Blindgänger

Bombenfund? Dortmunder Klinikviertel droht große Evakuierung

Im Dortmunder Klinikviertel könnten Weltkriegsbomben unter der Erde liegen. Betroffen wären die Luisenstraße (links) sowie die Beurhausstraße mit dem angrenzendem Klinikum (mitte).

Im Dortmunder Klinikviertel könnten Weltkriegsbomben unter der Erde liegen. Betroffen wären die Luisenstraße (links) sowie die Beurhausstraße mit dem angrenzendem Klinikum (mitte).

Foto: Hans Blossey/FFS

Dortmund.  Im Klinikviertel in Dortmund könnten Weltkriegsbomben unter der Erde liegen. Sollte sich dies bestätigen, steht eine riesige Evakuierung an.

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In Dortmund könnte im Januar eine riesige Evakuierung anstehen. Bei Baumaßnahmen im Klinikviertel kam der Verdacht auf, dass möglicherweise Weltkriegsbomben in der Erde liegen. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Betroffen von der Evakuierung wäre der Bereich rund um die Beurhausstraße und die Luisenstraße sowie das Klinikum Dortmund und das St.-Johannes-Hospital.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst äußerte den Verdacht, nachdem er Luftkriegsbilder ausgewertet hat. Sollte sich der Verdacht bestätigen, plant die Stadt die Evakuierung für den 11. und 12. Januar 2020.

Gewissheit erst nach Freilegung

Ob dort wirklich Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen, kann aber erst gesagt werden, wenn der betroffene Bereich freigelegt wurden. Und evakuiert werden müsste auch nur, wenn die Bomben noch einen Zünder haben.

Krankenhäuser bereiten sich vor

Auch wenn noch viel ungewiss ist, das Klinikum Dortmund und die Johannesklinik bereiten sich bereits jetzt auf eine mögliche Evakuierung vor. Welche Klinikgebäude von der Räumung betroffen sind, ist auch noch vollkommen offen, denn die Größe der Bomben bestimmt den Evakuierungsradius: Je nach Gewicht pendelt er zwischen 250 und 500 Metern.

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