Coronaimpfung

SPD-Mann Zimkeit fordert Unterstützung für über 80-Jährige

Hochbetagte sollen bei der Organisation ihrer Impfung Hilfe bekommen, fordert ein Dinslakener Landespolitiker.

Hochbetagte sollen bei der Organisation ihrer Impfung Hilfe bekommen, fordert ein Dinslakener Landespolitiker.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Dinslaken. Landespolitiker fordert, dass Hochbetagte Hilfe bei der Organisation ihrer Impfung bekommen. Land soll Taxikosten zahlen.

Dinslaken. „Senioren, die über 80 Jahre alt sind, dürfen mit der Organisation ihrer Impfung nicht alleine gelassen werden“, fordert Stefan Zimkeit (SPD). „Notwendig ist eine Unterstützung bei der Terminvereinbarung und der Anfahrt sowie eine Übernahme eventuell anfallender Taxikosten“.

Im Februar wird in den Impfzentren begonnen, die hochbetagten Menschen zu immunisieren. „Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass alle, die geimpft werden wollen, dies schnellst möglich tun können“, betont der Landtagsabgeordnete. „Doch nicht alle Betroffenen können von ihren Familienangehörigen dabei unterstützt werden.“

Sicherstellen, dass niemand durchs Rost fällt

In Kürze werden die Seniorinnen und Senioren angeschrieben, damit sie telefonisch oder über das Internet einen Termin vereinbaren. „Hierbei müsse laut des SPD-Politikers sichergestellt werden, dass niemand durchs Rost fällt.“ Zimkeit fordert, dass alle Betroffenen, die sich nicht selbstständig zurückmelden, kontaktiert und befragt werden, ob sie einen Impftermin wünschen.

Um sicherzustellen, dass auch weniger mobile Menschen die Impfzentren erreichen, schließt sich Stefan Zimkeit der Forderung des Städtetages an, dass das Land die Taxikosten finanzieren soll. „Das ist für die älteren Menschen aus Dinslaken besonders wichtig, da die Fahrt nach Wesel besonders weit ist. Der Besuch des Impfzentrums darf nicht an der Anfahrt scheitern.“ Zimkeit plädiert deshalb dafür, dass die Landesregierung es auch erlaubt, sich im benachbarten Oberhausen impfen zu lassen.

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