Adventskalender

Förderverein des Museums: Das nächste Projekt ist in Arbeit

Bis Weihnachten stellt die NRZ Fördervereine vor.

Bis Weihnachten stellt die NRZ Fördervereine vor.

Foto: Mara Tröger

Dinslaken.  Ausgewählte Fördervereine aus Dinslaken, Voerde und Hünxe stellt die NRZ-Redaktion vor. Heute ist es der Förderverein des Museums Voswickelshof.

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Auch ein Museum mit ganz vielen historischen Exponaten benötigt hin und wieder Hilfe. Unterstützung bekommt das Museum Voswinckelshof vom Förderverein, der im Jahre 1974 gegründet worden ist.

Dabei geht die Geschichte der Förderer des Stadtmuseums weiter in die Vergangenheit zurück, denn die Ursprünge des Vereins liegen im Verein „Haus der Heimat für den Kreis Dinslaken“, dessen Ziel es war, ein Heimatmuseum für den damaligen Kreis Dinslaken aufzubauen.

Aktuell hat der Verein 55 Mitglieder

1974 trat der Verein die Trägerschaft des Museums an den Kreis Dinslaken ab und blieb als Förderverein bestehen, dessen Ziel es ist, das Museum Voswinckelshof zu unterstützen. Aktuell hat der Verein rund 55 Mitglieder, die derzeit allerdings keinen Mitgliedsbeitrag zahlen. „Allerdings auf Vorbehalt. Der Vorstand kann da eine Änderung beschließen, wenn es nötig ist“, erklärt Wilfrid Fellmeth, Vorsitzender des Fördervereins.

Der Verein hilft dem Museum bei Anschaffungen und so konnten Wilfrid Fellmeth, Geschäftsführer Georg Neumayr und Museumsleiter Dr. Peter Theißen neue Klappstühle im Empfang nehmen. „Wir hatten schon einige Klappstühle hier, aber die sind so schwer, dass niemand sie mitgenommen hat“, erklärt der Museumsleiter.

Gut 2900 Euro hat die Anschaffung der 20 leichtgewichtigen Stühle gekostet. 2600 Euro davon hatte die Niederrheinische Sparkasse Rhein-Lippe (Nispa) gespendet. „Ein Museum braucht solche Stühle, damit die Besucher vor den Exponaten verweilen können“, erklärte Reinhard Hoffacker von der Nispa die Investition.

Der Verein will 16 Tablets anschaffen

Die Klappstühle sind nur eine der Anschaffungen, die der Förderverein des Museums in seiner langjährigen Geschichte mit unterstützt hat. Der Verein plant schon das nächste Großprojekt.

Im kommenden Jahr soll eine Station mit 16 Tablets angeschafft werden, die mit entsprechender Software für Klassenführungen durch das Museum genutzt werden sollen. „Jeweils zwei Schüler bekommen eins der Tablet und müssen dann im Museum Aufgaben lösen“, erklärt Georg Neumayr, der Geschäftsführer des Vereins.

Sponsoren werden gesucht

Eine ähnliche Maßnahme wurde bereits für die Stadtbibliothek Dinslaken umgesetzt und läuft dort erfolgreich. 12.000 Euro wird dieses Projekt insgesamt kosten. 2000 Euro Fördergelder sollen von Seiten des Landes in die Anschaffung der Tablets fließen. Nun ist der Verein auf der Suche nach Sponsoren für den übrigen Betrag. „Das ist das größte Projekt für das Museum, das wir uns in letzter Zeit vorgenommen haben“, erklärt der Vereinsvorsitzende Wilfrid Fellmeth. Bis Ende 2020 soll das Projekt umgesetzt werden.

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