NRZ-Radwandertag

So schön war der 24. NRZ-Radwandertag am Niederrhein

Tausende Leser radeln mit beim 24. NRZ-Radwandertag in und um Voerde.

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Voerde.  Vom Wasserschloss Haus Voerde aus machten sich zum 24. NRZ-Radwandertag viele Radfahrer auf den Weg, um den Niederrhein auf dem Rad zu erleben.

Der Himmel ist zwar leicht bewölkt, aber trotzdem dringen die Sonnenstrahlen gut durch und so klettert das Thermometer zum Start des NRZ-Radwandertages am Haus Voerde schon in Richtung 20-Grad-Marke. Am Startpunkt herrscht schon früh ein beständiges Kommen und Gehen. Zahlreiche Radfahrer, die vom ganzen Niederrhein und aus dem Ruhrgebiet an den Startpunkt in Voerde gekommen sind, machen sich von hier aus auf eine der drei Touren rund um den Niederrhein. Wahlweise geht es 12, 37 oder 52 Kilometer weit durch die niederrheinische Landschaft.

Für die kürzeste Route haben sich Gisela und Heinz Kulczak entschieden, die aus Oberhausen-Sterkrade angereist sind. „Bei uns steht heute Nachmittag noch eine Familienfeier an und wir wollten uns nicht verausgaben“, erklärt Gisela Kulczak die Routenauswahl. Dabei sind die beiden erfahrene Radfahrer. Gerade Heinz Kulczak hat schon einige längere Touren hinter sich gebracht. „In den vergangenen anderthalb Jahren war ich gut 8000 Kilometer mit dem Rad unterwegs“, erzählt er. „Die Touren zum Radwandertag der NRZ sind immer ganz schön, was die Landschaft angeht und deshalb fahren wir immer gerne mit“, sagt Gisela Kulczak, bevor sie mit ihrem Mann auf Tour geht.

Lange Tour wird für manchen eine Testfahrt für ein E-Bike

Auf die mittlere Runde machen sich heute Heinz Goldenhaus, Werner Michels und Willi Körngen. Sie sind bereits mit dem Fahrrad aus Walsum nach Voerde gefahren, um hier ihre Tour zu starten. „Das ist schon unsere dritte Tour dieser Art dieses Jahr“, sagt Heinz Goldenhaus. Die drei Freunde kennen sich schon lange und sind gerne zusammen mit dem Rad unterwegs. „Wir fahren auch oft querfeldein, aber die NRZ-Touren sind immer schöne Strecken“, sagt Heinz Goldenhaus.

Trotzdem hat sich Werner Michels die Strecke als Text auf seinen Lenker geklebt. „Ich denke, die Übersicht werde ich nicht brauchen, wenn die Tour gut ausgeschildert ist“, sagt er. Aber sicher ist sicher. Für Willi Körngen ist die 37-Kilometer-Tour auch eine Testfahrt für ein E-Bike. „Ich wollte mir eins anschaffen, aber es bringt ja nicht viel, das nur kurz mal vor dem Laden zu testen“, sagt er. Daher die ausgiebige Rundtour als Test.

Teilnehmer bewerten NRZ-Radwandertag als gut organisiert und ausgeschildert

Susanne und Dieter Gripekoven haben sich die längste der drei Touren ausgesucht. Die beiden sind mit dem Auto aus Ratingen angereist, um den Niederrhein mit dem Rad zu erkunden. „Wir machen sehr gerne beim NRZ-Radwandertag mit“, sagt Susanne Gripekoven. „Die Touren sind immer sehr gut organisiert und es ist alles gut ausgeschildert“, ergänzt ihr Ehemann Dieter. „Und die Kontrollpunkte mit den Getränken sind auch sehr gut.“ Die beiden sind häufiger schon am Niederrhein mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, entdecken aber immer wieder neue Flecken. „Voerde mit dem Wasserschloss hier ist auch ganz schön. Das war neu für uns“, sagt Susanne Gripekoven.

Über die zahlreichen Besucher freut sich auch Voerdes Bürgermeister Dirk Haarmann, der gemeinsam mit Peter Toussaint, Mitglied der NRZ-Chefredaktion, die Gäste am Wasserschloss willkommen heißt. „Ich freue mich sehr, dass die NRZ den Startort Voerde ausgewählt hat“, sagt er und lädt die Besucher ein, die Stadt auch abseits des Radwandertages zu besuchen. „Wir machen hier in Voerde eine Menge für den Radverkehr, aber es kann natürlich immer noch besser sein“, sagt er. Den Teilnehmern des Radwandertages scheinen die Touren durch Voerde auf jeden Fall gefallen zu haben.

>> DAS RAHMENPROGRAMM

  • Im Park vor dem Wasserschloss Haus Voerde wartete ein buntes Programm auf die Teilnehmer des Radwandertages.
  • Livemusik gab es hier ebenso wie Spiele für die jüngeren Besucher und die Möglichkeit, eine Karikatur von sich zeichnen zu lassen. Auch ausreichend zu Essen und Trinken gab es natürlich – dafür hatte das Organisationsteam des NRZ-Radwandertages gesorgt.

Radfahraktion am Niederrhein

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