfalls 15 Euro bezahlen. Wer in ein anderes Bewohnerparkgebiet umzieht muss bei einem Jahr Laufzeit 30 Euro bezahlen, bei zwei Jahren 60 Euro. Auch im Falle einer Kennzeichenänderung kommen Kosten von 30 beziehungsweise 60 Euro auf den Besitzer eines Bewohnerparkausweises zu.

>> HIER GIBT’S MEHR INFORMATIONEN

Der Großteil der Parkplätze in der Zone 1 wird ab dem 1. Januar 2020 von der Stadt bewirtschaftet. Dies gilt montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 14 Uhr.

Das Parken in allen Straßen der Zone 1 kostet 70 Cent je halbe Stunde.

Alle Informationen zum Thema „Bewohnerparkausweise“ sowie die erforderliche Antragsformulare gibt’s online auf: www.dinslaken.de/de/dienstleistungen/bewohnerparken.

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