Steingärten

UBV: Dinslaken soll Versiegelung von Grundstücken überprüfen

Heute seien in Dinslaken viel mehr Grundfläche versiegelt als noch vor Jahren, so die UBV. Sie beantragt eine Überprüfung.

Heute seien in Dinslaken viel mehr Grundfläche versiegelt als noch vor Jahren, so die UBV. Sie beantragt eine Überprüfung.

Foto: Alexa Kuszlik / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Seit der letzten Prüfung vor Jahren seien viele Privatgrundstücke versiegelt worden. Das habe Einfluss auf Gebühren und Überflutungen.

Die UBV möchte, dass die Stadt Dinslaken die Versiegelung von Privatgrundstücken überprüft. Das sei zuletzt vor Jahren geschehen – seitdem seien aber zahlreiche Flächen versiegelt, Vorgärten in Steingärten umgewandelt worden, so die UBV.

Die Fraktion beantragt: „Der Rat der Stadt Dinslaken beschließt eine erneute Überprüfung der Versiegelung von Grundstücken zur Berechnung der Niederschlagswassergebühr durchzuführen, um Gebührengerechtigkeit herzustellen und der weiteren Versiegelung von Flächen entgegenzuwirken.“

Vor Jahren seien bei der Umstellung der Berechnung der Abwassergebühren alle Hausbesitzer aufgefordert worden, Angaben zur Versiegelung ihrer Grundstücke zu machen. Daraufhin wurden die Abwassergebühren in Schmutz- und Niederschlagswasser unterteilt und entsprechend gebührenrechtlich veranlagt.

Begrünte Gärten seien in Steingärten umgewandelt worden

Es sei aber zu beobachten, dass im Laufe der Jahre „etliche Hausbesitzer zusätzliche Flächen auf ihren Grundstücken versiegelt haben, zum Beispiel auch durch die Umwandlung ehemals begrünter Vorgärten in Steingärten“. Dies führe zu einer Erhöhung der Niederschlagwassermenge und deren Entsorgungskosten, die von allen Hausbesitzern zu tragen seien. „Eine Überprüfung des Versiegelungsgrades eines Grundstücks und eine gegebenenfalls neue Berechnung der Kosten bei höherem Versiegelungsgrad führen wieder zu einer weitergehenden Gebührengerechtigkeit“, so die UBV. Dadurch werde für Hausbesitzer ein finanzieller Anreiz geschaffen, auf weitere Versiegelungen zu verzichten. Zudem würde die Gefahr von Überflutungen bei Starkregenereignissen minimiert.

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