Schule

Sanierung der Grundschule Lohberg kostet 7 Millionen Euro

Der Schulhof der Grundschule Lohberg wird umgestaltet. Unter anderem bekommt die Schule ein Außenklassenzimmer.

Der Schulhof der Grundschule Lohberg wird umgestaltet. Unter anderem bekommt die Schule ein Außenklassenzimmer.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Dinslaken.  Zur Gebäude-Sanierung der Grundschule Lohberg für sechs Millionen kommt die Gestaltung der Außenanlagen für eine Million Euro. Das ist geplant.

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Die Sanierung der Grundschule Lohberg wird insgesamt über sieben Millionen Euro kosten. Die Arbeiten an der Schule selbst verschlingen - wie berichtet – über sechs Millionen statt der geplanten 4,5 Millionen Euro. Im Bauausschuss stellte die Stadt Dinslaken die geplante Gestaltung der Außenanlagen vor. Die Kosten hierfür sollen bei mehr als einer Million liegen. Die Kosten pro Quadratmeter liegen damit über den bundesweit durchschnittlichen Maximalkosten.

Im Bundesdurchschnitt liegen die Kosten für Außenanlagen niedriger

4250 Quadratmeter Außenfläche werden an der Grundschule Lohberg umgestaltet. Die Kosten liegen pro Quadratmeter bei 219 Euro. Der bundesweite Durchschnitt liegt (inklusive einer eingerechneten Kostensteigerung von jährlich 3,5 Prozent bei 71 bis 191 Euro pro Quadratmeter. Für die Außenanlagen der Averbruchschule, die aktuell saniert werden, werden 162 Euro pro Quadratmeter veranschlagt.

Darum wird Lohberg teurer als die Averbruchschule

Anders als an der Averbruchschule müssen in Lohberg allerdings belastete Materialien auf dem Schulhof entsorgt werden. Die alte Schwarzdecke mit darunter verbauter Hochofenschlacke auf dem Schulhof ist 60 Jahre als und muss als Altlastensanierungsmaßnahme fachgerecht ausgebaut und entsorgt werden. Insgesamt soll der Schulhof grüner werden. Geplant ist ein in einen Rasenhügel eingebautes Außenklassenzimmer, zwei Spielhügel unter anderem mit Trampolinen und naturnahe Spielbereiche. Die bisher fehlenden Abstellplätze für Fahrräder sollen ebenso geschaffen werden wie barrierefreie Zugänge zur Schule. Dafür muss die Treppe vor dem Schulportal ein Stück nach vorne gezogen und durch eine seitliche Rampe ergänzt werden.

17 Bäume werden gefällt, 19 gepflanzt

Der alte Baumbestand am Rand des Schulhofes soll erhalten bleiben. Sieben jüngere Bäume, die auf dem Schulhof zu nah an den alten Bäumen gepflanzt wurden und sich daher nicht entwickeln können, sollen gefällt werden, zehn weitere Bäume im Außenbereich. Insgesamt sollen 19 neue Bäume gepflanzt werden, unter anderem eine Reihe niedriger, kleinkroniger Bäume entlang des Hausmeistergartens. (aha)

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