Abfall

FDP beantragt die Einführung von Windelsäcken in Voerde

Eltern von Säuglingen werden durch die Entsorgung von Windeln finanziell belastet. Die FDP Voerde will diese Belastung mindern. (Symbolbild)

Eltern von Säuglingen werden durch die Entsorgung von Windeln finanziell belastet. Die FDP Voerde will diese Belastung mindern. (Symbolbild)

Foto: Holger Hollemann / dpa

Voerde.  Nach einem FDP-Antrag soll die Stadt Voerde Familien unterstützen, indem sie ihnen Windelsäcke oder preiswertere Mülltonnen zur Verfügung stellt.

Die FDP-Fraktion in Voerde will, dass die Stadt Familien von Neugeborenen und Kleinkindern Windelsäcke zur Verfügung stellt oder sie unterstützt, indem sie ihnen die nächstgrößere Restmülltonne zu einem vergünstigten Preis anbietet. In einem entsprechenden Antrag soll die Verwaltung beauftragt werden, zu prüfen, welche Möglichkeit in diesem Zusammenhang die praktikablere oder günstigere Variante sein könnte. Dann soll die Verwaltung ein entsprechendes Konzept erarbeiten.

Finanzieller Aufwand durch Windeln im Restmüll

„Durch die Geburt eines Kindes und den damit anfallenden Restmüll in Form der notwendigen Windeln entsteht durch das höhere Aufkommen von Restmüll ein finanzieller Aufwand“, so die FDP. Für die Attraktivität einer Stadt gerade für junge Familien sei wichtig, dass hier eine Unterstützung erfolgt.

Bei der Einführung solle darauf geachtet werden, dass ein unbürokratisches, effizientes und möglichst kostenneutrales Ausgabesystem eingeführt werde. „Sinnvoll wäre es möglicherweise, wenn die Ausgabe der ersten Beutel direkt beim Willkommensbesuch durch eine Mitarbeiterin des Jugendamtes erfolgen würde“, so die FDP. Eine andere Variante könne „insbesondere unter Umweltgesichtspunkten auch eine vergünstigte Restmülltonne“

Nächster Schritt: Vorteile für Entsorgung von Inkontinenzartikeln

Und: „Im nächsten Schritt bitten wir die Verwaltung, ein solches Verfahren auch für die Entsorgung von Inkontinenzartikeln von ambulant gepflegten Menschen zu prüfen“, so die FDP.

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