Martinikirmes

Dinslakener Martinikirmes: Autoscooter wird nie langweilig

Eine Fahrt mit dem Autoscooter bringt auch heute noch sehr viel Spaß.

Eine Fahrt mit dem Autoscooter bringt auch heute noch sehr viel Spaß.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Mit dem Aeronaut verfügt die Martinikirmes über ein ganz neues Fahrgeschäft. Bei den Besuchern sind aber auch die Klassiker gefragt und beliebt

„Einsteigen, mitfahren und los geht die wilde Fahrt“, hört man es auf der Martinikirmes von vielen Seiten. Die Schausteller und Rekommandeure versuchen, die Besucher jedes Jahr mit neuen Attraktionen in ihren Bann zu ziehen. Auch wenn die Fahrgeschäfte immer größer und spektakulärer werden, dürfen einige Klassiker nicht fehlen.

Was wäre der Dinslakener Rummel ohne das Riesenrad, den Autoscooter oder den Musikexpress? Für Alexander Scholl, der die Kirmes am Samstag besuchte, geht es bei der bekanntesten Attraktion „Grand Soleil“ gar nicht um die Fahrt an sich, erzählte er: „Für mich ist das Riesenrad ein guter Treffpunkt. Wenn ich mit meinen Freunden über die Kirmes laufe, dann treffen wir uns immer am Riesenrad. Das sieht man von überall und jeder weiß, wo er hin muss.“

Geschwindigkeit überzeugt

Mit dem Autoscooter fährt er allerdings in jedem Jahr: „Da kann man mit allen Freunden gleichzeitig Spaß haben und zu zweit in einem Wagen sitzen. Die Fahrt gehört zu jedem Kirmesbesuch dazu, das wird nie langweilig.“

Der Musikexpress „Disco Jet“ ist bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt und den ganzen Tag über gut besucht. „Das ist mein Lieblingsfahrgeschäft“, sagte Pia, die mit ihrer Mutter Nicole Schlieker fuhr, und freute sich vor allem über die Geschwindigkeit und dass ihre Fahrt rückwärts lief. „In erster Linie bin ich wegen meiner Tochter mitgefahren, hatte aber selbstverständlich auch viel Spaß“, erzählte Pias Mutter.

Volker Szelag denkt hier gerne an die alten Zeiten zurück und grinste: „Früher ging die Haube während der Fahrt zu und man konnte mit seiner Begleitung ungestört knutschen.“

Kamelrennen und Dosenwerfen

Neben den Fahrgeschäften kommen auch viele Besucher gerne zum Schlemmen. Champignons, gebrannten Mandeln oder Schokoladenfrüchten kann kaum jemand widerstehen – so auch Niklas de Lede: „Gebrannte Mandeln gehören für mich einfach dazu, aber man muss die besten bei der großen Auswahl finden. Auf die richtige Farbe kommt es an, dunkelrot müssen sie sein – nicht braun.“

Neben den verschiedenen Köstlichkeiten gehört das Kamelrennen zu seinen Favoriten auf dem Rummel. Auch die populären Spielbuden wie Dosenwerfen oder Luftgewehrschießen erfreuen sich großer Beliebtheit und wurden von Groß und Klein besucht.

Und es gibt auf der Martinikirmes immer wieder Neues zu entdecken wie den Aeronaut. Das Kettenkarussell ist mit seinen 80 Metern etwa doppelt so hoch wie der Turm der St.-Vincentius-Kirche. Die Fahrgäste rasen mit 70 Stundenkilometern durch die Luft.

Klassiker beendet die Kirmes

Noch bis Dienstagabend ist die Kirmes geöffnet und wird ebenfalls mit einem echten Klassiker beendet. Das alljährliche Feuerwerk können die Besucher am letzten Öffnungstag um 21 Uhr bestaunen. Hier gibt es einen Tipp von Monika Scholand: „Das Feuerwerk sieht man am besten vom Riesenrad. Man muss nur zur richtigen Zeit einsteigen, so dass man zu Beginn so hoch wie möglich ist. Für mich gibt es keinen schöneren Abschluss.“ Am Montag können sich alle Kirmesfreunde am Familientag über stark vergünstigte Preise freuen.

Öffnungszeiten und Pendelbusverkehr

Die Martinikirmes kann am Sonntag, 10. November, bis 23 Uhr besucht werden. Am Montag, 11. November, sowie am Dienstag, 12. November, ist der Rummel auf dem Gelände der Trabrennbahn, Bärenkampallee, jeweils von 14 bis 23 geöffnet.

Der Pendelbusverkehr steht kostenlos zur Verfügung. Mit den Haltestellen „Bahnhofsplatz“, „Am Neutor“, „Hans-Böckler-Straße/Am Pollenkamp“, „Schlossstraße“ und „Friedrich-Ebert-Straße/ Neustraße“ erhalten die Besucher die Möglichkeit, von der Innenstadt aus bequem den Festplatz zu erreichen. Der Pendelbus verkehrt etwa alle 20 Minuten.

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