Wirtschaft

Energiezentrum: Stadtwerke Dinslaken rechnen mit Genehmigung

An der Thyssenstraße soll ein Holzkraftwerk entstehen. Dort soll Altholz verbrannt werden, um Fernwärme und Strom zu produzieren.  

An der Thyssenstraße soll ein Holzkraftwerk entstehen. Dort soll Altholz verbrannt werden, um Fernwärme und Strom zu produzieren.  

Foto: Stadtwerke Dinslaken / Privat

Dinslaken.  Steag hat den Liefervertrag zum 31. Dezember 2022 gekündigt. Deshalb werde die Anlage an der Thyssenstraße benötigt, so der Chef der Stadtwerke.

Die Steag ist den Stadtwerken zuvorgekommen und hat den Wärmelieferungsvertrag gekündigt. Das teilte Josef Kremer, Geschäftsführer der Stadtwerke Dinslaken am Rande eines Pressegesprächs mit, in dem über ein Projekt in China berichtet wurde.

Den Liefervertrag über Wärme aus dem Kohlekraftwerk Walsum (Block 9), der am 31. Dezember 2022 endet, hätten die Stadtwerke sowieso nicht verlängert. Weil abzuzeichnen ist, dass für Energie, die aus Kohle gewonnen wird, höhere Kosten anfallen, die die Stadtwerke an ihre Kunden hätten weitergeben müssen. Schon vor einiger Zeit hatte Kremer angekündigt, aus dem Deal mit der Steag aussteigen zu wollen.

Über eine weitere Zusammenarbeit werde gesprochen. Doch ist gar nicht sicher, ob die Steag die benötigte Leistung auch in Zukunft darstellen könne. Deshalb wollen die Stadtwerke auch ein Holzheizkraftwerk an der Thyssenstraße (DHE) errichten, um den Ausfall kompensieren zu können. Und die dort gewonnene Energie sei CO2 neutraler als die, die mit Kohle gewonnen wird.

In einer Stellungnahme der Stadtwerke heißt es, dass man daran sehen könne, wie wichtig die angestrebte C02 neutrale Erzeugung von Wärme und Strom für die langfristige Versorgung der Fernwärmekunden über das Dinslakener Holz-Energiezentrum sei. Kremer rechnet fest damit, das Ende Januar, Anfang Februar die Genehmigung vorliegt.

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