Feuerwehr

Matratze kokelte! Nachbarn in Dinslaken verhinderten Feuer

Die Feuerwehr Dinslaken hatte am Donnerstag viel zu tun.  

Die Feuerwehr Dinslaken hatte am Donnerstag viel zu tun.  

Foto: Feuerwehr Dinslaken / PR

Dinslaken.  Eine fallen gelassene Zigarette hat in Dinslaken fast zu einem Zimmerbrand geführt. Aufmerksame Anwohner in Dinslaken riefen die Feuerwehr.

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Die Feuerwehr Dinslaken hatte einen arbeitsreichen Donnerstag. Gleich zweimal wurden die Retter mit dem Alarmstichwort „Zimmerbrand“ in die Dinslakener Innenstadt gerufen.

Die Schaumstoff-Matratze hatte schon Feuer gefangen

In beiden Fällen hörten aufmerksame Nachbarn den Alarmton eines Rauchwarnmelders und alarmierten die Feuerwehr. An der Wielandstraße sorgte um 10.50 Uhr eine unachtsam fallen gelassene Zigarette für den Schwelbrand einer Schaumstoff-Matratze. Die Feuerwehr gelangte schnell in die verrauchte Wohnung und brachte den Bewohner ins Freie. Der Rettungsdienst untersuchte den Mann vor Ort und brachte ihn ins Krankenhaus. Die Wohnung wurde mit einem Überdruckbelüfter gelüftet.

Verbranntes Essen: Rauch quoll aus dem Fenster

Um 15.31 Uhr entdeckten Nachbarn an der Wiesenstraße Rauch, der aus einem Fenster quoll. Die Ursache war angebranntes Essen. Die Feuerwehr beseitige das Problem und lüftete die Wohnung. Der Rettungsdienst versorgte die Bewohnerin und brachte sie ins Krankenhaus. Die Einheiten der Feuerwehr rückten wieder ein. „Bei beiden Einsätzen konnte durch aufmerksame Nachbarn und das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte Schlimmeres verhindert werden“, lobt die Feuerwehr.

200 Meter lange Kraftstoffspur

Neben den Brandeinsätzen musste das Hilfeleistungslöschfahrzug (HLF) der Hauptwache in der Mittagszeit zu einer Gefahrenstelle an der Lingelmannstraße ausrücken. Zusammen mit dem Din-Service wurde eine 200 Meter lange Kraftstoffspur beseitigt. Um 16.23 Uhr folgte der nächste Alarm: Bei einem medizinischen Notfall musste die Feuerwehrbesatzung eine Wohnungstür öffnen. Im Anschluss daran beseitigte die Besatzung des HLF erneut eine lange Kraftstoffspur im Bereich der Thyssenstraße. Der Rettungsdienst der Feuerwehr Dinslaken hatte im Laufe des Tages ebenfalls viel zu tun: Bis 18 Uhr wurden 14 Rettungsdiensteinsätze abgearbeitet.

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