Ungelöste Fälle

Aktenzeichen XY: Neue Hinweise für die Polizei Dortmund

Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ behandelte am Mittwochabend zwei Fälle der Dortmunder Polizei.

Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ behandelte am Mittwochabend zwei Fälle der Dortmunder Polizei.

Foto: Sina Schuldt / dpa (Archiv)

Dortmund.   Die Dortmunder Polizei hat zwei ungelöste Tötungsdelikte bei Aktenzeichen XY vorgestellt. Zahlreiche Zuschauer meldeten sich als Zeugen.

Nach der Vorstellung zweier ungeklärter Tötungsdelikte bei "Aktenzeichen XY" hat die Dortmunder Polizei zahlreiche neue Hinweise erhalten. In beiden Fällen seien es jeweils mehr als 30 gewesen, bestätigt Polizeisprecherin Amanda Nottenkämper. Jedem Hinweis würde nun noch einmal nachgegangen.

Die Hinweise seien "von unterschiedlicher Qualität" gewesen, so Nottenkämper: "Eine heiße Spur war noch nicht darunter." Mehrere Hinweise seien aber ersten Erkenntnissen nach vielversprechend.

Die beiden Fälle - eine tödliche Attacke und ein Raubmord:

  • Im Dortmunder Stadtteil Wickede wurde Ende August 2020 der irakische Kurde Rebwar Kareem Khasraw (37) über Tage ausspioniert und schließlich auf der Hatzfeldstraße mit zahlreichen Messerstichen ermordet. Das Fahndungsplakat zum Fall existiert in deutscher und kurdischer Sprache und zeigt ein Foto des Opfers.
  • Im März 1998 wurde die 84-jährige Anne Saußen in ihrer Wohnung in Bergkamen überfallen, sie überlebte die Tat nicht. Die unbekannten Täter hatten sich mit einer Leiter Zutritt zur Wohnung der alten Dame im ersten Stock verschafft. Sie erbeuteten bei dem Raubmord mehrere Zehntausend Euro, die die Seniorin zu Hause aufbewahrt hatte.
  • In beiden Fällen winkt für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine von der Staatsanwaltschaft Dortmund ausgelobte Belohnung von jeweils 5000 Euro. Zeugen können sich auch nach der Vorstellung der Taten bei "Aktenzeichen XY" bei der Kriminalwache der Polizei melden: 0231/132 7441. "Wir sind weiter für jeden Hinweis dankbar", sagt Nottenkämper. (red)

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